Sozialistische Republik Vietnam

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 Teilweise Inoffiziell 
Cộng hoà Xã hội Chủ nghĩa Việt Nam
Sozialistische Republik Vietnam
Flagge Vietnams
Wappen Vietnams
Wahlspruch Độc lập, Tự do, Hạnh phúc
(Unabhängigkeit, Freiheit, Glücklichsein)
Hauptstadt Hà Nội
Staatsform Sozialistische Volksrepublik
Präsident Nguyễn Noi Giang
Regierungschef Binh Qua Dương
Währung D oder VND - Neuer Đồng
Amtssprache Vietnamesisch 98%
Sprachen
Khmer 25%
Französisch 12%
Englisch 9%
Chinesisch 8%

Die Sozialistische Republik Vietnam ist ein kommunistischer Staat in Indochina, Asien. Nach einer kurzen Periode der Öffnung gegenüber dem Ausland Ende des 20. Anfang des 21. Jahrhunderts, hat sich Vietnam wiederholt, nach Aufkeimen des Krieges und dem Crash von 2029, alten kommunistischen Werten zugewandt, in der Hoffnung die Atmosphäre dadurch erträglicher zu machen und den Staat im Innern zu stabilisieren.

Geographie[Bearbeiten]

Geographie
Fläche ca. 330.000 Million km²
Karte Vietnams ca. 2064

Vietnam zieht sich als langgezogener Streifen entlang der östlichen Küste Hinterindiens. Die Landverbindung zwischen dem nördlichen und dem südlichen Landesteil ist im Übergangsbereich sehr schmal, während die Landesteile eine größere Fläche einnehmen. Seine Hauptstadt, Hà Nội, liegt im Norden. Hue die ehemalige Kaiserstadt in der Mitte und die größte Stadt, Ho-Chi-Minh-Stadt, Saigon, liegt im Süden Vietnams.

Klima[Bearbeiten]

In Vietnam ist das Klima tropisch. Man unterscheidet die Trocken- (Dezember bis April) und die Regenzeit (Mai bis Oktober). Die Temperatur liegt dabei zwischen Nachts 20 und Tagsüber 35 Grad. In höher gelegenden Regionen kann es vereinzelt von November bis Februar kälter werden.

Grenzen[Bearbeiten]

Das Land grenzt im südlichen Landesteil mit seiner Westgrenze zunächst an Kambodscha, nach Norden hin dann entlang des restlichen Grenzverlaufs an Laos. Im Grenzgebiet der drei Länder liegt die politisch nicht an erkannte aber defacto unabhängige Dega-Allianz. Im Norden grenzt Vietnam an Guangxi und Yunnan. Die Ost- sowie die Südgrenze folgt der Küstenlinie der Halbinsel Hinterindien. Das Land liegt am Südchinesischen Meer, das die Vietnamesen als Biển Đông (dtsch. Östliches Meer) bezeichnen.

Städte[Bearbeiten]

Das Allgemeinbild einer vietnamesischen Stadt ist geprägt von kleinen Fahrzeugen, wie Fahr- und Motorrädern, sowie kleinen, schmalen Kabinenrollern. Es gibt oft keinen einheitlichen Bebauungsplan, so schließen sich Kaufhallen und Fabriken an Wohnhäusern an.

Die erweiterte Realität wird innerhalb der großen Städte von kommunistischen Parolen und Kampagnen bestimmt, selten ist hier Werbung von einem ausländischen Konzern zu sehen, in Ausnahmefällen von Mitgliedern der Pacific Prosperity Group. In den ärmeren Vierteln ist die Überwachung nicht möglich. Die Konzerne bezahlen viel für einen erfolgreichen Spammer. Hier lodern Buzz Cola und Toyota Werbebanner neben Ho Chi Minhs lächelndem Porträt mit Kind.




Bevölkerung[Bearbeiten]

Demographie[Bearbeiten]

Bevölkerung
Einwohner ~85 Millionen mit SIN
Anteile
Vietnamesen 71%
Laoten 10%
Chinesen 8%
Andere 11%

In Vietnam gibt es neben der vietnamesischen Bevölkerungsmehrheit, die 2064 ca. 71% der 85.686.000 Einwohner ausmachten, eine Reihe ethnischer Minderheiten. Die beiden größten Gruppen sind Laoten mit 10% und Chinesen, die 8% der Bevölkerung bilden. Durch die chronisch schlechten Beziehungen zwischen Vietnam und China respektive seinen Nachfolgestaaten sieht sich die chinesische Minderheit besonders Repressionen durch das herrschende Regime ausgesetzt. Die 11% anderer ethnischer Herkunft schlossen auch Europäer - respektive Nachkommen von Europäern - mit ein. Diverse kleinere ethnische Gruppen wie die Stämme der Hmong oder die Mnong haben sich in der Dega-Allianz zusammengeschlossen und sind weitgehend autonom.

