Irish National Liberation Army

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Irish National Liberation Army
Überblick (Stand:2072)[1]
Sitz: dezentral, Zellenstruktur [3]
Führung: keine [3]
Agenda:
Kampf gegen die Regierung von Tír na nÓg, Unterweltgeschäfte. [3]

Die Irish National Liberation Army (INLA, dtsch.: Irische Nationale Befreiungsarmee, ir.: Arm Fuascailte Náisiúnta nah Éireann) ist eine ehemalige irisch-republikanische Widerstandsgruppe, die heute eine weitgehend unpolitische kriminelle Vereinigung darstellt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Trotz ihres weitgehenden Zerfalls in ein kriminelles Netzwerk wird die INLA weiterhin als Terrororganisation gehandhabt [2]. Die INLA ist allerdings weitgehend entideologisiert und inzwischen vor allem das dominierende Verbrechersyndikat Tír na nÓgs [3]. Wie andere Widerstands- und Terrorgruppen in Tí­r na nÓg ist auch die INLA ausgesprochen rassistisch gegenüber Metamenschen, auch wenn sie sie aus praktischen Erwägungen durchaus als Mitglieder akzeptieren - wenn sie den Umgang, der sie erwartet hinzunehmen bereit sind [4]

Methoden[Bearbeiten]

Die INLA hat eine verdiente Reputation für drastische Gewaltakte. Die Gruppe setzt Kollateralschäden während ihrer Anschläge, Überfälle und Angriffe gezielt ein, um Schrecken zu verbreiten. Dadurch können sie besser in ihrer Rolle als Erpresser auftreten, und kommen zudem in die Nachrichten [5].

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die INLA ist von Freiheitskämpfern zu einer mafiösen Organisation degeneriert. INLA-Zellen sind in eine Vielzahl unterschiedlicher krimineller Aktivitäten verwickelt. Dazu zählen Drogen- und Waffenschmuggel, Kidnapping und Schutzgelderpressung [5]. Heute ist die INLA das größe, einflussreichste und mächtigste Syndikat in Tír na nÓg, noch deutlich vor URF und NURM. Sie verachtet weiterhin das Regime und agiert ab und zu dagegen, aber der Hauptfokus ist inzwischen eindeutig organisierte Kriminalität [6].

Shadowtalk Pfeil.png 2071, während des Tempo-Booms und des dadurch ausgelösten Tempo-Drogenkriegs war die INLA der lokale Franchise-Nehmer des Olaya-Kartells im Tír ...und es scheint, als ob die Amsterdamer Penose derzeit - ungeachtet aller Probleme, die der Schmuggel durch den Schleier mit sich bringt - versuchen würde,die INLA mit Tempo aus den schwindenden Vorräten zu beliefern... Aber ich habe dankend abgelehnt, als Justin in der Grachtenstadt mit einem entsprechenden Transportauftrag für meine «Impaler of Irongrad» an uns herangetreten ist. - Schließlich sind die in-laws nomminell immer noch Anti-Tír-Terroristen, und ich müsste verdammt blöd sein, mich mit denen einzulassen, wenn ich vorhabe, mit meiner Crew bis auf Weiteres ganz legal in Galway, auf der grünen Insel zu leben! [20]
Shadowtalk Pfeil.png Karel - letzter Käpt'n der königlich-böhmischen Gebirgsmarine

Ihre Hauptoperationsgebiete sind Athlone in Meath und Connaught und hier vor allem Sligo [5]. Tatsächlich operieren die Zellen verteilt über sämtliche Provinzen Tír na nÓgs, und die INLA war - wenigstens in den 2050ern - in einigen Countys von Munster ebenso fest verankert und aktiv, wie in Ulster. So spielten sie etwa in Limerick eine dominante Rolle in der lokalen Unterwelt und operierten auch in und um Cork. Ebenso war sie auch in Athlone im County Meath in der gleichnamigen Provinz - wo das TRC seinen Hauptsitz hat - sehr mitgliederstark, wobei sie dort mit der URF im nahen Ulster paktierte [3].

