Bright Smiles

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 Inoffiziell 
Bright Smiles

Bright Smiles alias Four 2.png

Bright Smiles aka 4 (Four) - Portrait
(Urheber: Patrick Geiss, 2021 (RJ))
Geburtsname  ?
Alias 4 / Four
Geschlecht männlich
Metatyp Nartaki (Mensch)
Haarfarbe - (keine mehr wegen Cyberschädel)
Augenfarbe - (keine erkennbare, Sensoren des Cyberschädels + Kameras in den Cyberarmen)
Besondere Merkmale
vier offensichtliche Cyberarme (die so aneinandergelegt werden können, dass sie wie zwei Cyberarme wirken), offensichtlicher, gesichtsloser Cyberschädel, blau-graue Hautfarbe
Magisch aktiv ehem. Ki-Adept (in Folge Verletzung und Cyberprothesen komplett magisch ausgebrannt)
Nationalität indisch (Hindustan)
Staats-
angehörigkeit
Indien
Zugehörigkeit eigenes Runnerteam
Religion Hindu
Beruf Shadowrunner (Decker, Kämpfer, Jack-of-all-Trades), ehem. von Beruf Sohn

Bright Smiles alias Four 1.png

Bright Smiles aka 4 (Four)
(Urheber: Patrick Geiss, 2021 (RJ))

Bright Smiles aka 4 (gesprochen: Four) ist ein Nartaki, ein Angehöriger der einzigen bekannten Metavariante des Homo Sapiens sapiens, von denen es weltweit gerade mal ein paar tausend gibt von denen die meisten in Indien leben.

Biographie[Bearbeiten]

Nach dem Glauben der Menschen in seiner Heimat Hindustan sind alle Nartaki die Kinder eines "heiligen Atomkrieges", der dafür sorgte, dass die Kinder von einigen Soldaten die Erscheinung indischer Göttern hatten: Metallische Haut, zusätzliche Gliedmaßen etc. Was viele Menschen in anderen Teilen der Welt als eine Abnormität bezeichnen würden, wird in Indien durch den Hinduismus extrem gefeiert. Dies ist schließlich das Anzeichen, dass göttliche Wesen nun auch auf der Erde wandeln und im Namen der Götter Vishnu, Shiva und/oder Brahma ein Dasein in der obersten Kaste des Hinduismus führen. Der Mann, der sich heute Bright Smiles nennt, war ein solches Kind, das mit 4 statt zwei Armen auf die Welt kam. Als Sohn eines hoch angesehenen Generals, der im Kaschmir-Konflikt mit Pakistan gekämpft hatte, der 2030 in jenem berüchtigten, nuklearen Schlagabtausch mündete und die Kaschmir-Region als radioaktiv verstrahlten Kaschmirwüste hinterließ, kannte er von Klein auf nichts anderes, als das Leben der obersten Kaste. Wie der Prinz eines Sultans war er in seiner frühen Kindheit extrem verwöhnt und dementsprechend auch ziemlich ignorant gegenüber der großen Mehrheit seiner Mitmenschen und -metas - Eigenschaften, die man heute bei ihm gar nicht mehr wiedererkennt. Er war außerdem magisch begabt, sich dessen bewusst und ein talentierter Ki-Adept, was in Indien auch stark respektiert wird, da man seinen Körper zu vercybern zumindest in seiner Kaste als Pervertierung erachtete und dies dementsprechend verpönt war. Die Ereignisse einer schicksalhaften Nacht sollte das Leben des späteren Bright Smiles jedoch komplett verändern: Der Nartaki und Adept wurde das Opfer eines Attentats. - Ein Frevler, der beweisen wollte, dass man einen Gott töten könne, riss dem Nartaki wortwörtlich alle seine Arme aus und schoss diesem zusätzlich mitten ins Gesicht. Es ist nicht bekannt, was aus dem Attentäter geworden ist [A1] - aber Brights Zustand war äußerst kritisch. Nur dank seines Standes als Angehöriger der obersten Kaste und durch den Einsatz seines loyalen Dieners Yandu, des besten Freundes seines verstorbenen Vaters, konnte das heilige Leben von Bright bewahrt werden. Der Preis war jedoch sehr hoch: Das Gesicht war nicht mehr zu retten, sein Gehirn war jedoch noch intakt, weshalb man Himmel und Hölle in Bewegung setzte, um mit indischen Steuergeldern eine Lobotomie für den Nartaki durchzuführen und die fehlenden Gliedmaßen durch modernste Cyberimplantate in Deltaware-Ausführung zu ersetzen. In nur einer Nacht wurde der (nun ehemalige) Ki-Adept zu einem meisterhaften Vorzeige-Exemplar indischer Cybertechnology, wobei er zugleich irreversibel magisch komplett ausbrannte. Bright verlor nicht nur seine Arme, seinen biologischen Schädel samt Gesicht, seine Magie und seine Menschlichkeit, sondern auch seinen Lebenswillen. Nur durch viele Therapiesitzungen und ein spezielles Training mit einem japanischen Qi-Meisters (und Ex-Runner [A2]) - hat Bright angefangen sein "neues Ich" zu akzeptieren. Er hat sich entschieden sein Leben von nun an selbst in die Hand zu nehmen und aus diesem Grund eine Runner-Karriere als Decker begonnen. Seitdem agiert er unter dem Namen "4" alias "Four" - und nutzt dabei seine neuen Fähigkeiten, um der (Meta-)Menschheit zu helfen.