Shadowtalk Pfeil.png Mit 98% sprach die große Mehrheit der Einwohner anno '64 Vietnamesisch, während 9% auch Chinesisch und 8% Englisch beherrschten. Nicht zu vergessen Francaise ... die Gegend war in der Zeit des französischen Kolonialreichs - die immerhin bis in die 50er des 20sten Jahrhunderts dauerte - nicht grundlos als Indochine Francaise auf den Karten verzeichnet!
Shadowtalk Pfeil.png Spammeur < play: La Marsaillaise.wav >


Eine größere vietnamesische Minderheit in der Region gibt es Laos, kleinere Minderheiten in Kambodscha und Yunnan.

Shadowtalk Pfeil.png Wobei man Exil-Vietnamesen auch in Nordamerika und vorallem auch Europa findet, wo viele von ihnen Restaurants betreiben, während andere Unterweltbanden bildeten, und sich teilweise auch den Triaden angeschlossen haben... Einerseits ein Erbe der französischen Kolonialgeschichte und der Boat-People, die nach dem Vietnamkrieg zu 100ten das Land verlassen haben, und andererseits auch eine Folge der großen Zahl vietnamesischer Gastarbeiter, die sich die DDR vor der deutschen Wiedervereinigung ins Land geholt hatte.
Shadowtalk Pfeil.png History-X


Religion[Bearbeiten]

Religion
Religion
Atheisten 80%
Buddisten 10%
Katholiken 6%
Hoa Hao 1,5%
Cao Dai 1,5%
Protestanten 0,9%
Muslime 0,1%

Die Verfassung Vietnams sieht generell eine Religions-/Glaubensfreiheit vor. Da religiöse Institutionen aber immer auch eine gewisse Konkurrenz zum staatlichen Einfluss auf die Bevölkerung darstellen, wurden Religion und deren Institutionen zumindest in der Vergangenheit seitens der Kommunistischen Partei Vietnams mit Misstrauen behandelt. Die Anzahl der Menschen, die einer speziellen Religion zugehören, lässt sich sehr schwer in Zahlen fassen. Vietnam ist offiziell ein atheistischer Staat.

Im Religionsverständnis der Vietnamesen gibt es keine strikte Trennung verschiedener Konfessionen. Die Religiosität ist eine historisch gewachsene Mischung mit vielen Aspekten unterschiedlicher religiöser Ursprünge. Es ist nicht unüblich, regelmäßig buddhistische Pagoden zu besuchen und ihre Ahnen zu verehren. So findet sich in fast jedem Haushalt ein kleiner Schrein zu Ehren der eigenen Vorfahren. Die Alltagsreligiosität, bzw. vielmehr die Lebensweise, ist im Allgemeinen am ehesten durch den Theravada- und/oder Mahayana-Buddhismus, den Taoismus, den Konfuzianismus, sowie einen Animismus und insbesondere auch einen Ahnenkult beeinflusst, ohne dass es dabei zu Dogmen kommt. Es ist in Asien nichts Ungewöhnliches, sich zu mehr als einer Religion zu bekennen. Rituelle Handlungselemente der unterschiedlichen Einflüsse können beim Individuum je nach Alltagssituation auftreten.

Shadowtalk Pfeil.png Also wie ich das sehe, ist das so wie in den meisten westlichen Kulturen. Man geht zwar zu den großen Feiern in die Kirche, wie Taufe, Heirat oder Todesfall, aber man betet nicht mehr zu einem Gott. Es ist ein Ritual, wie Tischmanieren oder die Kleiderordnung; deshalb ist man noch lange kein Christ. Jeder möchte natürlich auch dem staatlichen Ärger entgehen und so ist es nur verständlich, daß niemand sich mehr zu einem Glauben bekennen will. Wer die Gewalt hat, bestimmt was geglaubt werden soll. Das ist in Afrika mit den Muslimen genauso gewesen, wie um 1000 nach Christus in Mittel- und Nordeuropa mit den Christen. Ich habe erlebt, wie Leute unter Folter alles zugegeben haben. Warum sollten Menschen - um der Gewalt zu entgehen - nicht auch jeden "Teufel" anbeten, ob nun Kommunist, Christ oder Muslim?
Shadowtalk Pfeil.png Staatsdiener
Shadowtalk Pfeil.png Meinen Quellen zufolge bekennen sich 46% der Vietnamesen zum Buddhismus und 9% zum Christentum...
Shadowtalk Pfeil.png Gunpowder


