Perianwyr

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Perianwyr

Perianwyr.jpg

Volltrunkener Perianwyr
© Pegasus Spiele
Alias Peri
Geschlecht  ?
Art Westlicher Drache
Metatyp unbekannt
Magisch aktiv ja (Drache)
Nationalität nordamerikanisch
Drachenprofil
Farbgebung blauschwarz
Humanoide Form menschlicher, gutaussehender schwarzhaariger Mann mit kantigem Gesicht und Spitzbart
Sprecher/in Gahbardi (?) (früher Kyle Morgan ?)
Erstes Erscheinen 2022

Perianwyr ist ein Westlicher Drache und einer der beiden Besitzer des Tanzclubs «Weekday Eclipse» in Denver. Sein Name wird von Freunden ebenso wie von Shadowtalkern häufig auf Peri verkürzt. [1]

Geschichte[Bearbeiten]

Perianwyr erwachte 2022 in Wales, wo er sich unmittelbar danach an einer in der Nähe weidenden Schafherde gütlich tat. Er wurde von dem jungen Kyle Morgan gerettet, der damals noch ein Teenager war, und sich nur mit einer Schrotflinte bewaffnet zwischen ihn und einen Mob wütender Farmer stellte, die den frisch erwachten Drachen sonst gelyncht hätten. Es entwickelte sich eine sehr enge, fast schon empathische Verbindung zwischen den beiden, die die besten Freunde wurden. Der Drache und der junge Mann bildeten, nach dem dieser von Aztechnology entlassen zum Ex-Angestellten geworden war, für mehr als 10 Jahre das beste Attentäterteam der Welt. Als freiberufliche Troubelshooter waren sie in der Folge in erster Linie für Big A tätig, akzeptierten jedoch vereinzelt auch andere Kontrakte. [1] Im Verlauf von Perianwyrs und Kyles Wetworker-Karriere kam es zu einer Vendetta mit dem jungen Chicagoer Ork-Decker Bull und dessen Partner, dem Kojotenschamanen Johnny 99, wobei die beiden noch Glück hatten, daß der Drache und sein menschlicher Kompagnon die zwei Schmalspur-Runner lieber demütigen als töten wollten, da diese andernfalls gegen die beiden Profis (von denen einer zudem ein Drache war) keine Überlebenschance gehabt hätten. [6] Im Übrigen verweigerte Perianwyr 2050 einen Hit als Kopfjäger, bei dem es um die Headware im Schädel Maria Mercurials ging [2]. Nachdem ein paar Jahre später ein zweiter Auftrag - die Ermordung der Urban Brawl-Starspieler Punch & Judy von den «Seattle Screamers» während eines Matches 2054 [3] - daneben ging, trennte sich das Profi-Killerpaar endgültig von Aztechnology und ging auch beruflich getrennte Wege.

Im Jahre 2062 wurde Perianwyr der Partner des Clubgründers und Ex-Straßenmagiers Gahbardi, nach dem er sich während eines Konzerts von Maria Mercurial in dessen Club «Weekday Eclipse» in Denver hemmungslos betrunken und am Ende seine wahre Gestalt angenommen hatte. Am folgenden Morgen, als er wieder nüchtern war, und sich wieder in metamenschliche Gestalt verwandelt hatte, besiegelte er die Partnerschaft mit dem Clubbesitzer, und rettete so dessen akut vom Konkurs bedrohtes Lokal, das nach einer 3monatigen Umbauphase wieder eröffnete, und künftig 7 Tage in der Woche Live-Musik bot. [1]

Er liebt Musik jeder Art und hat die besondere Fertigkeit, neue musikalische Talente zu erkennen und sorgt meistens dafür das sich eine Karriere für das entsprechende Talent entwickelt, in dem er den Musikern Auftrittsmöglichkeiten in seinem Club bietet, und sie mit Execs der Musikindustrie zusammenbringt.Wenigstens zweimal hat er Entführungen/Extraktionen seiner Schützlingen nach einem Konzert im Club verhindert, hinter denen Johnsons aus der Musikbranche standen, die die beteffende Band wollten, ohne sich um die Frage der Freiwilligkeit bei einem eventuellen Vertragsabschluss zu kümmern... Während er selbst und Gahbardi die von ihnen entdeckten Künstler nicht produzieren oder managen, sichern sie sich jeweils die Rechte an den Aufnahmen der Lifeauftritte im «Weekday Eclipse» und vermarkten diese über die Matrix. Durch seine Rolle als Mäzen musikalischer Newcomer liegt er in gewisser Weise auch mit Rhonabwy auf einer Linie, und versteht sich mit seinem großen, walisischen Artgenossen recht gut, auch wenn er selbst sich mehr auf das nordamerikanische Musik-Biz konzentriert. [1]

