GreenWar

Aus Shadowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
GreenWar
Überblick (Stand:2070)
Hauptsitz: unbekannter Ort in der ADL
Leitung: dezentral
Mitgliederzahl: 3000

GreenWar ist eine weltweit agierende und gefürchtete terroristische Vereinigung, die sich dem Ökoterrorismus verschrieben hat. Abgesehen von den NAN gilt GreenWar in fast allen Ländern als Terrororganisation.

Begriff[Bearbeiten]

GreenWar ist eine Anspielung auf die Umweltschutzorganisation Greenpeace, bei der das englische "peace", also "Frieden", durch "war", zu deutsch: "Krieg", ersetzt wurde. Für die Behauptung, Greenpeace selbst sei - von der Erfolglosigkeit seines legitimen Protests gegen die Umweltzerstörung enttäuscht - militant geworden und habe sich in GreenWar umbenannt, gibt es keinen eindeutigen Beweis, auch wenn ein Teil der Ökoterroristen der ersten Generation vermutlich aus den Reihen radikaler Greenpeace-Mitglieder stammte.

Geschichte[Bearbeiten]

GreenWar wurde als Reaktion auf die Schwarze Flut von 2010 gegründet, da sich die Verschmutzung der Nordsee als eine enorme ökologische Katastrophe erwies. Insofern ist durchaus möglich, dass die Gründung, wie einige sagen, im stark von der Flut getroffenen Hamburg erfolgte, in jedem Fall aber irgendwo in Europa. Die Gruppe machte bereits im gleichen Jahr erstmals mit einem Anschlag auf sich aufmerksam, als sie eine Bombe in den Büros der Internationalen Walfangkommission platzierte. Die Explosion kostete mehrere Dutzend Menschen das Leben. Der Anschlag gilt neben der Ermordung eines deutschen Politikers durch fanatische Tierschützer 2006 als Beginn des Ökoextremismus und seiner radikalsten Ausprägung als Ökoterrorismus.

Manche führen die Entstehung GreenWars auf den Druiden Sergius Hergheim zurück, der 2017 Bad Segeberg dem Erdboden gleich machte, bzw. auf die Bevölkerung des Sachsenwaldes 2021. Ob nun wahr oder nicht, seine Tochter Myriam Hergheim ist bis heute einer der führenden Köpfe der Organisation.

Auch die Entstehung der sogenannten Schottischen Toxischen Randzone 2016 wird nun auf die Aktivitäten von GreenWar zurückgeführt. Ein Tankerunglück vor der schottischen Küste führte zu einer Ölpest. Manche vermuten, dass bereits das Unglück auf Sabotage zurückzuführen war. In jedem Fall wurde die Ölpest durch magische Manipulation verschlimmert. Die Terroristen von GreenWar trieben unter den Einsatz von Magie den Ölteppich auf die Küste zu und über 30 Kilometer landeinwärts, wodurch die noch heute stark verschmutzte Zone rund um Aberdeen entstand.

Struktur[Bearbeiten]

Über die Strukturen von GreenWar ist nicht viel bekannt, das meiste stützt sich auf bloße Vermutungen. Wahrscheinlich ist die Vereinigung in Zellen organisiert, die jeweils ihre übergeordneten Kontaktpersonen nicht kennen. Die Zellen agieren unabhängig voneinander und es gibt nur partielle Verbindungen zwischen ihnen. Wenn nötig erfolgt Kommunikation zumeist über tote Mailboxen.

Finanziert wird GreenWar größtenteils durch Eigenbeiträge der Mitglieder und über Schattenkonten. Für manche Aktionen finden sich wohl auch Sponsoren aus der Konzern-Riege, sofern sie sich hauptsächlich gegen deren Konkurrenten richten. Von Zeit zu Zeit engagiert GreenWar auch Shadowrunner für Anschläge oder Sabotageaktionen.

Die meisten Mitglieder besitzt GreenWar in Europa und Nordamerika, besonders in Norddeutschland und den NAN. Es halten sich hartnäckig Gerüchte, dass die Organisation von Hamburg aus geleitet wird, doch abgesehen vom Auftreten Myriam Hergheims gibt es dafür keine gesicherten Hinweise.

Der Schweizer GreenWar-Ableger nennt sich GrüenChrieg.

Trainingscamps der Greenwar-Terroristen werden sowohl in Schweden in der Skandinavischen Union als auch in Amazonien vermutet.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die Aktionen der GreenWar Mitglieder decken das gesamte Spektrum von Demonstrationen und Matrixvandalismus bis hin zu Attentaten und Anschlägen auf Personen, Fahrzeuge und Einrichtungen ab. Bevorzugt werden spektakuläre Aktionen, die Schlagzeilen in Matrix und Trideo machen, um die Bevölkerung auf die Misspraktiken der Konzerne aufmerksam zu machen. Ihre radikale Einstellung ist dabei nicht immer hilfreich, da das Wohl der Natur über das des Menschen gestellt wird und so auch zivile Opfer billigend in Kauf genommen werden.

Bekannte Anschläge GreenWars sind etwa

  • die Besetzung und endgültige, kontrollierte Unbrauchbarmachung des Kernkraftwerks in Tschernobyl
  • die Versenkung der japanischen Walfangflotte
  • Veröffentlichung belastender Informationen über die grausamen Menschenversuche des AGC-Proteus-Joint-Ventures "Genera" in Afrika
  • zahllose Angriffe und Anschläge gegen Anlagen der AG Chemie, darunter in jüngerer Zeit das Nordsee-Ölfeld "Mittelplate A"
  • Tierbefreiungsaktionen aus Laborkomplexen und Critterfarmen verschiedenster Konzerne
Shadowtalk Pfeil.png Durch letzteres bekommen diese tief-grünen Fanatiker teilweise sogar modernste Biodrohnen in die Finger, die sie dann für Anschläge gegen Konzern-Execs und CEOs benutzen... aber die kranken Bastarde an der Spitze der Bio- und Gentech-Kons haben es ja auch nicht anderes verdient!
Shadowtalk Pfeil.png GreenPiece

Die radikalsten und extremsten Vertreter GreenWars sind Anhänger einer tief-grünen, ökofaschistischen Ideologie, die eine drastische Reduktion der Weltbevölkerung für erforderlich hält, um der bislang überbevölkerten Erde eine Chance zu geben, sich von den Folgen des Raubbaus durch die Metamenschheit zu erholen. In letzter Konsequenz schrecken sie dabei auch vor Massen- und Völkermord und dem Einsatz biologischer Waffen nicht zurück, um diese Bevölkerungsverminderung zu erreichen.


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel GreenWar in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren lässt sich hier einsehen.

Primärquellen zu GreenWar sind:

Weblink[Bearbeiten]