Mitglieder[Bearbeiten]

Viele Mitglieder der INLA sind Psychopathen im klinischen Sinne. Sie haben der Gruppe eine absolut verdiente Reputation als barbarische, brutale Schlächter gegeben [3]. Einst eine linksextreme Vereinigung, haben inzwischen fast alle dieser Linken die Gruppierung verlassen (und sich größtenteils der official IRA angeschlossen). Inzwischen ist die INLA ideologisch sehr heterogen geworden, jede Zelle folgt ihrer eigenen Ideologie [7].

Obwohl sie nicht frei von anti-metamenschlichen Ansichten ist, konnte die INLA eine erstaunliche Menge an Orksamurai an sich binden. Da die INLA eine sehr heterogene Gruppierung ist - einige Zellen werden von den Orks dominiert, andere stehen der NURM in Rassismus kaum nach - gibt es immer wieder Fälle, in denen sich Zellen gegenseitig attackieren. Bisher hat das zwar noch zu keiner völligen Aufspaltung geführt, aber zu vielen Attentaten, die wenig Verständnis hervorrufen [3]. Eins der drastischsten war das Day of the Wren-Massaker 2039, bei dem eine komplette Zelle, weitere damals zentrale Personen der INLA, und eine komplette Delegation der Knights of the Red Branch ausgelöscht wurde - was der INLA einen schweren Schlag versetzte und mit an der heutigen Degeneration Schuld sein dürfte. Die Beziehungen zu den Knights brauchten Jahrzehnte um wieder aufgebaut zu werden [7].

Das Verhältnis der Terrorgruppe zum Thema "anti-metamenschlicher Rassismus" war seinerzeit wenigstens in der Provinz Munster - bestenfalls - ambivalent, auch, wenn viele Orks von der Art und Weise, wie die Elfen sie behandelten, schon damals der INLA in die Arme getrieben wurden. - Deswegen wog ein Bombenanschlag der INLA auf «Meager's Bar» in der Kleinstadt Mallow 2054 um so schwerer, der ausgerechnet eine Gruppe Orks als Ziel hatte, die selbst der INLA angehörten. - Die die Terrorvereinigung entschuldigte dies später damit, es habe sich um einen "Planungsfehler" gehandelt [5].

Angehörige der INLA sind in der Regel entschlossene, im Kampf fanatische Psychopathen und sehr unwillig, mit etwaigen Häschern zu kooperieren. Durch die Zellenstruktur der Gruppe wissen sie auch im Regelfall einfach nicht besonders viel über den Hintergrund ihrer Angriffe. Eine Zelle der INLA umfasst etwa 12 Mann [8].

Ausstattung[Bearbeiten]

Die INLA nutzt große Teile der Mittel, die sie mit ihren mafiösen Tätigkeiten erwirtschaftet, um sich auf dem internationalen Schwarzmarkt mit Waffen und magischer Expertise einzudecken, um ihre Operationen im Tír weiter zu betreiben. Speziell auf Magie legt die Gruppe die eigentlich eher magophob ist, ziemlichen Wert, denn der INLA ist durchaus klar, dass dies der Trumpf der Elfen gegen sie ist - und dass schon manche Zelle ausgehoben wurde weil sie von ritueller Magie oder Geisterspähern entdeckt und verfolgt wurde [3].

Neben dem internationalen Waffenmarkt stiehlt die INLA auch gerne von der Regierung was sie braucht; insbesondere die Garda ist ein beliebtes Ziel [9]. Unter den Soldaten der INLA ist es nicht unüblich, Kamikaze oder ähnliche starke Kampfdrogen zu nehmen, um sich vor Kämpfen zu pushen [8].

Verbündete[Bearbeiten]

Rhonabwy [10] und katholische Interessen in der UCAS unterstützen die INLA finanziell und moralisch [11]. Die Beziehungen des Großdrachen zum Manchester-Datahaven [10] ermöglichen der INLA auch, dort recht frei ihren Geschäften nachzugehen [12]. Die Kontakte der INLA in Nordamerika haben ihr auch eine gute Beziehung zu den Knights of the Red Branch ermöglich, die ihrerseits die INLA nutzen, um selbst im Tír aktiv werden zu können [4].

Die Yakuza finanzieren die INLA ebenfalls; das TRC ist dank Unterstützung durch Renraku allerdings meist fähig, diese Zahlungen abzufangen, bevor sie die Gruppe erreichen [13].

