Riella Wincelar

Aus Shadowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Riella Wincelar
Alias die Winklerin
Geschlecht weiblich
Metatyp Elfe
Magisch aktiv nein
Kinder Biancarla
Nationalität österreichisch
Zugehörigkeit "Die Schattentänzer von Wien"
Beruf Ex-Teamleaderin (Tanzensembel / Runnerteam), Schieberin

Riella Wincelar ist eine Elfe, Schieberin und bis August 2058 nebenbei auch selbst Runnerin und Leiterin eines erfolgreichen Shadowrunnerteams.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Elfe Riella Wincelar ist die Leiterin und Besitzerin einer Wiener Tanzschule, die zudem bis 2058 mit ihrem Ensembel "Die Schattentänzer von Wien" auf Firmenfeiern und ähnlichen Anlässen auftrat, und artistisches Tanztheater bot.

Hinter dieser legalen Fassade ist Riella - die in Schattenkreisen auch die Winklerin genannt wird - eine Schieberin, die über absolute Top-Verbindungen verfügt, und ein begnadetes Talent im Organisieren von allem möglichen Zeug, das der Runner in der Alpenrepublik brauchen kann wie auch in der Beschaffung von Informationen, Dokumenten usw. Vom Alten Donner bezog sie regelmäßig magische Foki, Fetische und Zauberspeicher, die der versoffene Straßenmagier immernoch zuverlässig und geschickt herstellte, und zu der «Rote Falken»-Gang hatte sie ebenso gute Verbindungen wie ins Wiener Rathaus.

Mit den «Schattentänzern» ging sie zudem bis zu deren Auflösung nach einem unglücklich verlaufenen Run gegen die OMV im August 2058 auch selbst auf Runs, und führte zahlreiche hochkarätige Hockn im Auftrag zahlender Dr. Nowaks und insbesondere für einen gewissen Herrn Brackhaus aus. - Letzteren kannte sie im übrigen als Lofwyr persönlich in seiner metamenschlichen Tarngestalt, und sein letzter Auftrag war es auch, der sie dazu brachte, sich vom aktiven Shadowrunning zurückzuziehen, nach dem zwei Mitglieder ihres Runnerteams bei dem fatalen, wegen "besonderer Urgenz" vorverlegten ÖMV-Run zur Beschaffung einer Probe des sog. «Wiener Bleis» umgekommen waren. Bei dieser Gelegenheit extrahierte sie - ungeplant - auch den Chemiker Thomas Plattner, den sie Brackhaus/Saeder-Krupp übergab, für den er in Linz in der Folge in Rekordzeit das Gegenmittel gegen das Wiener Blei entwickeln mußte, an dessen alchemistischer Erschaffung er selbst mitgewirkt hatte. Zuvor hatte sie Übergaben von Datenträgern und Materialproben mit diesem "speziellen Nowak" bevorzugt über einen Toten Briefkasten auf dem Kahlen Berg bei Wien abgewickelt.

Sie war Donner anno '58 einige Gefallen schuldig, und holte für ihn eine Menge Informationen über Schattenkanäle ein, als es dem beinahe ausgebrannten Magier darum ging, den schwer vercyberten Straßensamurai Superfritz zu verfolgen, um sich an diesem für ein unfreiwilliges Bad im Donaukanal zu rächen. Außerdem mochte sie sowohl den Straßenmagier als auch dessen Freund, den jungen Ork und Antimagier Pepi persönlich recht gern. Plesch-Pepi aka Josef Plesch erzählte ihr bei dieser Gelegenheit außerdem von seiner in den «Vereinigten Wohnparks» - dem SGWS - verbrachten Kindheit und sie veröffentlichte dessen Insider-Bericht später anonymisiert über das ArbeitsAmt in der österreichschen Schattenmatrix.

2080 ist sie als Schieberin immer noch eine Größe der Wiener Schatten. [3]

Charakter & Persönliches[Bearbeiten]

In ihrer Tanzschule und beim Planen ihrer Auftritte in den Schatten war sie eine Perfektionistin, die hart trainierte, gnadenlos auf Disziplin pochte, und auch eine erhebliche Selbstdisziplin aufbrachte, während sie privat durchaus als Genießerin gelten konnte, die ein schöne, große Wohnung in einem Wiener Altbau besaß und Schaumbäder, gutes Essen und die Loveparades auf der Praterinsel in der Donaufreizone genoss. Dort kam es auch zu einer spontanen Liebesnacht mit dem schlanken, gutaussehenden Orlando, einem Mitglied ihrer «Schattentänzer» - auch wenn dies eigentlich gegen die von ihr selbst festgelegte Regel "keine Liebesbeziehungen innerhalb des Teams" verstieß. Der Tod dieses Geliebten und engen Freundes war es auch, der sie dazu brachte, mit dem Entschluss, mit dem Schattenlaufen aufzuhören, ernst zu machen. Zudem hat sie eine 14jährige Tochter mit Namen Biancarla, die ihr es doch arg übel nahm, daß sie von ihrer Mutter bezüglich der knappen, gemeinsam verbrachten Zeit immer wieder vertröstet wurde.

Erscheinungsbild[Bearbeiten]

Riella Wincelar ist eine sehr hochgewachsene, muskulöse, sehnige und dabei wohlproportionierte und schlanke Elfe, die sich unglaublich flüssig bewegt. Sie hat ein markantes Gesicht mit rotem, vollen Lachmund und großen, ausdrucksstarken Augen, und ist fast immer und zu jedem freundlich. In ihrem Tanzstudio mit angeschlossener Turnhalle residiert sie hinter einem Schreibtisch aus kirschrotem Holz mit mehreren eingelassenen Monitoren und entsprechend aufwendigem Telekom. Während sie beim Training in der Tanzschule knappe Tanztrikots bevorzugt, trug sie wenn sie durch die Schatten tanzte logischer Weise eine gepanzerte Jacke - und darunter gerne T-Shirts mit sarkastischen Rückenaufdrucken wie etwa "Keine Ahnung"... [1]

Schattenlandbeiträge[Bearbeiten]

Zur Schattendatei «Walzer, Punks & Schwarzes ICE» trug sie unter der Persona "Yüksel" den Transkript von Plesch-Pepis respektive Josef Pleschs Erzählung "S'Lebm is Hoart in Favoriten" über dessen Kindheit im Sondergefangenenhaus Wien-Süd - den sogenannten Vereinigten Wohnparks - bei. (S.28-31)

In einem Shadowtalk-Kommentar bestätigte sie zudem auf Nachfrage eines Shadowland-Users mit Namen Tintifax, daß Pepi so unmagisch wie nur irgend etwas war. [2]

Quellen[Bearbeiten]


^[1] - Wiener Blei - Roman von Leo Lukas
^[2] - Walzer, Punks & Schwarzes ICE S.12, 28-31
^[3] - Datapuls: Österreich

Widersprüche[Bearbeiten]

Laut "Wiener Blei" erzählt Pepi seine Geschichte erst im August 2058, die Schattendatei wurde aber - inplay - bereits im Oktober 2057 veröffentlicht.

Weblinks[Bearbeiten]