Gerrit al-Ghafur

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 Inoffiziell 
Gerrit al-Ghafur
Alias Globi
Geschlecht männlich
Metatyp Mensch
Haarfarbe blauschwarz
Magisch aktiv Magier
Nationalität syrisch
Staats-
angehörigkeit
Schweizer
Konzern-
angehörigkeit
GENOM
Religion Islam
Beruf Sicherheitsmagier in Ausbildung
☏ Kom-Code: gerrit_al-ghafur@genom.ch oder gerrit_al-ghafur@migros-matrix.ch

Gerrit Al-Ghafur ist ein junger Schweizer Syrischer Abstammung, der als minder begabter Magier einem der “Magischen Unterstützungstrupps” angehört, die GENOMs Arche-Kampfmagier im Einsatz unterstützen.

Erscheinungsbild

Gerrit ist für einen Menschen des Jahres 2069 recht klein, da er auch mit seinen mittlerweile 17 Jahren nur 1,50m misst. Er hat blauschwarze, krause Haare, eine olivebraune Haut und eine ausgeprägte Himmelfahrtsnase. Der Jungmagier ist eher schlank und nicht sonderlich muskulös, dabei aber sehr beweglich und recht zäh.

Biographie

Gerrit Al-Ghafur ist ein Kind islamischer Flüchtlinge aus Syrien und wuchs im Zürcher Problem- und Unterschichtviertel Limmatal auf. Seine magische Begabung zeigte sich erstmalig, als er einem Bruder-Klaus-Bündler, der den Islam beleidigende Plakate an die Tür einer Hinterhofmoschee klebte, mit einer magischen Säurebombe schwere Gesichtsverletzungen beibrachte. Da war er etwa 14. An und für sich wäre er ein klarer Fall für die „Magische Retrogenese“ – die absichtliche Zerstörung seines Talents von Amts wegen – gewesen: Als jugendlicher Deliquent mit entsprechender Vorgeschichte (häufiges Schulschwänzen, Vandalismus, Besitz verbotener Gegenstände wie z. B. einer Erbsenpistole, illegales Kleben von RFID-Stickern, die AR-Spam für die „Parti de l'Islam“ in den Äther bliesen) wäre er eigentlich von vorneherein vom Studium an der ETH ausgeschlossen gewesen. – Dummerweise funktionierte die Behandlung bei ihm aber nicht komplett. Sie schwächte zwar seine magische Begabung, konnte sie aber nicht vollständig auslöschen. Vom Jugendrichter wurde er daher in ein geschlossenes Heim mit sog. Ki-Schule gesteckt. Von dort hat ihn - nach zwei ziemlich unangenehmen Jahren – einer der „Genom-Talentscouts“ rekrutiert, da seine Begabung sich im wesentlichen auf Spruchzauberei beschränkt, was ihn zu einem potentiellen Kandidaten für die „Magischen Unterstützungstrupps“ in der Arche macht. Auch wenn ihm durchaus klar ist, dass er es da mit einem „Angebot das man nicht ablehnen kann“ zu tun hatte, arbeitet er nicht ungern für den Basler Chemie-Giganten: Er genießt die mannigfaltigen Vorzüge, die ihm der Job liefert, und weiß die enorme Verbesserungen seiner persönlichen Lebensumstände sehr wohl einzuschätzen.

Fertigkeiten

Gerrits Talente für Mana-Manipulation beschränken sich weitgehend auf das Wirken von Zaubersprüchen und die Auswahl seiner Zauber ist – entsprechend dem Lehrplan, den seine Mentoren in der Arche für ihn aufgestellt haben – weitgehend auf Mana-, Kugel- und Geisterbarrieren sowie ein paar Heilzauber beschränkt. Zur Not kann er allerdings auch noch auf den (hochgradig illegalen) Säure-Kampfzauber zurückgreifen, den er mit 14 das erste Mal gewirkt hat... Astral wahrnehmen kann der Jungmagier zwar (mit viel Mühe), aber er ist nicht in der Lage astral zu projizieren.

Persönliches

Gerrit Al-Ghafur wird von seine Mitschüler bzw. Kollegen - sowohl damals im Limmatal und in der Ki-Schule wie auch in GENOMs magischem Ausbildungsprogramm – meist einfach „Globi“ genannt. Das hängt sowohl mit seiner Vorliebe für die Farbe Blau und die AR-Cartoons mit dieser Figur als auch mit ihrer Abneigung zusammen, seinen „ausländischen Familiennamen“ zu benutzen. Obwohl er den Spitznamen „Globi“ akzeptiert, und sogar selbst ein entsprechendes Persona-Icon in der Matrix nutzt, macht er sich im übrigen einen Jux daraus, seine bigotten und latent anti-islamischen Mit-Schweizer zuweilen vor den Kopf zu stoßen, in dem er sie unübersehbar an seine Abstammung und seinen (nominell) islamischen Glauben erinnert: So trägt er etwa gelegentlich einen einer traditionell-arabischen Robe nachempfundenen Anzug aus der Zoé-Heritage-Kollektion, mit dem wie ein Prinz aus 1000-und-einer-Nacht wirkt, oder spricht Vorgesetzte mit einem spöttischen „Effendi“ statt des deutschen „Herr“ an... In seiner Freizeit ist Gerrit Shisha-Raucher.


Quellen

Der Charakter ist eine Eigenerfindung von Benutzer "Karel", und wurde von diesem auf Wunsch von Benutzer "Lobezno" entwickelt, um eine Nebenrolle in dessen Episodengeschichte "Der Letzte Flug des Greifen" um den letzten Run der Schweizer Runnerlegende Gryff zu spielen. - Dem entsprechend kommt er in keiner offiziellen Shadowrun-Quelle vor.

Weblinks