Balthasar Narekov

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Balthasar Narekov
Alias Bluthund
Geschlecht männlich
Metatyp Mensch
Nationalität tschechisch
Zugehörigkeit Vory v Zakone (Cherkezov)
Beruf Zar
Balthasar (oder auch Balthazar) Narekov - ein Hühne von einem Mann - ist der Zar der Vory v Zakone in München. Er wird auch der "Bluthund der Vory" genannt.

Geschäftliche Aktivitäten[Bearbeiten]

Nach dem Narekov zunächst versucht hatte, mit billigen BTL-Chips aus Osteuropa und vom Balkan in den Markt vorzustoßen, und ihm die einheimischen Mafiosi der Djorovics, die das Monopol in dieser Branche halten, einige blutige Lektionen erteilt haben, hat er das Chip-Geschäft aufgegeben. Stattdessen konzentriert sich seine Organizatsiya auf den Mädchenhandel, wobei die BTL-Studios der Djorovics, die permanent Bedarf an frischen (häufig unfreiwilligen) Darsteller(innen) haben, seine größten Abnehmer sind. Außerdem beliefert er auch Bordelle und Bunraku-Salons mit Angestellten, kontrolliert selbst einen Teil der Prostitution in der Isarmetropole und betreibt auch eigene Etablissements. Hinzu kommt der Handel mit traditionellen, chemischen Drogen, mit denen er sie Münchner Schickeria, Models, Filmstars und Sim-Starlets der Neuen Bavaria versorgt, sowie die Schutzgelderpressung, wo er namentlich Gastronomen und Clubbesitzern mit brutalen Methoden eine zusätzliche Versicherung abpresst. [1]

Die Gang der «Kosaken», die sich in den Münchner Sonderverwaltungszonen Perlach, Großried und Hasenbergl mehrheitlich aus Einwanderern mit passendem, ethnischen Hintergrund rekrutiert, dient ihm dabei als Schläger, Geldeintreiber und Vollstrecker. [1]

Im Chaos des Emergence im Spätsommer 2071 war er - neben der Kolenkova und dem "General" Frank Weissmann - einer der Sponsoren des gewaltsamen Sturms zahlreicher Münchner Runner auf die Renraku Arkologie Europa mit dem Ziel, die neue KI «INCUBUS» zu vernichten. Wie seine Mitstreiter beteiligte er sich jedoch keineswegs aus Althurismus: Vielmehr war er lediglich er der Meinung, daß wenn diese zusammen mit der wahnsinnigen Technomancerin "Friday" aka "Phönix" und den Überresten einer Winternight-Schläferzelle einen Dritten Crash verursachen würde, niemand mehr in München profitable Geschäfte machen könne. [2]

Angeblich soll Narekov sich zu einem Arbeitsurlaub in Franken aufgehalten haben, als Nino Piacenti, der Neffe Don Gennaro di Paulos, dort an einem Autobahnparkplatz ermordet wurde. [3]

Beziehungen[Bearbeiten]

Balthasar Narekov gehört eigentlich der tschechischen Cherkezov-Organizatsiya an und kam ursprünglich als Abgesandter seines Syndikats aus Prag in die bayerische Landeshauptstadt, um dort eine Filiale aufzubauen. Tariel Cherkezov hält den Bluthund an der langen Leine, und gewährt ihm und seiner Organizatsiya in der Landeshauptstadt alle Freiheit. Der mit Cherkezov verbündete Pjotr Gargari, der von Berlin aus den größten Teil der Vory in der ADL kontrolliert, ist mit diesem Arrangement allerdings weit weniger glücklich, weshalb es in jüngerer Zeit eine formelle Strehlka in Nürnberg gab, um zu beraten, wie mit der Personalie "Narekov" umzugehen sei. Speziell die Tatsache, daß Narekov, der beste Beziehungen zur Balkanmafia unterhält, nach dem anfänglichen, blutigen Streit um den illegalen Chipmarkt so gut mit den der Grauen Wolf-Maffiya zuzurechnenden, kroatischen Djorovics auskommt, und so eng mit ihnen zusammenarbeitet, stößt dem Weissrussen Gargari mehr als sauer auf... [3]

Shadowtalk Pfeil.png Wobei ich das Gerücht, Balthazar würde - wortwörtlich - mit der Grauen Wölfin Athena ins Bett steigen, nicht so recht glauben kann...
Shadowtalk Pfeil.png Jacko

EuroPol ermittelt im Übrigen schon seit vielen Jahren wegen zahlreicher Morde und anderer schwerer und schwerster Verbrechen gegen den Bluthund Narekov, ohne daß es den Polizisten und verdeckten Ermittlern bislang gelungen wäre, die nötigen Beweise zu finden, um ihn ins Gefängnis zu bringen. [2]


Quellen[Bearbeiten]

  1. München Noir
  2. Digitaler Alptraum - Roman von Thorsten Hunsicker
  3. Unterwelten

Weblinks[Bearbeiten]