Cyberterminal

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Ein Cyberterminal ist ein speziell für die Interaktion mit Computernetzwerken, vorrangig der Matrix, geschaffenes Computersystem.

Beschreibung[Bearbeiten]

Insbesondere erlaubt das Cyberterminal einem Benutzer, der über ein Direktes Neurales Interface oder Elektroden verfügt, die Virtuelle Realität der Matrix zu erleben. Das Cyberterminal kann im Prinzip auch einfach als Computer verwendet werden und wird in vielen Wohnungen als zentrale Recheneinheit für verschiedene vernetzte Systeme eingesetzt. Ein illegal modifiziertes Cyberterminal bezeichnet man als Cyberdeck. Seit der Umrüstung auf die Wireless Matrix nach dem Crash 2.0 verlieren Cyberterminals und Cyberdecks mehr und mehr an Bedeutung und werden durch Kommlinks zur Interaktion mit der Matrix ersetzt.

Cyberterminals werden von Deckern manchmal auch verächtlich Schnecke genannt, da ihre Leistungsfähigkeit bei weitem nicht die der Cyberdecks erreicht, mit denen Decker ihre waghalsigen Matrixruns vollführen. Die Einsatzmöglichkeiten von Cyberterminals sind vielfältig und reichen vom Matrixzugang, über Terminverwaltung und Multimedia-Anwendungen bis hin zur Steuerung aller möglichen Anwendungen der vernetzten Wohnung.

Ausstattung[Bearbeiten]

Jedes Cyberterminal verfügt über ein ASIST-Interface und ein MPCP.

Da sie viel größer gebaut als ausgestattet sind, kann man alle Attribute eines Terminals zweimal verbessern und seine Speicherbank vervierfachen.

Verbreitung[Bearbeiten]

In nicht wenigen Kneipen gab es vor dem Crash 2.0 öffentliche Cyberterminals, wo man sich gegen Bezahlung mittels Credstick einfach und unbürokratisch in die Matrix einloggen konnte.

Hersteller[Bearbeiten]

Die meisten der großen Konzerne stellen Cyberterminals her, unter anderem Novatech Incorporated, Renraku Computer Systems und (bis zu seinem Zerfall) Fuchi Industrial Electronics. Fairlight hatte mit seinem Fairlight Joyeuse auch ein High-end Terminal zu einem Preis von um die 450.000¥ mit einer Standardspeicherbank von 300 Megapuls verkauft.

Spitznamen[Bearbeiten]

Decker bezeichneten Cyberterminals - namentlich die einfachen, billigen und die öffentlichen, definitiv nicht aufgemotzten - abfällig als "Schnecke" (engl. Snail oder Tortoise, was wörtlich eigentlich "Schildkröte" heißt), um die mangelhafte Leistung und Performance im Vergleich zum Deck hervorzuheben.

Gepäck[Bearbeiten]

"Gepäck" war der gebräuchliche Ausdruck für Cyberterminals der sechsten Generation die etwa 2046 eingeführt wurden. Der Name Gepäck kommt daher, dass sie wie Koffer aussehen. Sie sind von der Rechenleistung auf einer Stufe mit Cyberdecks und können seit etwa Juni 2050 auch mit Cyberdecktechnologie verbessert werden sowie ihre Speicherbank um das Dreifache erhöhen lassen. - Allerdings wiegen sie dafür mindestens 14 Kilogramm.

Shadowtalk Pfeil.png Unser Decker hat sich das früher Mal angetan und ich frage mich wie viele noch? Der einzige Nachteil des Gepäcks ist das Gewicht, sonst sind sie upgegradet besser als die Decks, sind viel billiger und dreimal so großen Speicherplatz sowie die Möglichkeit zur Reaktionsverstärkung.
Shadowtalk Pfeil.png Klingenläufer


Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Cyberterminal in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich hier.

Primärquellen zu Cyberterminalen sind: