Kaltenstein

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Kaltenstein

Kaltenstein .jpg

Kaltenstein taucht aus der Nordsee auf
© FanPro
Alter weit über 3.000 Jahre
Geschlecht männlich
Art Großer Westlicher Drache
Metatyp unbekannt
Magisch aktiv magisches Wesen (Drache)
Nationalität deutsch / schweizerisch ?
Drachenprofil
Farbgebung blau-grün-silberne Schuppen
Humanoide Form Troll
Hort Feldberg im Schwarzwald
Erstes Erscheinen 2012

Kaltenstein in metamenschlicher Form

Kaltenstein in Troll-Form
© Pegasus Spiele

Kaltenstein ist ein großer westlicher Drache aus der ADL.

Erscheinungsbild[Bearbeiten]

Kaltenstein hat blau-grün-silberne Schuppen und wird auch als Wasserdrache bezeichnet. Er ist physisch sogar noch größer, als Lofwyr, und weist - auf Grund einer Verletzung, die er bei seinem Absturz im Schwarzwald erlitt - ein steifes Bein auf.

Metamenschliche Form[Bearbeiten]

In metamenschlicher Form ist Kaltenstein ein beeindruckender, alter Troll-Magier respektive -Hexer mit weißem Vollbart und langem, weißen Haar sowie meergrünen Augen. Das Merkmal des Hinkens zeichnet ihn auch in Trollgestalt aus, weshalb man ihn da nie ohne extrem massiven Gehstock sieht. In Gestalt als Troll ist er 2,65 m groß und 350 kg schwer.

Biographie[Bearbeiten]

Nach seiner ersten Sichtung 2012 unterstützte Kaltenstein angeblich in den Jahren 2017-2020 mehrere Projekte von BUND und GreenWar. Weiter heißt es, er sei am 13.03.2021 schleimig vor Algen aus der Nordsee aufgetaucht, und habe mehrere Schiffe im Hafen von Bremen beschädigt, ehe er nach Hamburg weiterflog, wo er weitere Schiffe versenkte und den Ölhafen zerstörte. Dies war - Gerüchten zu Folge - seine Reaktion auf den Beschluss der Nordseekonferenz, die Nordsee entgültig als verseucht aufzugeben. Später dann soll er mit Gold aus seinem Hort (bzw. aus Schiffswracks auf dem Grund der Nordsee) den Bau des Altsterpalasts mit dem imposanten Turm des Nixenhotels finanziert und die Nixenbar in Hamburg erworben haben, auch wenn offiziell nicht er sondern die Nixe Betriebsgesellschaft m.b.H. als Eigentümer firmiert.

2012 verfolgte die Bundeswehr den Drachen Feuerschwinge bis in die SOX, wo sie abgeschossen wurde. Kaltenstein, der ihr über dem Ärmelkanal beizustehen versuchte, und ihr in die verstrahlte Zone folgen wollte, wurde von einem weiteren Drachen, Nebelherr, daran gehindert. Es kam über Frankfurt zu einem Luftkampf zwischen den Drachen, den Nebelherr beinahe verloren hätte, wenn ihm nicht Lofwyr zur Hilfe gekommen wäre. Der Luftkampf verlagerte sich nach Süden, und gemeinsam bezwangen die beiden Kaltenstein, der in der Folge im Schwarzwald untergetaucht sein soll.

Shadowtalk Pfeil.png Schwerverletzt abgeschmiert und wie ein Meteor im Tannenforst eingeschlagen trifft es besser...
Shadowtalk Pfeil.png Arvenger '49

Außerdem soll er 2038 den Zeppelin „Lothar Späth“ über dem Schwarzwald abgeschossen haben und 2044 war er einer der Großdrachen, die an dem berüchtigten Formationsflug über München und Stuttgart beteiligt waren, der die Regierung Hunggarten des Süddeutschen Bundes zur Abdankung zwang.

Über die Natur seines Paktes oder seiner Allianz mit dem inzwischen verschollenen Trollkönig Berthold existieren diverse Spekulationen, aber keinerlei gesicherte Fakten. Es scheint lediglich erwiesen, dass er die treibende Kraft bei der Gründung des Trollthing war, und die ersten Schamanen der Troll-Animisten persönlich ausgebildet haben soll. Einzelne Verschwörungstheoretiker wie der Shadowland-User "Panic!" haben in Schattenland-Boards sogar schon gemutmaßt, der Troll wäre der Große Drache in metamenschlicher Gestalt. - Dies scheint jedoch wenig glaubhaft. Kaltensteins Hort soll sich am Feldberg im Schwarzwald befinden, aber er zog sich '62 offenbar aus dem Trollkönigreich zurück, und gab damit diese Machtbasis auf. Angeblich hat ein Konzernteam nach seinem (und Bertholds) Verschwinden versucht, den Hort zu plündern, aber das Trollkönigreich lässt diesen sehr scharf bewachen.