Die INLA arbeitet auch mit dem Unseelie-Hof zusammen, der sie aber nicht als ein wertvolles Werkzeug sieht und nur für kleine Handlangertätigkeiten auf Straßenebene verwendet [7].

Einige Zellen der INLA kooperieren mit der URF, aber viele der in vielen Zellen dominanten Orks sehen das gar nicht gerne [3].

Shadowtalk Pfeil.png ...und die angeblich guten Beziehungen, die diese anti-metamenschlichen Rassisten des Chapters der «White Lightning»-Gang auf dem Festland, im walisischen Cardiff, zur INLA haben sollen, erscheinen unter diesen Umständen auch wenig glaubhaft! [21]
Shadowtalk Pfeil.png Belfast Billy Lightning

Wenigstens die INLA-Gruppen in Athlone pflegten in den '50ern allerdings Kontakte sowohl nach Großbritannien, als auch nach Übersee, zu den anti-elfischen Knights of the Red Branch im nordamerikanischen Boston [3].

Verfolgung und Feinde[Bearbeiten]

Die INLA ist als regierende Macht der Unterwelt der natürliche Feind aller Syndikate, die sich im Tír ausbreiten wollen, und schlägt daher, sobald sie von solchen Bestrebungen Wind bekommt, mit aller Härte zu, um sie im Keim zu ersticken [14].

Mitgliedschaft in der INLA ist als solche ein strafbares Delikt in Tír na nÓg das mit mindestens zwei Jahren Gefängnis, und maximal mit unbegrenzter Sicherheitsverwahrung geahndet werden kann. Unter den Anti-Terror-Gesetzen ist jeder Angriff auf Sicherheitsbeamte, und jeder Mord im Zuge von Aktivitäten der Gruppe, potentiell mit dem Tode strafbar [2].

Trivia[Bearbeiten]

Im Slang werden Mitglieder von INLA als "in-laws" ("Schwiegereltern") bezeichnet [15].

Siehe auch:[Bearbeiten]


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert in seiner aktuellen Form weitgehend auf dem Artikel Irish National Liberation Army in der Shadowhelix, der dort - wie hier - unter GNUFDL steht. Autorenliste siehe hier, Hauptautor ist Benutzer "Richter", dort als "Richter DL".

Primärquellen zum Irish National Liberation Army sind: Quellenbücher:

Sonstige:

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Sixth World Almanac p.154
^[2] - Tír Na nÓg p.43
^[3] - Tír Na nÓg p.63
^[4] - Street Legends p.71
^[5] - Tír Na nÓg p.50
^[6] - Tír Na nÓg p.62
^[7] - Shadows of Europe p.187
^[8] - Celtic Double-Cross p.30
^[9] - Celtic Double-Cross p.50
^[10] - Dragons of the Sixth World S. 135
^[11] - Celtic Double-Cross p.59
^[12] - Target: Matrix p.47
^[13] - Tír Na nÓg p.59
^[14] - Celtic Double-Cross p.29
^[15] - European Terms and Slang

^[20] - Die in diesem Talkkommentar geschilderten Aktivitäten hinsichtlich Tempo sind reine Eigenerfindungen der Benutzer "Karel" und "Charly" aka "Kwang" aus dem Schockwellenreiter-InGame-Forum, und daher nicht durch kanonische Quellen gedeckt.
^[21] - Die angebliche Beziehung zwischen der INLA und dem "White Lightning"-Chapter in Cardiff entstammt einem Beitrag von Benutzer "Richter" aka "Macha" im Schockwellenreiter-InGame-Forum, und ist - vermutlich - gleichfalls nicht durch kanonische Quellen gedeckt.

Outtime-Info[Bearbeiten]


Achtung: Dieser Artikel bezieht sich AUSSCHLIESSLICH auf eine terroristische Organisation im Kontext des Pen- & Paper Rollenspiels Shadowrun! - Er hat NICHTS mit realem Terrorismus in der Republik Irland und Nordirland zu tun. Der Autor will hier die realen, nordirischen Terrorgruppen und ihren dortigen Terror weder verharmlosen noch glorifizieren oder gar gut heißen, und distanziert sich hiermit ausdrücklich von allen derartigen menschenverachtenden Verbrechen und jeglichen terroristischen Aktivitäten!

Weblinks[Bearbeiten]