Leonardos Observatorium

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Leonardos Observatorium
Überblick (Stand:2059)
Location: Refugium, Labor
& modernes Kaer
Lage: bei Ahvaz, Iran
Besitzer: Leonardo
Sicherheit: Renraku-Truppen /
Rote Samurai
Zerstört: Anfang Juni '59
durch: Lofwyr &
Abu Khalids «Blacksand Revoluzzer»

Von Leonardos Observatorium - seinem Refugium bei Ahvaz im Iran - sind seit dessen Zerstörung nur mehr Ruinen übrig. Zwischen 2057 und 2059 war die Anlage von dem Ältesten Leonardo bewohnt worden und wurde dann 2059 durch Lofwyr zerstört.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Anlage wurde nach Plänen von Leonardo ab Ende der 2030er von einheimischen Mandäern unter strikter Geheimhaltung errichtet. Im Gegenzug wurden sie von dem Elfen mit Geld für die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen - etwa die Errichtung eines Krankenhauses und einer Schule - unterstützt. 2057 war der Bau fertiggestellt und Leonardo bezog seine neue Wohn- und Arbeitsstätte.

Shadowtalk Pfeil.png Wie die bigotten, anti-metamenschlich und in der Regel magiefeindlich eingestellten Ayatollas der Islamischen Republik zu Leonardos Präsenz standen, ist nie geklärt worden - begeistert dürften sie nicht gewesen sein. Und was good ol' Aden darüber dachte, hat sie ebenfalls für sich behalten...
Shadowtalk Pfeil.png Malikal-Mulk

Er bewahrte dort zum einen seine Erfindungen und Forschungsunterlagen - darunter sein «magisches Interface», das einen einzigartigen Durchbruch auf dem umstrittenen und obskuren Gebiet der Matrix-Magie darstellte - sowie einen von Saeder-Krupp gestohlenen Atomsprengkopf auf. Von diesem hatte er gegenüber den Runnern um den Decker Michael Sutherland behauptet, der Vatikan habe mit dieser Massenvernichtungswaffe versucht, ihn als unbequeme, kirchenkritische Stimme, die von der Kirche verheimlichte "Wahrheiten" kannte, zum Schweigen zu bringen. Als "Beweis" für diese verleumdnerische Behauptung hatte er ein (gefälschtes) päpstliches Siegel an dem Nuklearsprengkopf angebracht... Nach der er - durch Sutherlands Vermittlung - mit Renraku Computer Systems ins Geschäft gekommen war und einen Handel abgeschlossen abgeschlossen hatte, verfügte er nun über die finanziellen Mittel, um sein «Großes Werk» zu errichten, und Ahvaz sollte auch der Standort dieses neuen Projekts werden. Während der exzentrische Elf für Renraku arbeitete wurden Renraku-Truppen wurden zur Bewachung der Anlage abgestellt und Leonardo galt als Gönner und Beschützer der in der Region lebenden Menschen. Die Dankbarkeit dieser Leute brachte ihm unter ihnen gar den Titel eines Propheten ein. [1]

In der Zeit zwischen 2057 und 2059 lebten und arbeiteten vermutlich Michael Sutherland und Serrin Shamandar und seine Frau eine Weile hier. Die Arbeit am «Großen Werk» begann: Dieses bestand im Bau einer Art "Arche Noah", mit der er die klügsten Köpfe der Metamenschheit vor einer Vernichtung bewahren wollte, da Leonardo die Möglichkeit eines verfrühtes Erscheinen des Feindes vorausgeahnt hatte. Es handelte sich dabei um eine neue verbesserte Form eines Kaers, die auf einer Verknüpfung von Technologie und Magie basierte, eine Leistung für die man ihn als Retter der Metamenschheit preisen sollte. - Die Tatsache, daß der Vorstoß des Feindes bereits 2057 von anderer Seite - im Rahmen des sog. «Drachenherz-Runs» - abgewehrt worden war, realisierte er offenbar nicht, und erstellte bereits eine Liste für die Personen, die seiner Meinung nach gerettet werden sollten... Anfang Juni '59 verließ Leonardo das Observatorium. In der Nacht kam dann ein Drache, bei dem es sich sehr wahrscheinlich um Lofwyr selbst handelte, und griff die Anlage an. Er zerstörte den Großteil der Struktur. Eine von Lofwyr angeheuerte Bande, die «Blacksand Revoluzzer» unter Führung von Abu Khalid, vertrieb danach die versprengten Renrakutruppen und besetzt die Anlage. Abu Khalid ließ seine Leute auch das nahgelegene Ahvaz besetzen und plündern. Die Revoluzzer zerstörten unter Anleitung von Saeder-Krupp-Offizieren verbliebene Spuren, die auf Leonardo hinwiesen, und sicherten die Ausrüstung von Renraku.[2] [3]

Shadowtalk Pfeil.png Was nur beweist, daß die Roten Samurai überschätzt werden... sie haben den Lovewyrm und die Black-Sand-Ganger jedenfalls nicht daran gehindert, Leonardos Laden mit all den einzigartigen Entwicklungen und Erfindungen einzudampfen, die dem SOTA noch um Jahrzehnte wenn nicht Jahrhunderte voraus waren... Eine Schande, daß der Drache mit diesem agressiven Akt und seinem wahnwitzigen Vandalismus durchgekommen ist!
Shadowtalk Pfeil.png Smilin' Bandit ...strikes again! - Ha!Ha!Ha!

Alle Arbeiten, die am «Großen Werk» bereits vollbracht worden waren, wurden damit vernichtet.

Beschreibung (2057-2059)[Bearbeiten]

Der futuristisch aussehende Dom des Observatoriums ist der einzig sichtbare Teil der Anlage, die im fruchtbaren Tal des Karun liegt. Darunter befindet sich ein ausgedehnter unterirdischer Komplex. Das Zentrum ist ein schreinartiger Raum mit einem Mosaik, das Leonardo da Vincis «Johannes der Täufer» zeigt.

Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert teilweise auf dem Artikel Leonardos Observatorium in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Die Liste der Autoren kann man hier nachlesen.

Primärquellen zu Leonardos Observatorium bei Shadowrun sind:

  1. Schwarze Madonna (engl. Originaltitel "Black Madonna") - Roman von Carl Sargent & Marc Gascoigne
  2. Technobabel - Roman von Stephen Kenson
  3. Konzernkrieg S.47-48