Club Nosferatu

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 Teilweise Inoffiziell 
Nosferatu
Überblick (Stand:2053)
Location: Goth-Szene-Club
Lage: Esquire Hills, Downtown
Besitzer: Baxter Attaway
Sicherheit: 10 Rausschmeißer, Magschlösser, Kameras, MAD-Scanner

Club Nosferatu ist ein Goth-Szene-Club in Seattle.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der «Club Nosferatu» liegt keine 10 Minuten vom fabelhaften Regency Esquire-Hotel, das einen eigenen Shuttlebus zum Club betreibt, der abends stündlich fährt. Das «Nosferatu» ist in einer zur falschen "aufgegebenen Kirche" umgebauten, alten «Mister Crunchy»-Filiale untergebracht. Die Fassade sieht gar nicht übel aus, da hat sich jemand Mühe gegeben. Die Kirche ist angemessen steinig, düster, neugotisch und lichtlos designed, perfekt für Leute, die auf billige Vampirfilme stehen ... Die - obligatorische - Spitzbogentür ist hinter der Verkleidung aus Holzimitat tatsächlich eine schwere Panzertür, deren Gewicht beim Öffnen selbst die Kunstmuskeln des Türstehers auf die Probe stellt [10].

Das «Nosferatu» ist geradezu eine Parodie auf die postmoderne Clubszene und verströmt stylische Düsternis. Licht aus, schwarze Sachen an, und gucke düster! Es ist ein Laden für Poser und Goths, die im Halbdunkel des Clubs herum laufen und düster und mysteriös aussehen wollen. Viele von ihnen sind reiche Poser und haben Selbstmitleid zu einer Kunstform entwickelt. Viele sehen auch weniger mysteriös und düster aus, sondern eher, als hätten sie Verdauungsstörungen oder Migräne.

Die Drinks sind überteuert und verwässert; die Musik, obwohl trommelfellzerfetzend laut, ist praktisch untanzbar. Aber wer will hier auch tanzen, so schrecklich deprimierend, wie die Welt ist? Die Tische sind aus Sargdeckeln gemacht, und alle Angestellten tragen von Kopf bis Fuß enges schwarzes Leder und das Ankh, das das Markenzeichen des Clubs ist.

Besitzer[Bearbeiten]

Niemand verachtet die Klientel dieses NeoGoth-Schuppens mehr als ihr Besitzer, Baxter Attaway. Zwar hat er erkannt, dass solange es Vorstädte und Teenager gibt, es Gothics geben wird, und dass diese Kids immer zu viel Geld haben werden und daher eine finanzielle Goldgrube sind, so dass man aus der Vampirposer-Subkultur richtig Cash machen kann. Aber das heißt nicht, dass er innerlich dahintersteht. Baxter hat sich gedacht, so ein paar schnelle Nuyen zu machen, und wartet seit Jahren auf den Punkt, wo die NeoGoth-Welle sich totläuft. Aber es scheint noch einige Zeit bis dahin zu sein und solange wird Baxter Geld scheffeln.

Öffentlich und vor allem vor den Gästen seines Clubs verwandelt sich Baxter in den düster-gutaussehenden "Judas Caine", der eine Aura der herausfordernden Gelangweiltheit verströmt. Eigentlich ein frustrierter Schauspieler, ist Baxter ein sehr guter Darsteller des Vampirideals, das die düster-niedergeschlagenen Vampirposer, die hier einkehren, so anzieht wie Licht die Motten. Er hat sogar begonnen, Gerüchte zu verbreiten, dass Caine ein wirklicher Vampir ist. Aber das ist unwahr wie nur was. Tatsächlich hat noch nie ein echter Vampir den Club Nosferatu betreten. - Sie sind nicht derart bescheuert.

Personal[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

Der Solo-Runner Clean Steve, der mit Baxter Attaway befreundet ist, und - möglicher Weise - auch eine Beziehung zu Ariel hatte, passte mit seinem Standard-Outfit - brauner Cordanzug, rosa Hemd - nicht wirklich in den Laden.

Das RunnerteamBulletproof“ - das unter den ganzen Emo- und NeoGoth-Kids gleichfalls eher als Fremdkörper wirkte - nutzte in den 2050ern den Club ebenfalls als Stammlokal und hielt in einem - gemieteten - Hinterzimmer („Verlies 3“) Besprechungen ab [10].


Quellen[Bearbeiten]

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[10] - Der Türsteher Rico und die Gardrobenfrau sind - vermutlich Eigenerfindungen von Benutzer "Goronagee" und dessen Gruppe, und kommen in der offiziellen Beschreibung des Clubs nicht vor. Selbiges gilt natürlich auch für Team Bulletproof. Siehe „Memoiren eines Lichtträgers / Pfui Spinne