Ungarn

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Magyarország
Ungarn
Flagge Ungarns
Informationsstand: 2064
Hauptstadt: Budapest

Ungarn (ungarisch Magyarország, engl. Hungary) ist ein europäischer Binnenstaat. Das Land ist Anwärter auf eine Mitgliedschaft in der NEEC.

Die Hauptstadt von Ungarn ist auch 2064 noch Budapest.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Sommer 2015 brach die Wirtschaft Ungarns - das unter den ehemaligen Warschauer Pakt-Staaten als Vorreiter und Musterland im Bezug auf einen erfolgreichen Wechsel vom Kommunismus zum Kapitalismus gegolten hatte - zusammen: Die Regierung der neu gewählten Grünen Partei hatte den Unternehmen durch ihre überzogene Umweltpolitik eine derartige Belastung auferlegt, daß diese nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll arbeiten konnten, was dem in Folge vorangegangener Krisen bereits angeschlagenen Wirtschaftssystem der Nation den Todesstoß versetzte. [11]

2023 bot das Ungarische Parlament dann Karl von Habsburg, dem damals fast 60jährigen Thronfolger des Hauses Habsburg, die ungarische Königskrone an. Nach längeren Verhandlungen lehnten die Habsburger diese Ehre ab. [1]

Während der ersten Phase der Eurokriege wurde Ungarn ebenso wie die Slowakei und die Tschechische Republik zum Schlachtfeld, wobei die Verteidiger hier Unterstützung vom - zu diesem Zeitpunkt noch nicht anerkannten - österreichischen Neokaiser Leopold von Habsburg in Form von vom Hause Habsburg bezahlten Söldnern erhielten. Deshalb kämpften die Ungarn während des Großen Dschihads auch - ebenso wie die Tschechen - bereitwillig zur Verteidigung der Alpenrepublik gegen die islamischen Invasoren Mullah Sayid Jazrirs und traten dann am 1. August 2034 genau wie die Tschechische Republik, die Slowakei und Slowenien auch dem neugegründeten Apostolischen Kaiserreich Donau unter der Regierung Leopolds des I. bei.

Nach dem Verschwinden des Kaisers wurde die Donaumonarchie dann am 15. Mai 2041 mittels des von Kanzler Graf Kaunitz ausgehandelten Auflösungsvertrags wieder offiziell aufgelöst und durch die lose "Gemeinschaft freier Österreichischer Länder" ersetzt, die faktisch nur auf dem Papier existiert. Die unmittelbare und hässlichste Folge des ganzen war die sog. «Mündelhatz», bei der rassistische Norms eine progromartige Jagd auf Metamenschen machten, die in Ungarn ebenso wie in Österreich selbst und in Slowenien zahlreiche Todesopfer forderte.

An den folgenden, gesamtösterreichischen Wahlen nahmen die Ungarn ebensowenig teil, wie Tschechen und Slowaken. Dafür entwickelte sich Ungarn in den folgenden Jahrzehnten zu einer Drehscheibe des Ostwesthandels, und pflegte in alle Richtungen gute diplomatische Beziehungen, was natürlich auch die ADL mit einschließt. [3]

Zu Beginn der 2060er hat der Antrag Ungarns auf NEEC-Mitgliedschaft auch hier zum Aufstieg einer rechts-populistischen, europafeindlichen Partei geführt, die ähnliche Parolen drischt und einen vergleichbaren Stil pflegt, wie die PEÖ bei den österreichischen Nachbarn, und einem generellen politischen Rechtsruck ausgelöst. - Dementsprechend ist Ungarn auch 2073, fast zehn Jahre nach dem zweiten Crash, noch nicht über den Kandidatenstatus hinausgekommen...

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die ungarische Pusta war die Heimat großer Zentaurenherden, von denen viele nach den Eurokriegen und dem Großen Dschihad in die Tschechische Republik übersiedelten, wo sie volle Bürgerrechte genießen.

Konzernpräsenz[Bearbeiten]

Saeder-Krupp [4] [5]
«Ares Tech, Hungary» 
hier von Ares Macrotechnology unterhaltene Tochterfirma von Ares Europe [6]
Central European Highway Corporation 
bildet Ungarns größten, hauseigenen AA-Konzern [7]
«Renraku Eastern-European Research Directorate» 
ist eine für Konzernverhältnisse eher unbedeutende Niederlassung von Renraku Computer Systems in Budapest [8]
«Shiawase Budapest» 
bildet als Tochter von Shiawase Envirotech praktisch die einzige Präsenz der Shiawase Corporation im Land [9]
Fuchi Industrial Electronics 
war vor seiner Zerschlagung im Fuchi-Bürgerkrieg ebenfalls in Ungarn vertreten, aber es ist ungewiss, wer die ungarischen Einrichtungen nach der Auflösung des Konzerns bekommen hat. [10]

Sport[Bearbeiten]

Auch, wenn es bislang kein im europäischen Vergleich wettbewerbsfähiges, ungarisches Stadtkriegsteam gibt, haben nicht zuletzt ungarische Söldner (zusammen mit slowakischen, rumänischen und slowenischen Standeskollegen, den Buckln der Prater-Strizzis und Messerklauen und Gun-Punks aus dem Umfeld der Anarchisten der Donau-Freizone) lange Jahre den Kern der Mannschaft von «Anarchie Wien» gebildet. Für manche ungarischen Stadtkriegler waren die Wiener sogar das Sprungbrett ins ganz große, internationale Geschäft, wie etwa für Anastaizia "Boszorkány" Szabó, die nach ihrem Wechsel nach Zürich die Deutsch-Schweizer von «Zürich Account Zero» mit dem Gewinn des Teuton Bowl '71 zu ihrem ersten Titel in der DSKL führte. [12]


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ungarn in der Shadowhelix und auf der Übersetzung des Artikels Hungary im Sixth world Wiki / Shadowrun Wikia, die dort jeweils unter GNUFDL stehen. Die Liste der Autoren kann man hier bzw. hier nachlesen.

Primärquellen zu Ungarn in Shadowrun sind:

Quellendetails:[Bearbeiten]

  1. Walzer, Punks & Schwarzes ICE
    Angebot der Krone an Karl von Habsburg: S.18
  2. Ende des Kaiserreichs Donau: S.21
  3. Deutschland in den Schatten / Germany Sourcebook p.42
  4. Corporate Download (nur englisch) - S-K: p.84
    ÁrnyékMagyarország (nur ungarisch)
  5. S-K: p.30-34
  6. Ares: p.19-20
  7. Central European Highway Corporation: p.21-23
  8. Renraku: p.29-30
  9. Shiawase: p.34-36
  10. Fuchi: p.27-28
  11. Sixth World Almanac / Almanach der Sechsten Welt S.27
  12. Blut & Spiele S.155, 166