Chico-Oroville

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Chico-Oroville
Überblick (Stand: 2063)
auch:
Chico-Oroville Greater Metro Area
kurz:: COGMA
Lage:
Central Valley, Nordkalifornien, CFS
Koordinaten:
39°37'48.1" N, 121°41'11.9" W (GM), (OSM)
Bürgermeister: Mallory Tarkington.
Einwohnerzahl: 300.000
Menschen: 76%
Elfen: 8%
Zwerge: 7%
Orks: 5%
Trolle: 3%
andere: 1%

Chico-Oroville - auch Chico-Oroville Greater Metro Area (COGMA) - ist eine Stadt im Central Valley innerhalb des Freistaates Kalifornien und Heimat des bösartigen anti-metamenschlichen Policlubs «Native Californians».

Geschichte[Bearbeiten]

Seit General Saito 2061 im Freestate die Macht übernommen hat, hat sich das zuvor bereits angespannte Verhältniss zu den Japanacorps wie Shiawase, Yakashima und Mitsuhama sogar noch verschärft.

Im Februar 2063 versuchte General Saito dann - nach dem er das Risiko zunächst gescheut hatte - Chico-Oroville im Handstreich mit motorisierten Verbänden einzunehmen, aber seine japanischen Marines wurden von lokalen Milizen - und zahlreichen von Ares angeheuerten Runnern und Söldnern aus ganz CalFree - abgewehrt. In der Folge wurde COGMA von Saitos Militärs eingekesselt, um endlich die Kontrolle über den Damm und damit das Central Valley zu bekommen. - Die Bürgermeisterin protestierte naturgemäß gegen diese Belagerung.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeisterin Chico-Orovilles war 2063 Mallory Tarkington.

Faktisch hat Chico-Oroville hat die Kontrolle über den Staudamm und damit über die Wasserversorgung für die Agri-Kons, die sich ringsum angesiedelt haben, was zu einer sehr angespannten Situation führt.

Außerdem haben die NAN-Staaten haben ihre jeweiligen Botschaften und Konsulate im COGMA statt in Sacramento angesiedelt. Nach Ansicht vieler Kalifornier hat dies allerdings keine praktischen Gründe, sondern ist ausschließlich der Tatsache geschuldet, dass sie so der offiziellen Regierung des Freistaats demonstrieren können, wie machtlos diese in der Praxis ist.

Während die Menschen in Chico-Oroville durchaus mit Saito über die Verfahrensweise mit dem metamenschlichen Abschaum übereinstimmen, sind die Japaner genau wie die Ameriindianer exakt die Art Leute, die sie in ihrer geliebten Heimat partout nicht haben wollen. Bislang hat allerdings die Gefahr, dass die Verteidiger der Enklave den Staudamm sprengen und damit die Salatschüssel Kaliforniens trocken legen könnten, den General vom Versuch, Chico-Oroville mit seinen kaiserlich-japanischen Marines einzunehmen und zu besetzen, abgeschreckt. Angeblich soll Ares Macrotechnologies Tochter Ares Arms in jüngerer Zeit einiges an Waffen an die Verteidiger Chico-Orovilles geliefert haben, um deren Widerstand gegen Saito zu stärken. Neben Saitos Japanern könnte im Übrigen auch Pueblo seine Hand nach der Stadt ausstrecken, um eine Militärbasis im Norden zu erhalten, und sowohl der NAN-Staat als auch sein Nachbar, die Ute Nation, haben ihre Sicherheitstruppen auf dem Gelände ihrer Botschaften in COGMA stark aufgestockt.

Die beiden lokalen Agrarverbände, die im Bedarfsfall den Widerstand gegen Saito und die Megakonzerne im Central Valley organisieren würden, sind die Small Farmers' Union (SFU) und die militantere California Agriculture and Water Society (CAWS), wobei letztere jedoch gespalten ist in einen Flügel erbitterter Saito-Gegner und einen der Saito als das kleinere Übel ansieht - im Vergleich zu den verhassten Metas.

Die «California Rice Farmers Association» die ihr HQ in Chico-Oroville hat, gehört via «Pyramid Operations» als Tochterunternehmen zu Aztechnology, die nominell in CalFree gar keine Geschäfte betreiben dürften.

Stadtbild[Bearbeiten]

Chico-Oroville weist alle Merkmale einer Hinterwäldlergemeinde mit ausgeprägter Wagenburg-Mentalität von der Art auf, wie man sie im Wilden Westen kannte. Die Zufahrtsstraßen der Stadt sind mit Straßensperren gesichert und werden von einer lokalen, irregulären Miliz kontrolliert, die willkürlich Waffen von allen Fremden, die in die Stadt fahren wollen, konfisziert und Gebühren erhebt. Innerhalb des Ortes tragen die Einwohner dagegen ganz offen Waffen, was sogar militärisches Gerät mit einschließt.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Das Schicksal von Metamenschen[Bearbeiten]

Der Rassismus ist in Chico-Oroville allgegenwärtig, und Metamenschen, die sich tatsächlich in die Stadt wagen, müssen - so sie sich nicht erfolgreich als Norms tarnen können - damit rechnen, in Läden und Lokalen nicht bedient oder erst gar nicht hineingelassen zu werden und keine Zimmer in Hotels oder selbst miesesten Absteigen zu bekommen. Unter Umständen laufen sie Gefahr, nicht nur als Critter beschimpft und beleidigt, sondern auch ausgeraubt, misshandelt oder - im schlimmsten Falle - gar gelyncht zu werden. Der örtliche Sheriff und seine Deputys werden den Unglücklichen dabei aber keineswegs zur Hilfe eilen oder sie vor den menschlichen Rowdys oder Gangern schützen, sondern sie eher noch selbst verprügeln und ihnen eine Geldbuße wegen Ruhestöhrung abpressen.

Naturgemäß haben hier sowohl die «Human Nation» als auch der Humanis Policlub großen Einfluß und genießen ganz öffentlich große Sympathien.

Shadowtalk Pfeil.png Trotz entsprechender Bemühungen all dieser faschistischen, anti-metamenschlichen Jerks hat allerdings auch COGMA - wie ihr oben rechts nachlesen könnt - noch immer eine kleine Metamenschenpopulation, die sich ums Verrecken nicht vertreiben lässt, und lieber das Risiko eingeht, mit von Rassisten eingeschlagenem Schädel in ihrer Heimaterde begraben zu werden, als ihre Scholle aufzugeben und weg zu gehen! - Das mag vielleicht dumm sein... aber es ist auf alle Fälle bewundernswert mutig!
Shadowtalk Pfeil.png Orklander

Erstaunlicher Weise gibt es in COGMA aber trotzdem eine metamenschliche, magische Gruppe - die «Goldene-Eichel-Gesellschaft» - die vornehmlich aus Ork-Magiern besteht und mit ihrer Magie jedem verfolgten Metamenschen hilft und im Übrigen den Widerstand gegen General Saito im Bay Area von San Francisco unterstützt. Unter anderem schmuggeln sie auf der Untergrundstrecke Flüchtlinge aus Frisco hinaus und dafür Waffen zur Metahuman People's Army nach Oakland und Berkeley und handeln auch mit Telesma, wobei der Tempel der Goldenen Eicheln als wichtiger Knotenpunkt dient.

Folgen des Kometen[Bearbeiten]

Jene unter den menschlichen Rassisten in Chicco-Oroville, die im Jahr des Kometen, als Halley vorbei zog, plötzlich Veränderungen durch SURGE aufwiesen, hatten natürlich ebenfalls ein Problem, und so sahen sich etliche Changelings gezwungen, Hals über Kopf vor den Brandbomben ihrer bisherigen Nachbarn zu fliehen. Diese Flüchtlinge haben sich vorzugsweise in Salinas angesiedelt, wo dieser konzentrierte Zustrom die bereits dort Ansässigen natürlich ebenfalls nicht glücklich macht, auch wenn man in der Big Sur Region deutlich toleranter ist...

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]