Changeling

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Changeling ist die offizielle Bezeichnung für Menschen und Metamenschen, die sich durch Effekte von SURGE mehr oder minder drastisch verändert haben. Im Volksmund bzw. auf der Straße werden sie als Wechselbälger, Plüschis oder Freaks bezeichnet, und weitere Spitznamen reichen von abfällig bis grob beleidigend.

Beschreibung[Bearbeiten]

Während sie zur besonderen Zielscheibe des Hasses von anti-metamenschlichen Rassisten wie dem Humanis Policlub oder den Terroristen der Nationalen Aktion wurden, haben gerade die als wenig Erwachten-freundlich bekannten Nationen Quebéc und der Kirchenstaat Westphalen klar gestellt, daß geSURGEte Menschen immer noch Menschen sind. In Polen waren SURGE-Mutanten dagegen Opfer einer regelrechten Hetzjagd, während sie in Württemberg in den «Zentralen Sammelstellen für SURGE-Opfer» (ZSSO) unter Quarantäne gestellt wurden. Viele Changelings ließen die durch SURGE ausgelösten Veränderungen in der Folge der öffentlichen Ablehnung auch chirurgisch wieder entfernen/korrigieren, um anschließend in ihr normales Leben zurückkehren zu können.

Yamatetsu (heute Evo) trug mit den Verlautbarungen seiner Konzerntochter PensoDyne, daß SURGE weder eine Krankheit noch ansteckend sei, wesentlich zur Eindämmung der SURGE-Hysterie bei, bot medizinische Unterstützung an und stellte zahlreiche Changelings ein, die von anderen Konzernen entlassen wurden. Der Megakon produziert Produkte speziell für Changelings und einer seiner Top-Execs - Hideo Yoshida - ist selbst ein solcher, da er sich im Jahr des Kometen in eine felsartige Gestalt transformiert hat.

Diverse Changelings - speziell solche, deren Veränderungen sie zwar exotisch und fremdartig aber nicht hässlich machen - haben auch in der Unterhaltungsindustrie, als Tänzer oder Models eine Nische gefunden, wofür z. B. der SimSinn-Star Neko Katz ein gutes Beispiel ist.

Zu denen unter den GeSURGEten, deren Mutation eine Tiermenschen-Form hervorbrachte, gehört speziell in der Indischen Union eine Reihe von Individuen, die tatsächlich einen kompletten Elefantenkopf inklusive Rüssel und Stoßzähnen ausbildeten. Personen mit dieser sogenannten "Ganesha"-Expression werden dort als von dem gleichnamigen Gott berührt angesehen, und genießen - ebenso wie die vierarmigen Nartaki, die gleichfalls im Jahr des Kometen auftraten - hohe Verehrung. - Anderswo zählen dagegen Changelings, die in Folge extremer Klasse-III SURGE-Veränderungen das Aussehen von Tiermenschen aufweisen, zu jenen, die besonders häufig Opfer von Lynchmorden werden... speziell, wenn ihre Erscheinung den fatalen Irrtum provoziert, es mit Gestaltwandlern, Loup-Garou oder - schlimmer noch - Insektengeistern in Fleischform zu tun zu haben.


SURGE Kategorien[Bearbeiten]

Zum besseren Verständnis wurde dieses Phänomen wissenschaftlich in drei Kategorien klassifiziert. Diese basieren auf dem Ausmass und der Komplexität der Merkmale und Metamorphosen. Wirklich erklärbar ist aber nach wie vor keine einzige.

Klasse I[Bearbeiten]

Diese Wechselbälger haben oft nur einen partiellen oder unvollständigen Phänotyp oder Metamerkmale, die eigentlich nicht zu ihrem Metatyp gehören. Das können spitze Ohren, Hörner, Hauer, Schwänze, Nacht- oder Infrarotsicht und ähnliche Mutationen sein. Unerklärlicherweise sind aber auch metagenetische Merkmale zu finden, die keine Analogie zu gegenwärtigen Metatypen oder Metavarianten haben. Das hat Spekulationen ausgelöst, dass sie zu Metatypen gehören könnten, die noch nicht entwickelt oder ausgestorben sind.

Klasse II[Bearbeiten]

SURGE Klasse II wird oft mit Tieren assoziiert, da das metamenschliche Genom in diesem Stadium oft Organe ausbildet, die definitiv nicht zur Gattung der Homo sapiens gehören. Was diesen Effekt auslöst ist unbekannt. Eine Hypothese lautet, dass diese Veränderung von genetischen Restsequenzen verursacht wird, die in den meisten metamenschlichen Genomen vorhanden sind. Wenn diese nun durch eine Wechselwirkung mit abweichenden Metagenen reaktiviert werden, könnten sie diese Mutation ausgelöst haben. Andere Hypothesen gehen von direkter Mutation oder Manipulation durch Einfügen von tierischen Metagenen in das metamenschliche Genom aus. Letztgenannte Theorie wird eben durch die Tatsache gestützt, dass viele Wechselbälger eine hohe Ähnlichkeit mit Tieren aufweisen. Zu typischen Klasse II–Expressionen gehören Merkmale aus der ganzen Fauna wie Säugetiere, Fische, Reptilien oder gar Vögel. Schwänze, Tierohren, Fell, Schuppen, sogar funktionelle Organe wie Kiemen oder Augen können auftreten.

Klasse III[Bearbeiten]

Die Königsklasse der Wechselbälger und mit Abstand auch die merkwürdigste. Sie wird durch besonders schwere und radikale Mutationen charakterisiert, die manchmal auch zum Tod des Opfers führen. Bisher gibt es keine Studie, die zu einer brauchbaren Theorie über die Mechanismen dieser schweren Expressionen geführt hätte. Zumal einige Individuen Merkmale aufweisen, die bis dato für unmöglich gehalten wurden. Auch mit der fortschrittlichsten Genterapie lässt sich ohne Kollabierung des Patienten keine vergleichbare Mutation züchten. Wechselbälger dieser Klasse kombinieren oft eine ganze Reihe nichtmenschlicher physiognomischer oder biologischer Merkmale zu einer funktionierenden Gestalt zusammen. Dadurch entstehen Tiermenschen (oder Furrys), Mensch-Pflanzenhybride und andere Phänomene, die sich wissenschaftlich nicht erklären lassen. Das seltsamste daran ist, dass diese Expression solch radikaler und zufälliger Merkmale zu einer nicht lebensfähigen Entität führen sollte. Doch irgend etwas muss die Metagenetik stabilisieren und die Physiologie funktionsfähig reorganisieren. Das deutet darauf hin, dass die SURGE-Metagenetik möglicherweise doch nicht so zufällig ist, wie ursprünglich angenommen.

Das bekannteste Beispiel dieser Klasse ist Hideo Yoshida, der eine felsenähnliche Gestalt angenommen hat.


Quellen[Bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten]