Club 65

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Der Club 65 ist eine konspirative Vereinigung von Mitgliedern der österreichischen Elite. Nicht ohne Grund galt der Club bereits in den 2050ern als die dekadenteste Geheimloge der Alpenrepublik. [1]

Geschichte[Bearbeiten]

Wiener Blei Verschwörung[Bearbeiten]

2058 war der «Club 65» noch hauptsächlich eine Geheimloge, in der österreichische Spitzenpolitiker wie auch solche aus der zweiten Reihe und alpenländische Wirtschaftsführer an den gewählten Parlamenten vorbei im Hinterzimmer Politik betrieben, wobei die - oft weitreichenden - Entscheidungen dabei gemäß der Clubstatuten stets einstimmig gefällt werden mussten. So wurde hier etwa der Beschluss gefasst, das Projekt der ÖMV-Exec Raya Hanabi zu unterstützen, die Wiener Wasserversorgung mit der alchemistischen Substanz "Wiener Blei" zu verseuchen. Nominelles Ziel dieser Verschwörung war es, die statistische Lebenserwartung der Wiener - und im speziellen der langlebigen Metatypen wie Elfen und Zwerge - zu senken, um so die drohende Überalterung der österreichischen Gesellschaft und den befürchteten Kollaps der Rentenkassen zu stoppen. - Daß solch ein drastischer, demokratisch nicht legitimierter Eingriff faktisch nichts anderes als massenhafte, schwere Körperverletzung an der nichtsahnenden Bevölkerung darstellte, übergingen die Verschwörer um Medienmogul Hans Dechant dabei großzügig, wobei die Mitglieder des Clubs allerdings auch nicht ahnten, daß sie ihrerseits von Raya Hanabi betrogen und getäuscht wurden, die in Wahrheit ein Freier Geist des Feuers war. Neben den politischen Verschwörungen über Partei- und Konzerngrenzen hinweg spielten allerdings schon damals Alkohol, sündhaft teures Essen und sexuelle Ausschweifungen mit den weiblichen Angestellten von Heinz Danilos Eden-Bar bei den Clubtreffen in der Inneren Stadt Wiens eine wichtige Rolle. Die Teilnehmer gaben sich dabei jedoch immer bewußt kultiviert, was sich auch in der Regel ausdrückte, dass in den Räumlichkeiten und bei den Treffen des Clubs nur Zigarre oder Pfeife geraucht werden durfte, und jeder, der sich eine Zigarette anstecken wollte, dazu vor die Tür gehen musste. - Der Wahlspruch der Club-Mitglieder, mit dem sie in der Regel ihre konspirativ getroffenen politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen bekräftigten, lautete "Industrie und Glück". [1]

Nach dem Scheitern der Verschwörung um das Wiener Blei und dem Verkauf von Dechants MediaSim an Mitsuhama scheint sich der Fokus des «Club 65» allerdings verschoben zu haben, so daß die Mitglieder kein konspiratives Frühstücks-Kartell mehr bilden, sondern sich im Schutz der Geheimloge praktisch ausschließlich ihrem dekadenten Vergnügen widmen.

Aktivitäten in Afrika[Bearbeiten]

Ein besonders menschesverachtendes Verhalten legte der Club 65 im Dezember 2062 im Nordwesten des Stammesland Gold- und Elfenbeinküste an den Tag. Auf dem Gebiet des ehemaligen Senegal wurden die Bewohner eines der armseligen Dörfer ihr Ziel. Die einheimischen Orks hatten das Unglück, dass die dekadenten Mitglieder des Clubs ausgerechnet bei ihnen ihre rücksichtslosen Kriegsspiele als Möchtegern-Peacekeeper unter dem Schlagwort «ZUM» - kurz für «Zivil und Militär» - veranstalteten. Bereits bei ihrer Luftlandung brachten die rücksichts- und verantwortungslosen österreichischen Bonzen etliche der Ziegen um, die die Lebensgrundlage der Einheimischen darstellten. Anschließend zäunten sie das Dorf kurzerhand mit Stacheldraht ein, sprengten aus purem Übermut den Dorfbrunnen und erschossen das Vieh der armen Leute, weil sie das Geblöke der Tiere störte. [2]

Was folgten waren eine ganze Serie von Demütigungen der Einheimischen, auf deren Kosten sich der österreichische Vizekanzler Albert Hacklhuber von der SPÖ, Adelheid Sartori vom Neoliberalen Forum, August Dechant, der nichtsnutzige, sadistische Neffe des ehemaligen MediaSim-Bosses und und die übrigen vom «Club 65» hier amüsierten. Sie machten ihre unglücklichen Opfer - die in ihren Augen nur ein paar kleine "Ork-Negranten" waren - mit Tränengas kirre, als die die Besetzung ihres Dorfes nicht einfach hinnehmen wollten, zwangen die Einheimischen, um Care-Pakete zu betteln und veranstalteten eine zweckfreie "Suche nach Massenvernichtungswaffen". [2]

Während Gustl Dechant dann seinen sadistischen und grausamen Spaß auf Kosten unschuldiger Opfer hatte, mit denen er "Kriegsverbrechertribunal" spielte, entblödete sich die Satori nicht, den einheimischen Frauen Vorträge über Emanzipation und Frauenrechte zu halten. Und war noch enttäuscht, dass die davon nichts hören wollten, sondern vielmehr zu ihrer Tradition standen und Allah in ihrer Verzweiflung um Erbarmen anflehten. Die Orks - Männer, Frauen und Kinder - konnten nur die Demütigungen der Eindringlinge ertragen, sich ducken und froh sein, wenn ihre Peiniger endlich mit ihrer Illiushin und ihren dreist mit UNO-Emblemen verzierten, weiß lackierten Geländewagen wieder verschwanden. Was anschließend, ohne Vieh und mit zerstörtem Dorfbrunnen aus ihnen werden sollte, mussten sie selbst sehen. - Von den Wählern in Österreich hatten sie jedenfalls kein Mitgefühl zu erwarten, wenn in der Heimat etwas von den unglaublichen Streichen der verantwortungslosen Volksvertreter und Promis aus der Alpenrepublik bekannt geworden wäre, die sich der «Club 65» im Stammesland erlaubte. [2]


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert teilweise auf dem Artikel Club 65 in der Shadowhelix, der wiederum auf ausgelagertem Text aus dem dortigen Artikel Republik Senegal basiert, und dort - wie auch hier - unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich hier.

Primärquellen zum Club 65 sind:
^[1] - Wiener Blei
^[2] - GmbH S.9-13 und
^[3] - Cash Flow - Romane von Christian Riesslegger