Stadl

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Stadl
Überblick (Stand:2070)

Logo Stadl.JPG

Stadl-Logo
Lizenz: CC-by-nc-sa
Motto: "Stadl - Sei Stolz"
Branche: Modehaus
Mutterkonzern: Renraku
Hauptsitz: München, ADL
Konzernstatus: Tochterfirma

Stadl ist ein Münchner Modehaus, das sich auf modernisierte Trachten-Outfits spezialisiert hat. 2077/78 hat es sich zum Kult-Modelabel gemausert, und ist mittlerweile eine Tochter des Megakonzerns Renraku [2].

Produkte[Bearbeiten]

Die Modemacher von Stadl haben es sich zur Aufgabe gemacht, traditionelle völkische Kleidungsschnitte ins 21. Jahrhundert zu übertragen und neu zu beleben. - Ihr Werbeslogan spricht da für sich selbst:

"Stadl :: Sei stolz ::"

Und dabei hat «Stadl» mehr Erfolg, als manch einer vermutet hätte: Ob Tank-Tops mit seitlicher Plastleder-einfassung, ob geschlitzter Lederkilt mit Hosenträgern, ob Gamsbart-Citybags oder gepanzerte Straßenkampfkleidung der Linie “Krachleder” - Stadl ist erfolgreich. Und das nicht nur in Bayern, und nicht nur zur Oktoberfestzeit. Neben guten Verkaufszahlen in der ADL glänzt Stadl mit seinen Exporten: Speziell Fernost und UCAS sind verrückt nach Stadl Mode.

Shadowtalk Pfeil.png Während innerhalb Deutschlands in den 2050ern und frühen '60ern die Käufer und Träger von «Stadl»-Mode außer unter den selbsternannten Ur-Bayern ausschließlich im ultra-rechten Lager der DNP- und PNE-Anhänger samt Neo-Skins und ähnlichem Gesocks zu finden waren, ist das Label «Stadl» mittlerweile, zu Beginn der 2070er, absolut gesellschaftsfähig geworden, und die Sachen werden von Angehörigen der Schickeria und diversen Promis ebenso wie von zahlungskräftigen Angehörigen der Schattenszene getragen - weil billig ist "Stolz" made by «Stadl» nämlich nicht...
Shadowtalk Pfeil.png Fashionista
Shadowtalk Pfeil.png Aber auch, wenn diese Fascho-Mode vielleicht "In der Mitte der Gesellschaft angekommen" ist, solltest Du Dich immer noch schwer hüten, sie in Ost-Berliner Kiezen der Anarcho-Zone, im Umfeld des Hafenstraße-Wohnprojekts in Hamburg/St. Pauli oder in Gelsenkirchen-Buer zu tragen... es sei denn, Du legst auf eine handgreifliche Diskussion mit der lokalen Antifa-Gruppe wert!
Shadowtalk Pfeil.png Anne Archiste ...und nebenbei auch mit allen anderen Ansässigen.
Shadowtalk Pfeil.png Sollte dem entsprechend niemanden wundern, daß Stadl selbstredend auch auf den mehr als nur ein wenig fragwürdigen Trend des German Fashionism aufgesprungen ist, und entsprechende Kollektionen aufgelegt hat ...und ebenso wenig sollte sich Leon Busch, seines Zeichens Stadtkriegler bei den «Flamethrowers Fürth» und zugleich männliches Model für Stadl, wundern, daß er sich in der linken und antifaschistischen Szene einen Haufen Feinde macht, die ihm gerne die Erdleitung der alten Matrix von unten zeigen würden, wenn er in dieser Fascho-Mode für Stadl über den Laufsteg stolziert, und dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch sein Fürther Team zur Zielscheibe macht... Beinahe-Spielfeld-Exekution durch einen Gegenspieler von «Anarchie Wien» und Angriffe militanter Aktivisten auf die Cosima-Wagner-Klinik, wo er anschließend in der Reha lag, inklusive! [3]
Shadowtalk Pfeil.png A Nürnberger Kriegskindl
Shadowtalk Pfeil.png Immerhin hat die Stadt Nürnberg es - als ehemalige "Stadt der Reichsparteitage" - abgelehnt, das dortige Zeppelinfeld für eine weitere German Fashionism-Modenschau Stadls zu vermieten, und alle entsprechenden Veranstaltungen dort untersagt, auch, wenn das weniger mit Geschichts- und Verantwortungsbewußtsein des Nürnberger Bürgermeisters zu tun hatte, als mit der Angst vor Anschlägen durch militanten Teile der Antifa, die im Vorfeld entsprechende Drohungen geäußert hatte. [3]
Shadowtalk Pfeil.png Frankenmann


Trivia[Bearbeiten]

Im März 2076 hätte das aufstrebende Model Saskia Burghardt in München ein Foto-Shooting für die Frühjahrskollektion des als "Kultlabel" gehandelte Modehaus machen sollen, wozu es jedoch nicht kam, da sie in Köln festsaß, weil in Folge der Auswirkungen des Rekordwinters vom Flughafen Köln-Bonn weder Linienflüge noch Privatmaschinen gen München abheben konnten. [1]







Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel Basiert auf dem Absatz "Stadl" im Artikel "europäische Modelabels'" auf Rabenwelten, der dort unter Creative Commons Lizenz steht.

Die Modemarke wurde von Andreas "AAS" Schroth aka «Rabenaas» für die deutschen Ergänzungen im Arsenal 2070 entworfen, fand aber - anders als die Labels «Anielski-Joop», «dressCODE» und «Rheingold» - in dem vom Pegasus Verlag veröffentlichten Regel- und Quellenbuch keine Verwendung.

Mit der Erwähnung im NovaPuls respektive Extrapuls ist das Modelabel Stadl mittlerweile allerdings ebenfalls Teil des offiziellen, deutschen Shadowrun-Kanon.

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Extrapuls 22-03-2076 "Jahrhundertkälte"
^[2] - Megakons 2078 172, 173

^[3] - Die German Fashionism-inspirierte Kollektion bei Stadl, der Stadtkriegler, der als männliches Model für Stadl tätig ist, und die Konsequenzen sind Eigenerfindungen der Benutzer "Karel" und "Muffin" aka "Niall Mackay" aus dem Schockwellenreiter-Forum, die dort in verschiedenen Threads dargestellt wurden, und dem entsprechend nicht Teil des offiziellen Shadowrun-Kanon.

Weblinks[Bearbeiten]