FastJack

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FastJack
Persona FastJack
Geschlecht männlich
Metatyp Mensch
Magisch aktiv nein
Kinder Perri
Nationalität kanado-amerikanisch

FastJack ist ein legendärer Decker - respektive Hacker - und eine Art Ikone der Schattenmatrix. [1]

Biographie[Bearbeiten]

FastJack wurde zur Jahrtausendwende geboren, genauer: im Jahr 1999. Offenbar in einem behüteten Elternhaus in Nordamerika aufgewachsen, war er bereits als Kind von 12 Jahren und als Teenager ein ausgesprochener Computerfreak.[1] Im Jahr 2011, als er noch einen alten Mac Firestorm Computer benutzte, erhielt er jene legendäre Botschaft von Saeletra die für das Shadowland BBS bestimmt war. Er machte es sich später zur Angewohnheit, den Prozessor aus diesem antiquierten Rechner in jedes Cyberdeck einzubauen, das er benutzte, und äußerte einmal, jedes Deck ohne dieses spezielle Bauteil fühle sich für ihn "ungemütlich" an [2]. FastJack hat sowohl die Geburt der Sechsten Welt als auch jene der Matrix miterlebt und mit mehr als einem halben Jahrhundert eine ungewöhnlich lange Zeit in den Schatten überstanden, ohne je an einen Ruhestand zu denken. - Im Verlauf seiner Shadowrunnerkarriere mußte er sich allerdings immer wieder unerwünschter Herausforderungen anderer Decker erwehren, die darauf aus waren, sich selbst einen Namen zu machen, in dem sie versuchten FastJack zu geeken. - Erfolg hatte damit bislang jedoch offenkundig niemand...

Nach eigenen Angaben gehörte er nicht zu Echo Mirage, wie man ihm in Shadowland-Knoten in der Vergangenheit wiederholt andichten wollte. Glaubhafter ist da schon die Behauptung, er habe das erste "Schwarzer Hammer"-Utility programmiert, das in den Schatten auftauchte.

Im Verlauf seiner langen Schattenkarriere war er mit vielen lebenden Legenden der Schatten persönlich bekannt und mit etlichen von ihnen - wie etwa dem Straßensamurai und Cyberzombie Hatchetman - sogar befreundet. Wenn er einen melancholischen Moment hat, oder sich das eine oder andere Glas synthetischen Tequila mit Kirschgeschmack zu Gemüte führt, denkt er schon mal bedauernd an all die Chummer zurück, die vor ihm gehen mußten. [3]

Er und Hatchetman waren im anarchistischen Berlin in getrennten Zimmern im Hotelbereich des Nachtclubs Das Kesselhaus abgestiegen. [10]

Wegen seines fortgeschrittenen Alters machte ihm die Winterkälte zunehmend körperlich zu schaffen, selbst seine Cyberware - zu der ein mathematischer Prozessor gehörte - fühlte sich alt an, und er zog es deshalb anno 64/65 in Erwägung, den Winter für teures Geld in einem von Transys-Neuronets Kryo-Tanks in Schottland zu verschlafen. Außerdem hat er eine Tochter, die sich jedoch stets weigerte, ihn "Daddy" zu nennen, und praktisch nie von sich aus Kontakt zu ihm herstellte. [4]

Shadowtalk Pfeil.png Ok damit ist klar, wer von uns beiden der bessere ist. Da ich an Immunabstoßung "leide" und mir keine Cyberware einbaue, habe ich keine Chance besser zu sein als er. So da es jetzt geklärt ist kann man mich bitte damit in Ruhe lassen?
Shadowtalk Pfeil.png Niveus Shiro

Während dem Crash 2.0 wurde er von dieser - einer Otaku aus dem Grid der Berliner Uni, die eigentlich wohl Perri hieß, sich jedoch selbst unter anderem Skald nannte - in einen Ultravioletten Host von Pax gelockt, die ihn dort töten wollte. Dort mußte er in der hyperrealen VR gegen die dissonante Otaku und Jormungand kämpfen. Während er selbst überlebte, und Jormungand bezwang, währe Perri beinahe in dem VR-Host gestorben. [4]

Nach dem Tod von Captain Chaos beim zweiten Matrixcrash im Jahre '64 hat FastJack dessen Erbe angetreten. [1]

Er ist der "Macher" hinter dem nach ihm benannten «Jackpoint», einem Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) in der kabellosen WiFi-Matrix zu Beginn der 2070er, und vertritt damit eine andere Philosophie als die Verantwortlichen von ShadowSea, die in Seattle einen Datahaven mit Servern in der Tradition des alten Shadowlands aufgezogen haben. Bei der Auswahl derer, die im «Jackpoint» eingeladen sind, Beiträge zu verfassen, und Kommentare abzugeben, ist er eher pragmatisch, und richtet sich vor allem nach der Nützlichkeit der Informationen, die die Betreffenden zu bieten haben, während er es ablehnt, Mitglieder wie Kane oder Puck wegen eines fragwürdigen Rufs oder dubioser Vergangenheit aus dem Netzwerk zu verbannen. [5]

Im Frühjahr 2071 machte er zum ersten Mal seit Jahrzehnten eine Woche Urlaub von der Matrix, da er sich von seiner Schwester zu einem 3tägigen Besuch in «Fun City»/LA mit drei seinen Großnichten hatte überreden lassen. Das bereute er allerdings heftigst, da ihm der Aufenthalt dort - wie er in einem Shadowtalk-Kommentar verriet - die schlimmsten Kopfschmerzen seines Lebens beschehrt hätte. Während dieser Zeit, in der er offline war, übertrug er die Sysops-Rechte des «Jackpoint»-Netzwerks an die bewährten User Smiling Bandit und Glitch. [6]

Während Fastjack trotz der auch '73 noch nicht wirklich beigelegten Differenzen zwischen der Technomancerin Netcat und dem Hobgoblin Clockwork, der während des Emergence im Herbst 2070 versucht hatte, die virtuakinetisch begabte Elfe NeoNETs Konzernhäschern in die Hände zu spielen, beide als Mitglieder im Jackpoint behielt, und es auch beiden gestattete wesentliche Beiträge für Schattendateien zu verfassen, kennt er mit Spammern keine Gnade: im Sommer '73 schloss er zwei Mitglieder aus, die "Horizon is good for your Soul"-Spam-Postings im Jackpoint platziert hatten, und drohte jedem, der diesen beim Versuch einer Sperr-Umgehung helfe mit dem Schwarzen Hammer. - Auch darauf, daß Perri, die mittlerweile zu den Nexus-Sysops gehörte, und die er nicht eigentlich nicht auf dem Jackpoint haben wollte, dort im Rahmen des "Denver"-Kapitels der «Spy Games»-Datei dort ohne seine Erlaubnis uneingeladen postete, reagierte er ausgesprochen angefressen. [8]

Im Zuge eines Runs, bei dem er am 3. Dezember 2073 mit einem Team, dem auch Riser angehörte, physisch eine F&E-Einrichtung von NeoNET in Albuquerque im PCC infiltrierte, fingen sich sowohl Fastjack als auch Riser eine Infektion mit KFS-Naniten ein. In der Folge litt er - während der Sybil-Virus seine eigene Persönlichkeit nach und nach mit fremden Persönlichkeitsfragmenten überschrieb - wiederholt unter Absenzen, und plazierte mehrfach Posts im Jackpoint, bei denen er sich hinterher selbst nicht erklären konnte, daß und warum er das gepostet hatte. Durch den Nutzer "Plan 9", der ebenfalls Opfer einer KFS-Infektion war, begann er langsam aber sicher zu erkennen, was mit ihm los war, hielt dies jedoch zunächst vor den übrigen Jackpointern geheim. Wenigstens eines der KFS-induzierten Persönlichkeitsfragmente gegen die er einen inneren Kampf austrug, hatte sich ihm gegenüber als "Self-Educating Autonomous Reasoning Combat Hacking"-Programm (SEARCH) identifiziert, das offensichtlich zur KI mutiert war. Nach dem es dem User Clockwork, der Verdacht schöpfte, gelungen war Jack zu hacken und dieser die Ergebnisse veröffentlichte, gestand er der «Jackpoint»-Community seiner Täuschungen und äußerte sich dazu. Anschließend zog er die Konsequenzen, in dem er die Sysop- und Admin-Rechte des Jackpoint dauerhaft an Slamm-0!, Glitch, Smiling Bandit und Bull übertrug, und sich 2075 selbst ebenso wie Riser aus seinem eigenen P2P-Netzwerk ausschloss, und den Jackpoint für immer verließ. - Was seither aus ihm geworden ist, ist unbekannt. [9] Nach seinem Weggang kam es immer wieder zu Meldungen über FastJack-Sichtungen, welche jedoch nie bestätigt werden konnten.