Zu Beginn der 2070er ist er immer noch gut im Geschäft, verfügt über beste Kontakte zur Musikindustrie. Zu den jüngsten Bands und Künstlern, für die ein Auftritt im «Weekday Eclipse» zum Sprungbrett für einen Plattenvertrag mit einem der Major-Labels wurde, gehören «Virtual Youth» mit ihrem Technomancer-Frontman und die Gruppe «Tribal Anglo». [5]

Shadowtalk Pfeil.png Ein Gerücht besagt, daß Perianwyr gelegentlich noch als Wetworker arbeiten würde, wobei er exklusiv für Ghostwalker tätig sein soll. Das erklärt zumindest warum er in Denver geduldet wird.
Shadowtalk Pfeil.png Hard Exit


Von dem drachischen Playboy, der als "Damon" oder auch "Dion" bekannt ist, weiß man, daß er ein paar mal in Peris Club in Denver war, und die beiden sich dort wohl auch ein zünftiges Besäufnis gegönnt haben sollen. [1]

Im Anschluss an die Winterolympiade in Denver kam es zu einem Eklat, als Perianwyr sich einmischte, und Ghostwalker daran hinderte, illegal nach Denver eingereiste Azzies - Aztlaner Bürger und Aztechnology-Konzernangehörige - zu töten, und diesen die Gelegenheit verschaffte, zu entkommen. Ghostwalker nahm ihm das wohl mehr als übel, und ließ ihn wenig später verhaften, wobei die zentrale Anschuldigung auf "Sklaverei" lautete, da Perianwyr wohl gegen das jüngste Dekret Ghostwalkers verstoßen hatte, das die Beschwörung und vorallem Bindung von Geistern in Denver verbot. Perianwyr ließ sich widerstandslos festnehmen, um unschuldige Opfer und Kolatteralschäden zu vermeiden, obwohl Ghostwalkers Handlanger ihn demütigender Weise in Ketten legten. - Ein Benefizkonzert für ihn und das «Weekday Eclipse» fiel wegen eines Brand in seinem Lokal aus, und seine Aussichten in einem zu erwartenden Schauprozess mit Ghostwalker als vorsitzendem Richter standen mehr als schlecht. - Tatsächlich kam es dazu jedoch nie, da Perianwyr in dem Chaos während der finalen Konfrontation beim Duell Ghostwalkers und Harlequins von Shadowrunnern befreit wurde. [7] [8]

Erbe[Bearbeiten]

Dunkelzahn vererbte Perianwyr in seinem Testament den verbliebenen Teil seiner Musiksammlung, nach dem die Jazz- und Blues-Alben an Maria Mercurial gingen. Die Bemerkung, dass er jeden schätze, der Schönheit und Kunst hortet, weil sie die größten Schätzen seien, die wir haben, ist auch ein Kompliment an Perianwyrs mäzenisches Wirken. [4]

Die Sammlung umfasst neben Music-Chips und CDs auch so altmodische Aufnahmeträger wie Vinylschallplatten und 8-Spur-Tonbänder, und enthielt neben weltberühmter Rockmusik wie Beatles und Rolling Stones, frühen Concrete Dreams und klassichen Werken von Psychedelic Phlegm auch diverse Demo-Tapes, Proben-Mitschnitte und andere Einzelstücke. Finanzexperten und Sachverständige der Draco Foundation schätzten die Sammlung - ehe sie übergeben wurde - und kamen auf einen Wert, der sich im acht-stelligen NuYen-Bereich bewegt. [1]


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Perianwyr in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich hier.

Primärquellen zu Perianwyr sind:
^[1] - Dragons of the Sixth World pp.169-171 / Drachen der 6. Welt S.161, 169-170
^[2] - Mercurial - Abenteuerband
^[3] - A Killing Glare - Abenteuerband (nur englisch)
^[4] - Portfolio of a Dragon: Dunkelzahn's Secrets
^[5] - Running Wild / Wildwechsel Das Critterdossier
^[6] - Street Legends / Straßenlegenden
^[7] - The Clutch of Dragons / Drachenbrut
^[8] - Storm Front (nur englisch, stark gekürzte, überarbeitete deutsche Fassung "Sturmfront")

Weblinks[Bearbeiten]