Li Lee Lu

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Li Lee Lu
* 21. Dezember 2068 an Bord einer Dschunke

Chinesegirl.jpg

Li Lee Lu
cc-by-sa/4.0
(Urheber: Edmundhei, bearbeitet von "Niall Mackay")
Geschlecht weiblich
Metatyp Elfe
Magisch aktiv angehende Krabbenschamanin
Mutter Li Lee Maji
Nationalität chinesisch (Küstenprovinzen / Shanghai)
Zugehörigkeit Chinese Deadly Dwarfs (Chapter / World HQ Shanghai)
Religion daoistisch
Beruf Gangkid / angehender Reality-Trid-Star

Li Lee Lu ist eine junge, elfische Gangerin beim Shanghaier World HQ der «Chinese Deadly Dwarfs» oder eher noch ein weibliches Gangkid.

Biographie[Bearbeiten]

Li Lee Lus Mutter - Li Lee Maji - gehörte einem weitverzweigten Familienclan an, der seit Generationen fischte, schmuggelte, Fisch- und Krebszucht betrieb und schwimmende Märkte mit frischem Gemüse belieferte. Das elfische Mädchen verbrachte seine ersten Lebensjahre praktisch ausschließlich an Bord einer als Hausboot genutzten, alten Gemüse-Dschunke, und konnte vermutlich schwimmen bevor sie laufen lernte.

Noch ehe sie elf war, fand sie in ihren Träumen zum ersten Mal Kontakt mit ihrem Totem - Krabbe - und zauberte an ihrem elften Geburtstag unbewusst eine ziemlich gute Kugelbarriere mit der sie sich und ihren jüngersten, gerade siebenjährigen Bruder davor bewahrte, von einer Rotte betrunkener Konzernganger von «Mitsuhama Forever» bei einem gedankenlosen Drive-by erschossen zu werden. - Es dauerte anschließend noch eine ganze Weile, ehe sie langsam begriff, dass sie eine magisch begabte, angehende Schamanin war. - Seither hat "Krabbe" begonnen, sie Stück für Stück in die Anfänge der Magie einzuweihen. Etwa zur selben Zeit begann sie, wenn sie an Land war, als Hang-around mit den jüngeren Gangkids der Shanghaier «Chinese Deadly Dwarfs» abzuhängen. - In der Folge spielte sie ungeachtet ihres jungen Alters eine Schlüsselrolle, als die Ganger damit begannen - nach dem Vorbild der triaden-kontrollierten Schabenkämpfe - "Krabbenkämpfe" zu veranstalten, auf die gewettet werden konnte. Angesichts der berüchtigten Wettverrücktheit vieler Chinesen (und da sie mittels ihrer noch nicht allgemein bekannten Gabe den Ausgang der Kämpfe subtil beeinflussen konnte) entpuppten sich dieses Geschäftsmodell für die Gang sehr rasch als wahre Goldgrube.

Shadowtalk Pfeil.png Ich frage mich, was KRABBE von dieser Nutzung seiner Gaben durch seinen jungen Schützling gehalten haben wird...?! - Einige Totems sind - nach meiner Beobachtung - ja recht schnell beleidigt, wenn einer ihrer Schamanen es im Umgang mit mundanen Vertretern der Tierart, deren Essenz und Archetyp sie verkörpern, am gebotenen Respekt und Feingefühl fehlen lässt...!
Shadowtalk Pfeil.png Prof. Ungrün - Seit Januar 2083 Inhaber einer Gast-Professur am Lehrstuhl für "Theoretische Schamanistik" der Universität Shanghai

Als sie knapp 13 war, leisteten sich ihre beiden ältesten Brüder - gemeinsam mit einem Onkel und mehreren ihrer Cousins - eine Nummer, mit der sie sich praktisch für den Darwin-Award bewarben: Sie lockten ein Schiff aus dem Goldenen Dreieck in eine Falle, um den Schmugglern eine Ladung Opiate - namentlich Bliss - und Blutorchidee zu entsteißen wobei sie das fragliche Fahrzeug zwecks Beseitigung von Spuren und Zeugen anschließend versenkten. Weder Kalokdam - seines Zeichens Drogenbaron und Meistershedim - noch die Triadengangster, für die Schmuggelfracht bestimmt war oder die korrupte thailändische Marine, die auf Kalokdams Payroll stand, ließen sich dies so einfach bieten. Noch während die Mitglieder von Li Lee Lus erweiterter Familie den "geglückten Coup" mit einer ausufernden Party feierten, die sich über mehrere Tage und eine Reihe von Dschunken im Hafen Shanghais hinzog, erfolgte die Vergeltung in Gestalt eines ganzen Torpedo-Fächers, der von einer Fregatte älteren Baujahrs mit übermalten Hoheitszeichen abgefeuert wurden. Die folgenden Detonationen pulverisierten und versenkten sieben Schiffe und verwandelte fünf weitere in treibende, brennende Wracks. Die überlebenden Angehörigen von Li Lee Lus Familienclan sahen anschließend zu, dass sie Shanghai und seine nähere Umgebung mit den wenigen, ihnen verbliebenen Fahrzeugen fluchtartig verließen, wobei das Mädchen, das sich zur fraglichen Zeit weit weg vom Hafenviertel, bei ihren künftigen Gang-Chummern im «Dwarfs Tower» aufgehalten hatte, in der Stadt zurückblieb.

