Nicaragua-Kanal

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Der Nicaragua-Kanal ist eine in den 2060er Jahren gebaute Schiffsverbindung zwischen dem Golf von Aztlan und dem Pazifischen Ozean. Der Kanal liegt auf dem Territorium von Aztlan und wird von Aztechnology betrieben. Seitdem der Panama-Kanal im Zuge des 2. Matrixcrashs zerstört wurde ist der Nicaragua-Kanal der einzige schiffbare Kanal in dieser Gegend.

Geschichte[Bearbeiten]

Frühere Pläne[Bearbeiten]

Schon im 16. Jahrhundert kam die Idee auf den Río San Juan zu einer Kanalverbindung zwischen dem damals noch Golf von Mexiko und dem Nicaraguasee auszubauen. Ein weiterer Kanal zwischen der Westküste des Sees und San Juan del Sur am Pazifik hätte die transozeanische Verbindung vervollständigt. Spätere Versuche scheiterten immer wieder an der schwierigen Durchführbarkeit des Plans, den hohen Kosten und dem geringen Interesse ausländischer Investoren und Baufirmen an dem Projekt. Schließlich sicherten sich die USA die Kontrolle über das Bauvorhaben, allerdings nur um auszuschließen, daß es jemals begonnen wurde. Damit sollte der gerade von den USA gebaute Panama-Kanal vor potentieller Konkurrenz geschützt werden.

Näheres hierzu findet sich auch auf der Historienseite Wikipedia unter dem Stichwort: Nicaragua-Kanal.

Kanalbau[Bearbeiten]

In den 2060ern machte sich Aztechnology an die Umsetzung des lange gehegten Kanal-Bauprojekts. Einer der Gründe für die Aufnahme der Arbeiten am Nicaragua-Kanal war die strategische Situation in der Region. 2048 hatte Aztlan bzw. Aztechnology im Veracruz Settlement die erst 2046 gewonnene Kontrolle über den Panama-Kanal, die einzige transamerikanische Schifffahrtsverbindung zwischen Pazifik und Atlantik, an den Konzerngerichtshof verloren, der nun die Panama-Kanalzone verwaltete. Der Nicaragua-Kanal war eine Möglichkeit für Aztechnology den Einfluss des Gerichtshofes und anderer Megakonzerne in der Region zu vermindern, wenn nicht gar auszuhebeln, und somit das strategische Gleichgewicht zu seinen Gunsten zu verschieben. Dies war insbesondere der Fall, da der Kanal-Neubau durch den Einsatz neuster Technik das Potential hatte, die Beschränkungen des Anfang des 20. Jahrhunderts fertiggestellten Panama-Kanals bei Transfervolumen und zulässiger Schiffgröße zu übertreffen.

Wuxing Incorporated unterstützt interessanter Weise zu Beginn der 2070er dieses Projekt Aztechnologies, was zu einer Abkühlung der an sich guten politischen und wirtschaftlichen Beziehungen Hongkongs zu Seattle führte, das wie viele amerikanische Pazifikhäfen zu den Verlierern des Kanalneubaus gehörte.

In Hinsicht auf den Bau des Nicaragua-Kanals erwies sich der Crash von 2064 als äußerst günstige Gelegenheit für Aztechnology, da der Panama-Kanal vorübergehend geschlossen werden musste. Der Konzern stellte den Bau danach fertig und konnte einen Großteil des Handelsverkehrs übernehmen.

Am 28. Dezember 2072 bombardierten Söldner - die vermutlich im Amazonisch-Aztlanischen Krieg auf amazonischer Seite kämpften, den Nicaragua-Kanal, und machten ihn dadurch für die Schifffahrt unbrauchbar. Aztechnology behauptete, daß es den Schaden binnen zwei Wochen repariert haben werde, und der Kanal dann wiedereröffnet werden könne, schafft es jedoch nicht, diese selbst gesetzte Frist zu halten.

Shadowtalk Pfeil.png Weshalb der Panama-Kanal unter Kontrolle des KGH - an dem die Schäden, die Winternight und der Crash 2.0 hinterlassen haben, mittlerweile behoben sind - als Wasserstraße zwischen Atlantik und Pazifik wieder an Bedeutung gewonnen hat. - Und daß er - außer vielleicht für die dicksten Pötte - wieder in vollem Umfang befahrbar ist, kann ich aus persönlicher Erfahrung mit meiner «MRTP Sea Wolf of Galway» voll und ganz bestätigen...!
Shadowtalk Pfeil.png Karel - letzter Käpt'n der kgl.-böhmischen Gebirgsmarine


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Nicaragua-Kanal in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Die Liste der Autoren kann man hier einsehen.

Primärquellen zum Nicaragua-Kanal sind: