Emerald City

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Emerald City ist das öffentliche Gitter von Seattle.

Augmented Reality[Bearbeiten]

Das AR-Overlay von Emerald City bedeckt alle Gebäude mit kristallinem Aussehen. Jedes größere Gebäude wird ein Polygonkristall, der smaragdgrün von innen leuchtet. Dieses "Emerald City Overlay" wird von Seattles Tourismusboard massiv gehyped, und tausenden von Touristen über die Apps des Tourismusboard direkt ins Kommlink eingespeist. Die meisten Megakonzerne in Downtown haben diese Möglichkeit, ihre grauen Gebäude in hübschem Grün aufzupeppen angenommen, und solche Skins sind in Seattle allgegenwärtig. Das Overlay ist bunt, hübsch und abwechslungsreich; Straßenschilder und andere ARO-Hinweise sind im selben Stil gehalten, aber verhaltener [1].

Diverse lokale Anbieter bieten ARE-Software an, die das Design von Emerald City an den Geschmack des Nutzers anpasst - von pinken Pyramiden über gigantische Bäume bis hin zu goldenen Dildos, wenn man das möchte [1]. Es ist allerdings untersagt, mit dem AR-Overlay Balkone vorzugaukeln, die gar nicht da sind, oder anderweitig verletzungsträchtigen Schabernack zu treiben [2].

Virtual Reality[Bearbeiten]

Seattles Gitter folgt der UMT-Standardikonographie, wandelt sie aber leicht im Emerald City-Design ab [1]. Das Gitter setzt als Standard einen grünen Himmel und kristalline Akzente an jedem Icon [3]. NeoNETs Icons waren, solange der Megakonzern das Seattler Gitter betrieb, auf Emerald City stets etwas größer als sonst dargestellt, da NeoNET der Betreiber des Gitters war [4]. Die größten Hosts sind die der Megakonzerne - Mitsuhamas neongrüne Pagode, die geisterhafte, durchscheinend grüne Erscheinung des ACHE-Hosts, die dunkelgrün-schwarze Pyramide von Aztechnology [1]

Nutzer[Bearbeiten]

Seattler sind überdurchschnittlich stark vernetzt. Viele Bewohner des Sprawl sind in mehr als einem Sozialen Netzwerk aktiv, und es gibt auch viele MeFeeder. So sind viele Seattler schnell gewarnt, wenn etwas gefährliches vor sich geht, und in der Lage, sich blitzschnell zu Demos und Aufständen zusammenzufinden [4]. Wie alle lokalen Gitter kann Emerald City nur lokal angewählt werden [5].

Betreiber[Bearbeiten]

Bis zu seinem Zerfall betrieb NeoNET das Seattler Gitter [6].

Gangs[Bearbeiten]

Auch in der Matrix gibt es Verbrechen, die die es begehen, und Gruppen unangenehmer Personen, die sich einen Spaß draus machen, andere zu misshandeln, auszurauben oder beides. In Seattler Gitter gibt es einige Matrixgangs, die im Folgenden aufgeführt werden. [8]

Cereal Killers [8] 
Eine üble Matrix-Thrillgang, die sich über einfache Matrixverbrechen - Hacks, Kreditbetrug, bezahlte DDOS-Angriffe und Matrix-Vandalismus - finanziert, aber eigentlich nur eins will: möglichst viele "Normies" möglichst effektiv zu mobben. Für ihre Mitglieder, die anonym zu bleiben suchen, ist das eher ein Spiel, wenn auch ein recht einträgliches. Die Cereal Killers haben keine Offlinepräsenz [9].
Choson-Ring [10]
Wenn es so etwas wie eine Online-Mafia in Seattle gibt, dann ist das der Choson-Ring. Der Ring ist fast ausschließlich in der WiFi-Matrix organisiert, betreibt Online-Kasinos, Online-VR-Bordelle, und Matrix-Verbrechen. Sie unternehmen auch regelmäßig Angriffe auf die Yakuza und bedienen sich bei deren Konten, defacen ihre Hosts, und versuchen, ihre Operationen zu stören. Außerdem handeln die Choson mit Warez und BTLs aller Art. [10]
Electric Knights [11]
Die Electric Knights betreiben vor allem aufmerksamkeitsheischende Hacks. Sie nehmen schon mit, was sie kriegen können aber wenn sie die Wahl haben, einen Haufen Nuyen abzuzweigen oder das Bühnentrideo eines Deirdre-Konzerts zu hacken, werden sie letzteres nehmen. Ihre Aktionen sind oft eher harmlos, aber manchmal auch durchaus gefährlich, wie ein Hack des GridGuide-Systems. Ansonsten verticken sie BTLs und Warez, wie übliche Matrixganger eben [11].
Reality Hackers [9]
Diese Matrixgang begann als Kollektiv von Barrens-Tech-Geeks und ausgerissenen Konzernkindern. Ihr Geschickt beim digitalen Einbruch machte die Yakuza auf sie aufmerksam, die ihnen teure Cyberdecks zur Verfügung stelle. Dann kam die Säuberung von 2043, und die Yakuza verstieß die «Reality Hackers» [9]. Mit dem Aufkommen der WiFi-Matrix erholten sich die «Reality Hackers». Die inzwischen zu Cyberfetischisten gewordenen «Hackers» konnten plötzlich ihre Liebe zu Chrom mit ihrer Liebe zur Matrix vereinen, und entwickelten sich erneut zu einem wesentlichen Verbrechensfaktor im Seattler Gitter. Sie sind weiterhin gut darin, Hosts und Knoten zu infiltrieren. Sie haben aber noch eine Rechnung mit der Yakuza offen, und sind daher mit dem Choson-Ring verbündet [8]. Sie beanspruchen vor allem den Puyallup-Bereich des Seattler Gitter, und sind in Puyallup auch physisch präsent [9].
WireScryers [12]
Diese enigmatische Matrixgang, deren Aktivitäten vermutlich von Anderson Island ausgehen, ist im ganzen Seattler Gitter für Hacks, vor allem laute, verantwortlich, und scheint ein Katz-und-Maus-Spiel mit GOD zu suchen. Es wird gemunkelt, dass es sich bei ihnen um reiche, zur Ruhe gesetzte Techmillionäre handelt, die den Kick in der Matrix suchen [12].

Locations[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

Clubs[Bearbeiten]

Schatten[Bearbeiten]


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Emerald City in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste von Autoren findet sich hier.

Primärquellen zum lokalen Gitter Emerald City sind:

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Runner Havens p.63
^[2] - Seattle 2072 p.136
^[3] - Data Trails p.25
^[4] - Shadowrun Fifth Edition p.220
^[5] - Runner Havens p.64
^[6] - Shadowrun Fifth Edition Core Rulebook p.34
^[7] - Seattle Sprawl: Ruling the Queen City p.21
^[8] - Runner Havens p.92
^[9] - Seattle 2072 p.186
^[10] - Runner Havens p.87
^[11] - Data Trails p.39
^[12] - Seattle Sprawl: Emerald Shadows p.82