Geschichte[Bearbeiten]

Zeitleiste Vietnam
500.000-300.000 v.Chr. Erste Spuren menschlichen Lebens
30.000 v.Chr. Erste Kultur (Dieu-Kultur)
16.000 v.Chr. Hoa-Binh-Kultur in ganz Kontinental Südostasien
10.000 v.Chr. Letzte steinzeitliche Kultur (Bac-son-Kultur)
3.000 v.Chr. Bewässerungsanbau von Reis
1.500 v.Chr. Bronzezeit Sa-Huynh-Kultur und am Delta des Roten Flusses Dong-Son-Kultur, die 1.000 v.Chr. berühmte Bronzetrommeln gegossen hat und aus der etwa 500 v. Chr. das erste Königreich hervor ging, Lạc Việt
208 v.Chr. Königreich der Nam Việt, Triệu-Dynastie
200 v.Chr. Königreich Champa in Süd- & Mittelvietnam entsteht und gründen mit kleineren Reichen am Mekong-Delta Funan, den Vorläufer des Reiches Kambuja der Kh´mer
111 v.Chr. bis 938 n. Chr. Nordvietnam ist chinesische Präfektur
938 - 1009 n.Chr. Schlacht am Bach-Dang-Fluss(Ngo Quyen), erster vietnamesischer Staat unter wechselnder Führung
1010 - 1225 n. Chr. Ly-Dynastie
bis 1400 n. Chr. Tran-Dynastie
bis 1427 n. Chr. Hồ-Dynastie
bis 1789 n. Chr. Le-Dynastie, Eroberung Champas, einflussreiche Händlerfamilien (Trinh, Nguyen) entstehen
bis Mitte des 19. Jhrts bzw. März 1945 Franzosen verhelfen Prinz Nguyen Anh auf den Thron als Kaiser Gia Long, muß den Franzosen zunehmend Zugeständnisse einräumen
ab Mitte des 19. Jhrts - 1941 Französische Kolonialherrschaft
1941 - 1945 Eroberung durch Japan im 2. Weltkrieg, kurze Herrschaft Kaisers Bảo Đại
1946–1954 Französischer Indochinakrieg
30. Juli 1964 -
21. April 1975
Vietnamkrieg
ab 2. Juli 1976 Wiedervereinigung zur Sozialistische Republik Vietnam
1986 Đổi mới (Erneuerung) - Wirtschaftliche Öffnung Vietnams
2013 Flüchtlingswellen aus Kambodscha führen zu Unruhen an der vietnamesischen Grenze
2014 Versuche dem Populationszuwachs erwachter Tierarten durch massive Brandrodung Herr zu werden, resultieren in der Entstehung eines undurchdringlichen erwachten Waldes
2022 Invasion Kambodschas; Beginn eines andauernden Guerilla-Krieges
2029 Crash von 2029 und Krieg im Goldenen Dreieck; vietnamesisches Engagement im laotisch-thailändischen Krieg
2033 Zwangsverstaatlichung vietnamesischer Unternehmen; Gründung des Khouang Kombinat
2034 Konflikte mit Guangxi und Yunnan
2043 Rückzug aus Kambodscha
2057 Öffnung Vietnams für Investitionen und Joint Ventures mit ausländischen Konzernen
2060 Beitritt des Khouang Kombinats zur Pacific Prosperity Group
2063 Konflikt mit der Kanton Konföderation um Kontrolle über das Südchinesische Meer

Vietnam ging aus dem alten, kulturell hochentwickelten Kaiserreich Siam hervor, ehe es von Europäern als Teil Französisch Indochinas zur Kolonie degradiert wurde. Während des 2. Weltkriegs wurde Vietnam - ebenso wie andere europäische Kolonien in Ost- und Südostasien - von den Japanern besetzt, wogegen sich eine - teilweise kommunistische - Widerstands- und Partisanenbewegung formierte. Nach dem Ende des Kriegs standen diese einheimischen Freiheitskämpfer naturgemäß in Opposition zu den europäischen Großmächten (namentlich Frankreich) die den kolonialen Zustand wiederherstellen wollen. Die Folge waren die Wirrungen des Indochinakriegs, die mit dem Ende der französischen Kolonialherrschaft und der Teilung Vietnams in einen kommunistischen Norden und einen pro-westlichen Süden endete. Als das kommunistische Nordvietnam gewaltsam versuchte, ganz Vietnam unter kommunistischer Herrschaft wiederzuvereinen, und sich die damalige USA auf der Seite des zwar anti-kommunistischen aber keineswegs wirklich demokratischen Südvietnam einmischte, kam es zum Vietnamkrieg. Dieser forderte zahllose Todesopfer, endete mit einer verheerenden Niederlage für die Amerikaner und mit schrecklichen Verwüstungen Vietnams durch von den US-Truppen eingesetztes Napalm und Entlaubungsmittel wie Agent Orange. Auch nach dem Abzug der Amerikaner kam Vietnam nicht wirklich zur Ruhe, da sich der kommunistische Staat in außenpolitische, militärische Abenteuer im benachbarten Laos und Kambodscha stürzte, was auch zur Konfrontation mit militärischen und machtpolitischen Interessen der VR China führte, während Vietnam selbst ein Bündnispartner der Sowjetunion und des Warschauer Paktes war. Im letzten Jahrzehnt des 20sten Jahrhunderts öffnete sich das kommunistische Vietnam schrittweise dem internationalen Tourismus, der Marktwirtschaft und ausländischen Investitionen, und hieß selbst US-Amerikaner willkommen, obwohl die Vietnamesen noch unter den Spätfolgen der massiven Vergiftung ihres Lebensraums durch die amerikanische Kriegführung litten.

Details zur Geschichte Vietnams vor dem Erwachen findet sich auf der Historienseite Wikipedia.

Nach der Jahrtausendwende[Bearbeiten]

Zu Anfang des Jahrhunderts galt Vietnam als eines der vielversprechensten Länder in der Region, nachdem es sich zu Ende des vergangenen Jahrhunderts langsam wirtschaftlich geöffnet hatte. 2013 flohen kambodschanische Flüchtlinge vor dem Bürgerkrieg und der durch ihn ausgelösten Hungersnot aus ihrem Heimatland nach Vietnam. Die Flüchtlingswelle resultierte in der Grenzregion im darauffolgenden Jahrzehnt immer wieder in Unruhen.

2014 gab es im bewaldeten Hochland zwischen Vietnam und Kambodscha einen starken Anstieg der Paracritter-Population. Die Tiere griffen vorallem Siedler an, während die Einwohner kleinerer Dörfer meist verschont blieben, was zu Konflikten zwischen den beiden Gruppen führte. Die Siedler mussten das Hochland schließlich verlassen, nicht ohne aber vorher die Wälder niederzubrennen. Der Wald wuchs innerhalb kürzester Zeit wieder nach und wurde dichter und wilder als zuvor, was die weitere wirtschaftliche Nutzung durch Forstwirtschaft oder Rodung für landwirtschaftliche Zwecke unmöglich machte.

33 Jahre nach ihrem Abzug aus Kambodscha, begann Vietnam 2022 eine erneute Invasion seines Nachbarlandes mit dem Ziel die chaotischen Zustände und die immer wieder aufflackernden Grenzkonflikte unter Kontrolle zu bekommen. Die vietnamesische Armee marschierte auf die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh um die Sino-Khmer Mafia auszuschalten, dabei stießen sie auf unerwarteten Widerstand durch die Mafia-kontrollierte Armee. Die Konflikt wandelte sich in einen langwierigen Guerilla-Krieg vorallem im südöstlichen Teil Kambodschas. Mit dem Chaos das dem Crash von 2029 folgte, begann in Südostasien der Krieg im Goldenen Dreieck von dem auch Vietnam betroffen war. Vietnamesische Truppen unterstützten Laos gegen eine Invasion durch Thailand.

Shadowtalk Pfeil.png Damals kam der Terminus "Südostasiatische Kriegszone" für die Region auf...
Shadowtalk Pfeil.png Merc Observer

2033 wurde alle vietnamesischen Unternehmen verstaatlicht und im Khouang Kombinat zu einem Staatskonzern zusammengefasst. Unter dem Eindruck der Konflikte und des Crashs kehrte das Land zur militaristischen Politik zurück. Die kommunistische Ideologie wurde wieder stärker betont, aber vorallem als Rechtfertigung für verschärfte Repression und Abschottung des Landes. 2034 zog sich Vietnam teilweise aus dem Krieg im Goldenen Dreieck zurück, um neben dem anhaltenden Konflikt mit Kambodscha gegen Überfälle aus Guangxi und Yunnan vorgehen zu können. 2043 kam dann der Rückzug aus Kambodscha, nachdem Vietnam das Nachbarland völlig zerstört hatte. Die Region begann sich erst ab 2053 langsam zu beruhigen, was auch zu einem erhöhten Engagement der Megakonzerne führte.