Ihre Chummer bei der Gang boten ihr in der Folgezeit im «Dwarfs Tower» dauerhaft Unterschlupf, wo die Shanghaier «Dwarfs» im Verlauf des auf die Tragödie folgenden Jahres für sie zu einer echten Ersatzfamilie wurden. Dadurch gaben sie ihr (neben ihrem Totem) den notwendigen Halt, der sie davor bewahrte, sich selbst aufzugeben und ihr half, sich nicht völlig in ihrer Trauer - namentlich um die Mutter und den jüngsten Bruder - zu verlieren (was andernfalls leicht in einer Flucht in eine Chip- oder Drogensucht oder mit Suizid hätte enden können).

...

Die inzwischen fast 14-jährige Li Lee Lu nahm mit Begeisterung die ihr im Spätherbst '82 gebotene Gelegenheit wahr, sich an einem spektakulären, medialen Projekt von Transys Neuronet Asias China Cable Ltd. zu beteiligen, die ihr und zwei weiteren jungen Gangern bzw. Gangerinnen der «Chinese Deadly Dwarfs» im Herbst 2082 durch den Konzernmann Jihan Gong angeboten wurde: Der mit Vid- und Trid-Live-Feeds aus fünf frei wählbaren Kameraperspektiven auf "Kanal 99.77" bei China Cable übertragenen Pazifik-Überquerung mit einem White-Swan-Katamaran von Renrakus Harland & Wolff, die am 3. März 2083 von Shanghai aus starten sollte! - Dass hinterher nicht nur die ganze Welt die Gesichter von ihr und ihren beiden Kameraden bzw. Kameradinnen - Chan Gao-Ign und Tung Xiao-Foo - kennen würde, sondern das Ganze auch nicht ganz ungefährlich war, so komplett ohne Support durch begleitende Schiffe, Flugzeuge, Drohnen oder Zeppeline, nahm das Trio von Jung-Gangern und Gang-Kids dabei nur zu bereitwillig in Kauf [1].

Tatsächlich gelang es ihr und ihren beiden Gang-Chummern - trotz Problemen mit Sturmdelphinen in der zweiten Woche der Überfahrt und einer Konfrontation mit einem Schiffsgeist, in dem das Trio eine historische Manila-Galeone erkannt haben will, und der sie - wie CGI in einem via ShadowBot im NovaPuls geposteten Shadowtalk-Kommentar schrieb - beinahe untergemangelt hätte, pünktlich zu Ostern die Osterinsel zu erreichen. - Auch, wenn sie und ihre beiden Begleiter(innen) für dieses optimale Timing einen satten Bonus erhalten (den ihnen Gong zu Beginn der Reise in Aussicht gestellt hatte), würde Li Lee Lu dem Vorwurf, es handle sich bei den Trid-Feeds ihrer Überfahrt um "Scripted Reality", im Übrigen ebenso entschieden widersprechen, wie Chan Gao-Ign [2].

Shadowtalk Pfeil.png Natürlich verfolgen wir die Feeds der Überfahrt der drei auch hier, in Oslo und fiebern fast alle mit den Dreien mit... Hätte mich echt gereizt, das selber zu machen... am liebsten natürlich mit meinem Tn'gin, den ich eh' viel zu selten seh'... Und auch, wenn ich das mit den "Krabbenkämpfen" schon etwas grenzwertig fand, und ich mit Krabbe als Totem wenig bis nix anfangen kann: Krabbe ist, denk ich mal, alle mal besser, als wie wenn sie Hai folgen würde, oder Leviathan in seiner Inkarnation als Midgardschlange - oder Delphin bewahre - Sirene! - Und was die Konfrontation mit den Sturmdelphinen angeht, haben sie und die beiden Gang-Chummer, mit denen sie die Tour macht sich wirklich alle Mühe gegeben, nicht mehr Gewalt anzuwenden, als absolut unvermeidlich und keinen der Critter getötet oder schwer verletzt! - Das rechne ich ihnen echt hoch an!
Shadowtalk Pfeil.png Mishiwa Kai-Tang - I think, Dolphin is fine with that! (I'm deffinitely!)


Erscheinungsbild[Bearbeiten]

Das Mädchen hat langes, schwarzes Haar, für eine Elfe nur wenig gespitzte Ohren, dunkle Mandelaugen und feine Züge. Wenn sie nicht gerade mit einem Katamaran den Pazifik zu überqueren versucht, trägt sie bevorzugt lange, helle Kleider im chinesischen Stil, mit einer grellgrünen Schärpe und Ohrgehänge in Form gleichfalls grellgrüner Perlen als einzigen farbigen Akzenten, die zugleich auch die Gangfarben der «Dwarfs» zeigen. Sie verwendet einen langen, mit weißen Stoffstreifen umwickelten Stab aus leicht gewundenem Holz als Fokus, der - wenn er etwas stabiler wirken würde - durchaus auch als Kampfstab durchgehen könnte, wie er bei manchen Stilen des Kung-Fu gebräuchlich ist.

Assets[Bearbeiten]

Seit sie permanent im «Dwarfs Tower» wohnt - im 9. OG, wo sie sich ein Drei-Zimmer-Appartment mit zwei etwa gleichaltrigen Mädchen und zwei männlichen Gang-Kids teilt - hat sie begonnen, sich dort auch eine permanente Medizinhütte bzw. einen daoistischen Schrein für ihren Schutzgeist - "Krabbe" - einzurichten. Sie hofft, dass ihre Gang-Chummer dieses Refugium respektieren, und sie es nach Abschluss der Pazifiküberquerung und der Rückkehr nach Shanghai noch so vorfinden wird, wie sie ihn dort zurückgelassen hat.

Persönliches[Bearbeiten]

Spätestens nachdem Verlust ihrer ursprünglichen Großfamilie wurde die Gang für Li Lee Lu zur echten Ersatzfamilie. Dem entsprechend ist es wohl in erster Linie ihren Chummern, Kameraden und Kameradinnen unter den Gangern und Gangkids der Shanghaier «Dwarfs» zu verdanken, dass sie sich wieder fing und nicht völlig von ihrer Trauer aufgezehrt wurde. Speziell, dass sie über das Schicksal ihre Mutter und ihres jüngsten Bruders nichts genaues in Erfahrung bringen konnte, machte ihr lange und schwer zu schaffen. - Dank des Zuspruchs und Trosts, den sie von ihren Freunden bei den «Chinese Deadly Dwarfs» bekam, gelang es ihr jedoch, ihren Lebensmut und ihr durchaus fröhliches, unternehmungs- und abenteuerlustiges Naturell wiederzufinden. - Vielen, die sie bereits zuvor gekannt haben fällt dabei allerdings durchaus auf, dass es seit dem Verlust nahezu ihrer kompletten Verwandtschaft eine fast schon trotzige Fröhlichkeit ist, die sie zuweilen zur Schau trägt.

Anders, als ihr Gang-Chummer Chan Gao-Ign, kann Li Lee Lu von den Frühstücks-Cerealien der Marke "Power Pony Puffs", die ihnen Renraku als Sponsor ihres Abenteuers als Teil der Bordverpflegung aufs Auge gedrückt hat, bislang gar nicht genug bekommen. - Shadowtalker in der Shadowhelix und verschiedenen weiteren Shadowpedias haben jedoch - vermutlich nicht zu Unrecht - angemerkt, dass sie und Tung Xiao-Foo sich die Soy-Cerealien vermutlich eher früher als später gründlich über-gegessen haben werden.


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Charakter - wie auch die Gang, der er angehört - ist eine reine Eigenerfindung von Benutzer "Karel", und dem entsprechend nicht Teil des offiziellen Shadowrun-Kanon. Jegliche Ähnlichkeiten oder Übereinstimmungen zu realen oder fiktiven Personen währen rein zufällig, und seitens des Autors in keinster Weise beabsichtigt.

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - All dies stellt - wie der Charakter und die Gang - eine reine Eigenerfindung von Benutzer "Karel" im Rahmen des inoffiziellen Megapuls vom 15. März 2083 dar, und ist daher natürlich auch nicht Teil des offiziellen Shadowrun-Kanon.
Siehe → NovaPuls 2083-03-15 (inoffiziell)
^[2] - All dies stellt - wie der Charakter und die Gang - eine reine Eigenerfindung von Benutzer "Karel" im Rahmen des inoffiziellen Megapuls vom 3. April 2083 dar, und ist daher natürlich auch nicht Teil des offiziellen Shadowrun-Kanon.
Siehe → Megapuls 2083-04-03 (inoffiziell)

Weblinks[Bearbeiten]