Der «Jackpoint»-User Thorn äußert sich in der Schattendatei «Lockdown» dahingehend, dass sich FastJack in der Quarantänezone Boston aufhalten würde. Seine Quelle, eine Person die Jack vor der Fragmentierung kannte, habe ihm davon berichtet. Interessanterweise wird später in der Schattendatei, im Bericht eines A.J. aus der Zone, ein älterer Mann erwähnt, der sich "Just Jack" nannte und ihm mit einem Lasertransmitter sowie Koordinaten dabei half, diesen Bericht aus der Zone zu schmuggeln, so daß er seinen Weg zum JackPoint fand. [11]

2078 hält er noch immer mit Bull Kontakt und hat im einen interessanten Abschnitt aus dem auf ihren Kommlink gespeicherten Tagebuch der verstorbenen Samantha Villiers geschickt. [12]

Personas[Bearbeiten]

Er besitzt mehrere verschiedene Personae. Seine "Hauptpersona" ist dem Comichelden Flash nachempfunden, einschließlich des Merkmals der extremen, hyperschnellen Bewegung. Allerdings ist auch eine Persona FastJacks bekannt, die die Form eines sehr realistisch wirkenden, braunhaarigen und braunäugigen Mannes kaukasischer Herkunft in Jeans und Lederjacke hat. [6]

Schattenlandbeiträge[Bearbeiten]

FastJack hat bereits in der alten, kabelgebundenen Matrix - in Vertretung für Captain Chaos und SYSephan OPus - eine ganze Reihe von Schattendateien präsentiert, wozu auch 2050 der alte «Strassensamurai-Katalog» gehörte. Außerdem gab er natürlich zahllose Shadowtalk-Kommentare ab.

In der neuen, kabellosen Schattenmatrix präsentiert er praktisch alle internationalen Schattendateien, während rein europäische Sachen über die Helix in den VNL und rein deutsche über ein dem «Jackpoint» vergleichbares System namens «Panoptikum» laufen.

Außerdem verfasste er 2070 eine kleine "Geschichtslektion" für alle, die neu in den Schatten waren, und am Beginn ihrer Shadowrunner-Karriere standen. [1]

Shadowtalk[Bearbeiten]

  • Corporate Enclaves:
  • Los Angeles:
    • S.6 - Einleitungskommentar zum LA-Kapitel, launige Bemerkung zu seinem wenig erholsamen 3tägigen Kurzurlaub mit seinen Großnichten in Fun City/Los Angeles, Dank an seinen alten Chummer "Doc Hollywood"
    • S.8 - Erklärung, daß er auf Bitte des Docs "Pyramid Watcher" von «Seasource», den Parageologen "Dr. Rosemont" und die lokalen Experten "J. Cruz", "Alex Machine" sowie "Skinny Dipper" eingeladen hat, als Gäste zum LA-Kapitel der Schattendatei Shadowtalk und ganze Kapitel beizutragen.
    • S.15 - Feststellung, daß die Kids 2071 alles für überholt halten, was älter als 5 Sekunden ist und nicht glänzt oder funkelt
    • S.43 - Aussetzung eines hohen Kopfgeldes darauf, den Programierer des «Buster's BBQ»-Jinglewurms zu ermitteln und diesem eine Kugel in den Kopf zu jagen.
  • Neo-Tokyo:
    • S.53 - Erklärung, daß er für den Tokyo-Teil auf Bitte der Jackpoint-Mitglieder "Rigger X" und "Mihoshi Oni" die Gast-Mitglieder "Janus", "Yankee", "Otaku-Zuku" und "Kemuri" eingeladen hat, Shadowtalk und ganze Abschnitte zum Kapitel über Tokyo beizutragen.
    • S.73 - Das Gerücht, Sony würde an einer Headware arbeiten, die mit einem virtuellen Berater helfe, die Denkprozesse und Entscheidungsfindung des Trägers zu verbessern. - Er selbst meinte allerdings, er fände die Vorstellung eines Enzephalons mit eigener Persönlichkeit gruselig.
    • S.95 - Mitsuhamas «Zero-Zone» in Neo-Tokyo. Dabei gibt er zu, daß auch er es bei mehreren Versuchen nicht geschafft habe hinein zu kommen, und nicht weiter gekommen wäre, als an der Oberfläche zu kratzen und ein oder zwei verstümmelte Files zu erwischen. - Dies sagt bei einem legendären Decker und Hacker wie ihm eine Menge aus...

Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert teilweise auf dem Artikel FastJack in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich hier.

Primärquellen zu FastJack sind:

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Shadowrun Version 4.01D S.22-34 - Grundregelwerk für die 4. Edition von Shadowrun
^[2] - Denver: The City of Shadows S.74-75
^[3] - Augmentation p.143 / Bodytech
^[4] - Shadowrun Grundregelwerk 4. Edition S.20-23 Kurzgeschichte "Gute Reise"
^[5] - Runner Havens / Schattenstädte
^[6] - Corporate Enclaves p.4, 6 / Konzernenklaven S.6, 8
^[7] - Target: Matrix / Brennpunkt: Matrix
^[8] - Spy Games / Machtspiele - Handbuch für Spione S.90
^[9] - Storm Front / Sturmfront
^[10] - Shadowrun Dragonfall
^[11] - Lockdown p.104 ,118
^[12] - Mächte in Seattle S.10