Vietnam selbst öffnete sich 2057, gezwungen durch Devisenknappheit, für Investitionen der Konzerne und Joint Ventures. Das ebnete dem Khouang Kombinat den Weg für einen Beitritt zur Pacific Prosperity Group 2060. Ende 2063 kam es im Südchinesischen Meer zu Konflikten zwischen Wuxing und Shiawase um die Rechte für die Exploration und Ausbeutung unterseeischer Ressourcen in der Nähe der Paracel-Inseln. Wuxing hatte dafür die Genehmigung der Kanton Konföderation, Shiawase dagegen die Vietnams erhalten. Der Rechtsstreit führte zu erhöhter militärischer Präsenz der beiden asiatischen Staaten in der umstrittenen Seeregion.

In der Zeit vor dem Zweiten Crash versuchte Laos Präsident-General Villaysak Voraphan die Abhängigkeit seines Landes von Vietnam zu verringern. Da Laos militärisch noch immer auf Unterstützung durch den einflussreichen Nachbarn angewiesen war, war das ein durchaus gewagtes politisches Vorhaben. Er setzte darauf durch Sonderkonditionen für Ares Macrotechnology und Monobe International eine von Vietnam und dem Khouang Kombinat unabhängigere Wirtschaft aufzubauen.

Politik[Bearbeiten]

Der Jahrhunderte andauernde Freiheitskampf bewog den damaligen Befreier und das spätere Staatsoberhaupt Ho Chi Minh zum Kommunismus, als Lösung für Vietnams Zukunft. Er wollte ein unabhängiges Vietnam schaffen und nur das komunistische Modell aus Moskau konnte ihn überzeugen. Die Vietnamesen sind Onkel Ho - wie er liebevoll genannt wird - sehr dankbar dafür. Es liegt in der Mentalität der Vietnamesen, ihren älteren Mitmenschen zu vertrauen und sich dem zu fügen, was sie entschieden haben. So kommt es, daß die Vietnamesen nach wie vor sehr zufrieden sind, mit dem, was ihnen Ho gebracht hat, die Freiheit von den Besatzern. Der Kommunismus wird nicht als feindlich angesehen, er ist Teil einer guten Entscheidung gewesen.

Es ist in Vietnam nach wie vor verboten, Grund und Boden zu besitzen oder Kapital anzuhäufen. Man kann Häuser und Boden pachten. Der Staat ist letztendlich immer der Eigentümer. Das Geld und die Bezahlung der Arbeit wird von Staatsbanken verwaltet, die die Konten überwachen und Auszahlungen von Lohn und Guthaben auch verweigern können. Es ist zum Beispiel immer ein Gespräch notwendig, um alles Geld vom Konto abzubuchen. Das dient der sozialen Sicherheit.

Politik
Unabhängigkeit


von Frankreich am
2.9.1945 erklärt,
1954 anerkannt

Innenpolitik[Bearbeiten]

Die Dega-Allianz stellt eine große Herausforderung für Vietnam da. Diese politische Allianz ethnischer Minderheiten liegt im Südteil des Landes in einem Gebiet, dass sich nach einer Brandrodung zur Ausrottung der Paracritter-Population 2014 rapide neubewaldet hat. Die einheimischen Stämme versuchen aus dem Schutz des erwachten Hochlandwaldes heraus ihr Einflussgebiet ins Tiefland auszudehnen. Die Angriffe erfolgen gewöhnlich vom Dak Lak-Plateau (vietnam. Đắk Lắk) aus. Ihr mittelfristiges Ziel ist es die Nord-Südverbindung Vietnams zu durchtrennen, um in diesem Gebiet langfristig die Dega Republik zu gründen.

Einflussreiche Kräfte im Südvietnam, insbesondere die chinesische Gemeinde von Ho-Chi-Minh-Stadt, streben derweil eine Unabhängigkeit des südlichen Landesteils an und wollen einen Neuanfang mit einem kapitalistischen System. Sie werden dabei von den Triaden unterstützt.