Bright Smiles ist natürlich ein Fake-Name - aber sein richtiger Name ist nicht ganz unbekannt: Schließlich war er in seiner Heimat Indien eine Lebende Gottheit und besaß deshalb auch eine echte SIN.

Er ist reich geboren, hat einen loyalen Ex-Runner namens "Yundai" als Diener und versucht auch in den Schatten fast immer einen menschlichen, moralisch-pazifistischen Weg zu einzuschlagen, statt brutale oder menschenentwürdigende Methoden einzusetzen. Häufig macht ihn das auch zum moralischen Kompass des Runnerteams oder der Gruppe, mit der er arbeitet. Da er in Indien auch extrem populär ist - da er immer noch als eine lebende Gottheit gilt - nutzt er auch häufig diplomatische Wege, um mit seiner Religion gläubige Hindus von bösen Dingen, verwerflichen Handlungen, üblen Taten und Fehlentscheidungen abzuhalten.

Trotz seines hohen Status' und seiner Vercyberung ist 4 als Runner im übrigen eher eine Art Jack-of-All-Trades - extrem flexibel und vielseitig aber auf keinem Gebiet außergewöhnlich gut. Es kommt daher nicht selten vor, dass der Runner sich anpassen muss, wenn eine Sache mal wieder nicht so gut, läuft wie geplant.

Erscheinungsbild[Bearbeiten]

Er hat - wie man gut sehen kann - vier offensichtliche Cyberarme und einen ebenfalls offensichtlichen Cyberschädel, der sein Gehirn wie ein Helm praktisch in einem Flüssigtank hält. Vom Torso abwärts hat er seinen "normalen", biologischen Körper behalten, auch wenn Außenstehende dies vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennen: Nartaki wie er haben - in vielen Fällen - in Folge ihrer Verwandlung unnatürliche Hautfarben. Im Fall Fours ist dies eine dunkelblau-gräuliche Hautfarbe, und seine Cybergliedmaßen sind so lackiert, dass sie dieser angepasst sind. Dadurch, dass diese Cybergliedmaßen sind, sind alle Gelenke darin frei drehbar, was ihm einen enormen Bewegungsvorteil verschafft. Außerdem kann er jederzeit bei Bedarf die oberen Arme fast nahtlos auf die unteren Arme legen, um dadurch die Erscheinung eines zweiarmigen, hoch vercyberten Menschen anzunehmen. Seine Gesichtsorgane sind alle durch fortschrittliche Sensoren ersetzt worden - und seine Arme besitzen auch Kameras an den Handflächen. Er kann durch seine Deckerskills seine Hände sogar zu Turrets umfunktionieren, Mini-Waffenhalterungen, die er über die Matrix steuert, so, wie ein Rigger die Waffentürme eines Fahrzeugs, einer Drohne oder eines über das Haussystem geriggten Gebäudes steuern würde. - Dies ist ziemlich nützlich, wenn er in der Matrix agiert und sein Körper ungeschützt ist. Daneben haben seine Arme auch noch einige schicke Upgrade erhalten.

Zusätzliche Cyber- - wie auch Bio-, Gen- oder Nanoware - kann er praktisch nicht mehr erhalten, und seine vorhandene 'ware - Cyberschädel und Gliedmaßen - können fast gar nicht mehr richtig geupgradet werden, da er praktisch keine Essenz mehr übrig hat. - Ihm sind durch den Vorfall im wahrsten Sinne des Wortes nur noch 0,1 Essenz geblieben. Dies hat natürlich auch in seiner Persönlichkeit Narben hinterlassen - er ist sehr rationalisiert, emuliert aufgrund seiner psychologischen Kenntnisse Emotionen, und täuscht diese praktisch vor, um seine restliche Menschlichkeit so weit es geht zu wahren. Fast schon ein Cyberzombie oder Vollkörper-Cyborg ist er immer genau am Schneidepunkt zwischen Mensch, Maschine und Göttlichkeit - die er ständig versucht in Balance zu halten.


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Charakter ist ein SC von Patrick Geiss, und komplett dessen Eigenerfindung. Seine Generierung ist nach den Maßstäben für Top-Runner angelegt, da die Gruppe des Spielers in Realzeit schon über etliche Jahre Shadowrun spielt. - Der Charakter ist daher nicht Teil des offiziellen Shadowrun-Kanon, und tritt in keiner kanonischen Quelle auf.

Die Abbildungen seines Runners wurden von dem Spieler - Patrick Geiss - selbst erstellt, und auf Facebook in der Gruppe "Shadowrun" veröffentlicht.

Anmerkungen:[Bearbeiten]


^[A1] - Hinsichtlich dessen, was aus dem Angreifer wurde, der den SC verstümmelt und seiner Magie beraubt hatte, lässt der Spieler des Charakters seinem Spielleiter freie Hand. Daher bleibt bewusst offen, ob er entkommen konnte oder getötet wurde, um dies in möglichen Runs mit dessen Gruppe später aufzugreifen oder als Aufhänger zu nutzen.
^[A2] - selbiger japanischer Qi-Meister und Lehrer ist der ehemalige Runner und SC, den der Spieler davor gespielt hatte.