Vereinigte Arabische Konferenz

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Die Vereinigte Arabische Konferenz - oder Konferenz von Damaskus - fand im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts in der syrischen Hauptstadt Damaskus statt, und an ihr nahmen sowohl Sunniten als auch Schiiten teil, ebenso wie auch Angehörige kleinerer, weniger bekannter Glaubensrichtungen innerhalb des Islam, und zudem Muslime aus aller Welt, und nicht etwa nur aus Arabien. Die Konfernenz scheiterte, in erster Linie an den unüberbrückbaren Differenzen zwischen radikalen, militanten Islamisten und gemäßigten Muslimen. Im Anschluss gründeten die gemäßigten islamischen Nationen die Föderation Islamischer Staaten, während sich die radikal islamistischen Regime (und die nationalistische Regierung der Türkei) in der Allianz für Allah zusammenschlossen. Eine geringe Zahl islamischer Nationen schloss sich keinem von beiden Blöcken an, sondern wollte Neutralität wahren. Die Allianz für Allah begann anschließend im Gefolge des Crash von 2029 und der ersten Phase der Eurokriege unter Führung des selbsternannten Madhi Sayid Jazrir den zweiten, ottomanischen Dschihad, der im Westen als Großer Dschihad in die Geschichtsbücher einging. Nominelles Ziel dieses gegen Europa, die Kaukasusrepubliken der ehemaligen Sowjetunion und Israel gerichteten Angriffskrieges war die "Befreiung aller Muslime in nicht-islamischen Ländern". - Der große Dschihad überbrückte in der Folge - vorübergehend - die Differenzen zwischen Sunniten und Schiiten, da die Trennlinie nun eher zwischen "radikal-islamisch" und "gemäßigt" verlief, wobei unter dem Druck zudem auch die «Föderation islamischer Staaten» zerbrach.


Quellen[Bearbeiten]