Staatliche Organisationen[Bearbeiten]

  • Bộ Công an - Vietnams Geheimpolizei des Innenministeriums
  • Feuerwehr - schwere, hitzebeständige Arbeitskleidung mit Krempenhelm, bei Einsätzen mit Hitzeüberwurf
  • Militär - Olivgrüne Uniform mit flachem Helmhut oder Schirmmütze mit roten Aufsätzen für Offiziere
    Dặc Công - militärische Spezialeinheit
  • Marine - Dunkelblaue Uniform mit flacher weißer Mütze
  • Polizei - Sandfarbene Uniformen mit Schirmmütze oder Motorradhelm
    Com Chim - Zivilpolizei, verdeckter Ermittlungsdienst

Aussenpolitik[Bearbeiten]

Seid vielen Jahrhunderte wurde Vietnam von ausländischen Machthabern besetzt, wie den Khmer, den Japanern, den Chinesen. Den Freiheitskampf und die neue unabhängige Republik wurde unter Verlust vieler Millionen Menschenleben erkämpft. Sie reagieren daher besonders sensibel auf Eingriffe aus dem Ausland, besonders auf die ehemaliger Besetzer.

Vietnam übt starken politischen und durch das Khouang Kombinat auch wirtschaftlichen Einfluss auf Laos aus, das faktisch die Rolle einer vietnamesische Kolonie einnimmt.

Die Beziehungen zwischen der Kanton Konföderation und Vietnam sind schlecht, was unter anderem damit zusammenhängt, daß Vietnam unterseeische Bergbaurechte in einem Seegebiet vergab, das die Konföderation zu den von ihr beanspruchten Hoheitsgewässern rechnet.

Militärische Auseinandersetzungen gibt es immer wieder mit Guangxi und Yunnan. Auch das Verhältnis zu Kambodscha bleibt angespannt, und wie andere Staaten in der Region ist Vietnam über die Aktivitäten der Erwachten innerhalb der kambodschanischen Naga-Domäne besorgt.

Zu den Alliierten Vietnams zählen dagegen Russland und Aztlan.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wirtschaft
BIP ~90 Milliarden NY
BIP/Einwohner ~1060 NY
Konzerne




Khouang Kombinat
Aztechnology
Shiawase
Mitsuhama
Pacific Prosperity Group

Das Khouang Kombinat ist ein Staatskonzern, in dem alle vietnamesischen Unternehmen vereint sind. Seit der Öffnung 2057 Vietnams für Investitionen durch die Megakonzerne - unter dem Vorbehalt 51% der Anteile für sich unter staatlicher Obhut, verwaltet durch das Khouang Kombinat zu erhalten - gründen allen voran Aztechnology, Shiawase - hauptsächlich auf der vietnamesichen See vor der Küste - und Mitsuhama eine Joint-Venture-Präsenz.

Shadowtalk Pfeil.png Obwohl die Republik Vietnam das "Sozialistisch" plakativ im Namen führt, ist Vietnam, wie ich zu meinem Bedauern zugeben muß, alles andere, als ein Arbeiterparadies - und war es, soweit ich das sagen kann, auch vor der Öffnung für die internationalen Megakons nicht... aber was nicht ist, kann ja noch werden!
Shadowtalk Pfeil.png KPler Arbeiter aller Länder vereinigt euch ... mañana.

Diese Öffnung Vietnams gab dem Khouang Kombinat die Möglichkeit 2060 der Pacific Prosperity Group beizutreten. Auch der japanische Konzern Monobe macht jetzt Geschäfte mit Vietnam. Die Gruppenangehörige sind allerdings teilweise auch politische Gegner Vietnams gewesen und so verwundern es nicht, daß die Sonderbehandlungen, die die Konzerne in anderen Ländern genießen - wie beispielsweise Monobe in Laos - zu Spannungen innerhalb des Landes führen.

Die Beziehungen zwischen der kommunistischen Führung Vietnams und Aztechnology sind gut. Das Land fällt in die Zuständigkeit von Aztechnology Australasia. Der Konzern hat Fabriken in der Nähe von Hà Nội errichtet und produziert zum Beispiel für den Textilsektor. Aztech unterhält in Hà Nội auch das regionale Hauptquartier und Forschungseinrichtungen. Die Firmen profitierten vor allem von den billigen vietnamesischen Arbeitskräften.

Shadowtalk Pfeil.png Als die Azzies ihre Handbücher für "Arbeiterführung" durch die Übersetzungssoftware für vietnamesisch gejagt haben, waren sie sehr erstaunt festzustellen, daß der Text mit dem entsprechenden vietnamesischen Leitfaden exakt identisch war!!!
Shadowtalk Pfeil.png phishrman
Shadowtalk Pfeil.png Für alle diejenigen, denen die Ironie entgangen ist: Was phishrman sagen will ist, dass es eine deutliche Mentalitätskompatibilität zwischen Aztechnology und der vietnamesischen Führung gibt.
Shadowtalk Pfeil.png Cheap Honcho


Arbeiten für Shadowrunner[Bearbeiten]