In der im Februar 2064 veröffentlichten Schattendatei «Feind meines Feindes» berichtete ein Magiedetektiv namends Marcel Black davon, daß Hans Bruhl, ein Magisches Wunderkind aus der Nähe des Schwarzwaldes, womöglich sieben Jahre in der Obhut Kaltensteins verbrachte. Anschließend tauchte der junge Mann praktisch aus dem Nichts an der Universität Köln auf und machte in der Rekordzeit von zwei Jahren seinen Doktor in Magietheorie, schloss sich der Doktor Faustus Gesellschaft an und setzte sich gegen die Verschmutzung des Rheins durch die Konzerne ein. In der Folge wurde er zum Politaufsteiger innerhalb der USPD.

Nach dem die illegalen Sterilisierungsexperimente der GENOM Corporation in Basel an Metamenschen bekannt geworden waren, drohte Kaltenstein massiv der SEg und soll aktiv gegen den Kon vorgegangen sein. Er traf sich außerdem angeblich mit hochrangigen Vertretern der Kommission für Metamenschenreichte der UNO in Genf. Vermutlich hält er sich seither in der Schweizer Alpeninterdiktszone auf.

Während des Drachenbürgerkriegs Mitte der 2070er bewahrte er Neutralität, und lehnte das Ansinnen Alamais', ihn für sein Lager der Rebellen zu vereinnahmen, strikt ab. Bei der auf Alamais' Tod in GeMiTo folgenden Drachenversammlung nahm er zwar teil, enthielt sich jedoch der Stimme.

Im Juni 2079 zerstörte er eine Drohne der württembergischen Landwehr, die diese gegen Trollextremisten einsetzen wollte, welche die Region Triberg besetzt haben. Da er anschließend jedoch nicht die Landwehr-Truppen selbst angriff, sondern nach Triberg flog, und dort landete, will er mit seiner Aktion möglicherweise Verhandlungsbereitschaft erzwingen.

Beziehungen zu anderen Drachen[Bearbeiten]

Feuerschwinge war zu Lebzeiten die Gefährtin Kaltensteins, und ihr Verlust soll dem Großdrachen näher gegangen sein, als man dies bei diesen an sich einzelgängerischen und territorialen Kreaturen erwarten würde. Daß sie in der SOX abstürzte, hat bei Kaltenstein zu einem anhaltenden und zeitweilig geradezu ungesunden Interesse an der radioaktiv verseuchten Sperrzone geführt.

Kaltensteins Verhältnis zu Lofwyr ist - nicht nur wegen des Drachenkampfes über Frankfurt im Jahr 2012 und Lofwyrs Rolle als S-K-CEO und damit Verantwortlicher eines der größten europäischen Umweltverschmutzer - ziemlich angespannt. Abgesehen von der vermuteten, gemeinsamen Aktion des "Drachenflugs" über Stuttgart und München, die das Ende des Süddeutschen Bundes besiegelte, gibt es keine Anzeichen von Kooperation zwischen beiden Großdrachen. Vor allem anderen scheint Kaltenstein Big Ls Engagement in der Trollrepublik nach Kaltensteins Rückzug nicht gut zu heißen, und hat ihm wohl eine eindeutige Botschaft zukommen lassen, sich dort mehr zurückzuhalten.

Wegen der angespannten Beziehungen Kaltensteins zu Lofwyr glaubte Alamais scheinbar, den Großdrachen im Zuge des Drachenkonflikts in den 2070ern in sein Lager ziehen zu können. Er suchte ihn deshalb persönlich in den Schweizer Alpen auf, ohne Kaltenstein jedoch zur Aufgabe seiner Neutralität bewegen zu können.

Der in Seattle lebende Drache Kalanyr war angeblich früher ein Protegeé und Vasall Kaltensteins, und möglicher Weise sogar ein direkter Nachkomme des deutschen Großdrachen. In Redmond und dort im speziellen in Glow City forschte er - wohl im Auftrag Kaltensteins - nach potentiellen Wegen zur Reinigung der SOX, verfolgt aber mittlerweile wohl nur noch seine eigene Agenda. Es bleibt abzuwarten, ob Kaltenstein irgendwann Maßnahmen ergreifen wird, um ihn an seine Pflichten zu erinnern.

Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kaltenstein in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich hier.

Weitere Quellen zu Kaltenstein sind: