Nowotny

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Nowotny
Geschlecht männlich
Metatyp Mensch
Magisch aktiv nein
Nationalität österreichisch
Zugehörigkeit Heeresnachrichtenamt
Beruf Geheimagent
☏ Kom-Code: Nowotny@Heeres_Nachrichtenamt.at

Nowotny ist ein Beamter im österreichischen Heeresnachrichtenamt in Wien, der dort schon zu Zeiten des Großen Dschihad tätig war, und dank moderner, medizinischer Verjüngungsmethoden den Agentenberuf auch 2063 noch aktiv ausüben konnte.

Erscheinung[Bearbeiten]

Nowotny ist ein ausgesprochen unauffälliger Mensch, was im Agentenberuf mit Sicherheit von Vorteil ist. Außerdem war er bereits anno '32 in erheblichem Maße vercybert, und trug unter anderem Cyberaugen und andere, damals noch völlig neuartige Cyberware im Körper, die jedoch nicht offensichtlich war, und nur magisch Begabten bei Aurascans auffiel.

Charakter[Bearbeiten]

Je nach dem kann Nowotny charmant, kumpelhaft, verständnisvoll oder knallhart sein, wie es gerade gebraucht wird, und es muß schon eine ganze Menge passieren, ehe er die Geduld verliert.

Allerdings ist der altgediente Geheimdienstmann dabei ein eher zwiespältiger Charakter, da er einerseits ausgesprochen hinterfotzig sein kann, und auch eine leicht sadistische Ader besitzt, die auszuleben sein Beruf ihm zuweilen willkommene Gelegenheit gibt. Andererseits betreibt er aber gelegentlich gerne mal ein wenig "Hooding", sorgt - auch mit nicht so legalen Methoden - für ausgleichende Gerechtigkeit, und verstößt bewußt gegen dienstliche Anweisungen, um die Alpenrepublik und ihre Bewohner notfalls auch vor sich selbst zu schützen. Er bedient sich dabei außer persönlich ausgewählter und angeworbener Agenten auch angeheuerter Shadowrunner, für die er den Dr. Nowak gibt, und schreckt weder vor Verhörmethoden dritten Grades noch vor gelegentlicher, massiver Erpressung oder einem illegalen Kuhhandel mit Konzernvertretern zurück, um seine Ziele zu erreichen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Im Vorfeld des Großen Dschihad rekrutierte er den initiierten Magier Kajetan Schiefer, der sich eigentlich gerade freiwillig zum Wehrdienst melden wollte, für das Heeresnachrichtenamt, und wurde in der Folge dessen direkter Führungsoffizier.

Mit einem Trick sorgte Nowotny unter anderem dafür, daß das Österreichische Parlament der Beschaffung von Mörsern für das absolut mangelhaft ausgerüstete Österreichische Bundesheer zustimmte, um den Freiwilligen, die gegen die islamistischen Horden Sayid Jazrirs an die Front geschickt wurden, wenigstens ein Minimum an Artillerie zur Verfügung zu stellen. Weiterhin ließ er in einer verdeckten Operation eine geheime Sondersitzung des Österreichischen Konzernrats auf der Platte durch den gerade angeworbenen Schiefer infiltrieren, um im Vorfeld über die menschenverachtende Taktik der Konzerne für den Ernstfall des Großen Dschihad informiert zu sein. Anschließend versuchte er, einige der heimtückischsten Schachzüge, die die Konzernbonzen beschlossen hatten, zu verhindern, womit er jedoch nur zu einem geringen Teil Erfolg hatte. Außerdem raubte er - wieder mit Schiefers Unterstützung - wiederholt Nahrungsmittel von der Tullnerfeld-Kooperative, um sie an die hoffnungslos unterversorgten Flüchtlinge zu verteilen, deren Schicksal sowohl den Kons als auch vielen Österreichern ziemlich gleichgültig war. Andererseits ging er allerdings auch gegen islamistische Terrorzellen und militante Kriegsgegner hinter der Front vor, und verhinderte mehrere von diesen geplante Anschläge, die die Verteidiger noch weiter hätten schwächen können. Er initiierte einen großangelegten, virtuellen Geldraub gegen die Finanzreserven der Islamischen Staaten auf Bankkonten in aller Welt, zu dem er einen der ersten Decker Österreichs einsetzte, der damals noch auf einen Isolationstank angewiesen war, und den Einsatz nur dank der Heilzauber Kajetan Schiefers überlebte. Weiterhin wirkte Nowotny auch an der Evakuierung von Zivilisten aus dem Kampfgebiet mit, wo die Frontlinie der Verteidiger zusammenzubrechen drohte, und warf dabei sein beachtliches Organisationstalent in die Wagschale. Wiederholt griff er zur Erreichung seiner Ziele auf inoffizielle Amtshilfe von Seiten befreundeter Nachrichtendienste wie Mossad und UGB zurück, wo er jeweils aus seiner früheren Tätigkeit als Feldagent private Bekanntschaften und alte Freundinnen sitzen hatte...

Nach den ersten, verheerenden CSX-Einsätzen versuchte er, obwohl er von seinen politischen und militärischen Vorgesetzten und den Vertretern der Konzerne aktiv behindert wurde, Informationen über diese verheerende Waffe zu beschaffen, die eine Kombination aus chemischem und biologischen Kampfstoff sowie ritueller Blutmagie darstellte, und mit der große Teile Kärntens im Abwehrkampf in verbrannte Erde verwandelt worden waren. Anschließend ergriff er illegale Maßnahmen um weitere Einsätze des Teufelszeugs zu verhindern. Außerdem ermittelte er auf eigene Faust gegen Albert Hacklhuber und dessen Kumpane wegen ihrer umfangreichen Verbrechen an den islamischen Kriegsgefangenen, die von den skrupellosen Politaufsteigern und Militärs als Organspender sowie als Versuchskaninchen für die Kons missbraucht wurden, und versuchte, die Beweise an das Internationale Rote Kreuz und das UN-Flüchtlingshilfswerk weiterzuleiten. Nach dem er den Verrat Hackelhubers an den verbündeten Polen und seiner österreichischen Heimat nicht hatte verhindern können, sorgte er nach Schiefers Tod dafür, daß Jazrirs Offensive trotzdem gestoppt wurde, und zerstörte schließlich sogar die Produktionsanlagen, in denen das DSX hergestellt worden war.

Fast 30 Jahre später warb er dann den Shadowrunner Gonzo als neuen Feldagenten an, dem er versprach, die Behandlung gegen dessen verheerende E7-Erkrankung zu finanzieren, den er allerdings auch dringend bat, sich einen anderen Straßennamen zuzulegen. Außerdem zeigte sich äußerst interessiert an Hackelhubers neuesten, politischen Verbrechen sowie an der Wahrheit hinter dem Führungstrio der rechtsradikalen FNF, das insgeheim aus Wendigos bestand...

Quellen[Bearbeiten]