  • Söldnerei für Drogenbarone, Konzerne und andere Interessenverbände
  • Freibeuterei, Maraudage
  • Begleitschutz in Urwaldregionen
  • Informationsbeschaffung für Andersdenkende (Triaden, Seperatisten)

Infrastruktur[Bearbeiten]

Das langgestreckte Land vermag es kaum, Industriegebiete zentral anzuhäufen. Viele Sachen müssen von einer Seite des Landes zur anderen transportiert werden. Die eine Bahnstrecke ist völlig überlastet und unter ständiger Bedrohung der Dega-Allianz. Der Mekong führt in das von den Degas besetzte Gebiet. Es bleibt nur die Seefahrt, die das Land über die großen 4 Hafenstädte versorgt. Von dort übernehmen kleine Transportfirmen oder Privatleute die Versorgung des Hinterlandes über Landfahrzeuge, Speedboote oder Motorrad (Honda Om). In schwer zugänglichen Gebieten ist man nach wie vor zu Fuß, per Rind oder Rinderkarren unterwegs. Bei genügend Einfluss im Staatsapperat werden wichtige Güter mittels Flugzeug, Hubschrauber oder Vektorschubmaschine eingeflogen.

Matrix[Bearbeiten]

Vor dem Crash 2.0 war die Matrix in Vietnam wenig ausgebaut und konnte einfach von Polizeideckern kontrolliert werden, um Dissidenten zu überwachen oder auszuschalten. Die neue WiFi-Matrix mit ihren unüberschaubar vielen Neuanschlüssen und ihrer Peer-to-Peer-Technik erschwert die Zensurbemühungen zusehens. Um dem entgegenzuwirken wurde im Beitrittsvertrag des Khouang Kombinates zur Pacific Prosperity Group die Fachausbildung von Vietnamesen - somit auch die Schulung von Staatsorganen - im Umgang mit der Matrixtechnik festgelegt.

Bildungswesen[Bearbeiten]

Es gibt ein staatliches Bildungssystem, das leider keine Rücksicht auf Behinderungen oder Talente nimmt. Wer in der Partei aktiv ist, dem werden auch bessere Bildungswege eröffnet. Dank der Matrix hat sich die Situation gebessert. Viele Menschen hängen sich illegal in die Bildungsnetzwerke und lernen Dinge, von denen nicht einmal der Kader weiß.

Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Das Gesundheitswesen Vietnams wird von privaten Spendern aus dem In- und Ausland aufrechterhalten. Die Regierung gibt wenig bis kein Geld für Gebrechliche oder Kranke aus. So sind unter den Ärmsten sehr viele Behinderte anzutreffen, viele davon versuchen, so es noch geht, ihr Leben durch betteln zu ermöglichen.


Kultur[Bearbeiten]

Die vietnamesische Kultur hat ihre Anfänge in der Dong-Son-Kultur vor etwa 3000 Jahren. Sie war anderen südostasiatischen Kulturen sehr ähnlich.

Die heutige Kultur Vietnams ist eine Mischung aus lokalen Kulturen der Vietnamesen und anderen Völker des Landes, chinesischen Elementen die durch Sinisierung ins Land kamen, als Vietnam unter chinesischer Herrschaft oder ein formell unabhängiger chinesischer Vasallenstaat war und westlichen Elementen, die seit der französischen Kolonialzeit die heutige vietnamesische Kultur mitgeformt haben. Die Einflüsse haben sich vermengt, wurden teilweise bewusst verdrängt und haben schließlich auch einen eigenen Charakter erhalten. So sind viele Symbole auch in China anzutreffen, haben in Vietnam jedoch eine eigene Bedeutung erhalten.

Feste[Bearbeiten]

Die meisten vietnamesischen Feste haben einen chinesischen Ursprung. Im Laufe der Zeit bekamen diese Feste aber eine typische vietnamesische Note. Daneben gibt es eine Reihe von Festen, die von den ethnischen Minderheiten begangen werden.

Das wichtigste Fest des ganzen Jahres ist Tết Nguyên Đán, das chinesische Neujahrsfest, welches meist eine ganze Woche vom letzten Tag des Mondkalenders ab dauert. Für dieses Fest kommen zahlreiche Vietnamesen, die im Ausland leben, zurück nach Vietnam, alle Geschäfte und Restaurants bleiben mehrere Tage geschlossen. Der Jahreswechsel wird mit einem Höllenlärm aus Perkussionsinstrumenten und eigentlich illegalem Feuerwerk gefeiert. Der Tradition und dem Volksglauben nach muss das neue Jahr in einem frisch geputzten Haus und mit neuer Kleidung begangen werden. Zudem werden einige Gerichte ausschließlich an diesem Feiertag zubereitet. Insbesondere ärmere Familien müssen das ganze Jahr über sparen, um sich die Feierlichkeiten leisten zu können.

Weitere wichtige Feste sind Trang Nguyen, der Tag der wandernden Seelen, welches in der Regel in den August (nach westlichem Kalender) fällt. Hier werden den Seelen der Toten Kleidung und Speisen angeboten und die Gräber gesäubert.

An Trung Thu, dem Mittherbstfest, werden Drachentänze aufgeführt, der runde Mond bewundert und spezielle Kuchen gegessen. Weihnachten ist seit neuestem ein allgemeiner Feiertag, er wird aber nur von der christlichen Minderheit wirklich gefeiert.

Kampfkunst[Bearbeiten]

Viêt Võ Dao ist die Philosophie der vietnamesischen Kampfkunst. Diese wurde ins Leben gerufen, um viele Stile in einem Gedanken und Geist zu vereinen.

  • Vovinam - Ein karateartiger Stil, der weiche und harte Techniken miteinander verbinden soll. Auffällig ist die Beinschere, die am Kopf angesetzt wird, um den Gegner umzuwerfen, ferner auch akrobatische Elemente und harte Karatetechniken, wie der Unterarmschwinger, eine der heftigsten Angriffe im Karate, mit dem Schienbeintritt.
  • Viet vu dao oder auch Thanh Long - Ein vom Kung Fu abstammender Stil. Auffällig auch hier der Einsatz der Beinschere am Kopf und an der Hüfte. Er ist sehr direkt, ähnlich dem Wing Tsung und enthält wenig "Schnörkel", die so typischen tierartigen Bewegungen beim klassischen Kung Fu.

Diese Stile wurden bislang noch nicht in die Viêt Võ Dao aufgenommen.

  • Vo Binh Dinh, Tay Son Kung Fu auch Südlicher Shaolinstil - wurde aus dem Kung Fu eigentlich entwickelt, um die Größe von ausländischen Angreifern zu kompensieren. Er ähnelt dem klassischen Kung Fu am meisten, legt jedoch größeren Wert auf Ausweichmanöver und direkte und wirkungsvolle Angriffe.


Berühmte Gruppierungen und Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Runner[Bearbeiten]

Unterwelt[Bearbeiten]

Unterwelt
Organisationen





Cholon-Triade
Vory v Zakone
Yakuza
div. vietnamesische Banden
div. In- & Ausländische Drogensyndikate
Vietnamesische Armee

Die Cholon-Triade hat ihr Zentrum in Ho-Chi-Minh-Stadt, wo sie von der vergleichsweise offenen, internationalen Atmosphäre profitiert. Die Kriminellen haben neben ihren gut laufenden Geschäften ambitionierte Pläne für ein unabhängiges Südvietnam, die sie nun da die Dega-Allianz die Aufmerksamkeit der vietnamesischen Regierung auf sich zieht umsetzen wollen.

Die Vory nutzt die bestehenden engen Kontakte zwischen Vietnamesen und Russen. Sie hat ihre Operationsbasis für die Region in Hà Nội und Ho-Chi-Minh-Stadt und betreibt von hier einen internationalen Prostitutionsring. Russische Frauen werden in die Region geholt, während Asiatinnen nach Europa und in den Nahen Osten gebracht werden.

Die Yakuza, die in Hà Nội schon lange eine Präsenz unterhielt, hat von der Öffnung Vietnams wie der gesamten Region profitiert. Mit den Japanacorps, insbesondere natürlich Mitsuhama, konnten sie weiter expandieren.

Auch die Army of Light hat ihr Zentrum in Vietnam, und ist im Drogenhandel in Südostasien sehr aktiv.

Wie auch in Laos hat die vietnamesische Armee einen deutlichen Einfluss auf die Unterweltszene.


Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Sozialistische Republik Vietnam in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste von Autoren findet sich hier.

Primärquellen zur Sozialistischen Republik Vietnam in Shadowrun sind:

p.148 - 149 Indochina Timeline & Indochina Timeline Continued
p.28 Wuxing-Shiawase-Konflikt im Südchinesischen Meer
p.154 Laos: Shaking the Leash
p.156-157 Shadowtalk: "Revolviet", "Otomo"

Teile des Artikels - namentlich zu Klima, Politik und Kultur - sind eigene Erfindung von Benutzer Harekrishnaharerama oder basieren auf Beschreibungen im Artikel in der Wikipedia zum heutigen Vietnam (Autoren siehe: hier), und erscheinen so nicht in offiziellen Quellen.