Badisch-Pfalz

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Badisch-Pfalz
Wappen von Badisch-Pfalz
© Pegasus Spiele
Landeshauptstadt Pirmasens
Status Allianzland der ADL
Einwohnerzahl: 1,300,000
Menschen: 79%
Orks: 11%
Elfen: 4%
Trolle: 3%
Zwerge: 3%
Personen unter Armutsgrenze: 16%
Personen mit Konzernzugehörigkeit: 21%
Bildung:
Abitur-Äquivalent: 32%
Studium-Äquivalent: 19%

Badisch-Pfalz ist ein Allianzland der Allianz Deutscher Länder, der ADL.

Shadowtalk Pfeil.png Wenn ich de obre Hälfte seh' muß ich... <play:kotz.wav>
Shadowtalk Pfeil.png Pfälzer Jung
Shadowtalk Pfeil.png Wenn i' de untere Hälft seh' muß i... <play:kotz.wav>
Shadowtalk Pfeil.png Badische Jung

Geographie[Bearbeiten]

Grenzen[Bearbeiten]

Innerhalb der ADL grenzt Badisch-Pfalz im Süden an das Trollkönigreich Schwarzwald, im Osten an Württemberg, im Nordosten an Groß-Frankfurt, im Norden an Hessen-Nassau, im Nordwesten an das Großherzogtum Westrhein-Luxemburg und im Westen an den deutschen Teil der SOX. Im Südwesten liegt das Land an der deutsch-französischen Grenze.

Geschichte[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Badisch-Pfalz ist aus einer Zusammenlegung von Baden und den Resten von Rheinland-Pfalz entstanden. Beide Regionen hatten in den Jahren vor der Vereinigung durch Konflikte mit metamenschlichen Unabhängigkeitsbewegungen Teile ihres Gebietes eingebüßt:

Rheinland-Pfalz wurde 2042 von schweren Erdbeben getroffen, gefolgt von ebenso verheerenden Ausbrüchen der Eifelvulkane. In der zerstörten Eifelregion etablierte sich der luxemburgische Großherzog Adolphe III. durch großzügige Hilfsmaßnahmen für die Bevölkerung, viele davon Exil-Luxemburger, nach der Katastrophe schnell als politische Führungsfigur. Gleichzeitig kaufte er in großem Maßstab Gebiete auf, wegen der Verheerungen zu recht geringen Preisen. Damit hatte Adolphe III. die Grundlage geschaffen um den nordwestlichen Landesteil von Rheinland-Pfalz, der in den 2030ern auch durch sein Wirken eine verstärkte Immigration von Zwergen erlebt hatte, die sich nun nochmal intensivierte, im März 2043 für unabhängig zu erklären. Politisch unterstützt wurde er dabei von der BRD, die darin wohl auch eine Gelegenheit sah, die Souveränität des Süddeutschen Bundes zu untergraben. Dieser Schritt führte später zur Gründung des Allianzlandes Westrhein-Luxemburg.

Baden erging es zur gleichen Zeit kaum besser. Seit 2038 war es Schwerpunkt der ständig eskalierenden Trollkriege. Die Trolle nutzen den Schwarzwald im Süden von Baden als Rückzugsgebiet. Im September 2041 wurde Karlsruhe von Troll-Kommandoeinheiten überfallen, Anfang April 2042 traf ein naturmagisch ausgelöstes verheerendes Erdbeben die Stadt und die Region und stürzte Baden praktisch ins wirtschaftliche Chaos. Der südliche Landesteil wurde schließlich im Februar 2043 zum Trollkönigreich Schwarzwald ausgerufen.

Gründung[Bearbeiten]

Angesichts der Zerstörungen und wirtschaftlichen Schwäche trennte sich Württemberg vom ungeliebten Badener Landesteil. Baden wurde mit der Pfalz zusammengelegt, das Rheinland war an die Zwerge verloren gegangen, und so entstand am 18. April 2044, kurz vor dem entgültigen Zusammenbruch des Süddeutschen Bundes, Badisch-Pfalz. Karlsruhe war die erste Hauptstadt des neugebildeten Bundeslandes, aber aufgrund der Zerstörungen in der Stadt, zog die Regierung zunächst nach Pirmasens um. Die ebenfalls erwogenen Alternativen Baden-Baden und Kaiserslautern waren ihrerseits durch die verschiedenen Naturkatastrophen stark getroffen worden und damit ungeeignet.

Das Scheitern des Süddeutschen Bundes im Mai 2044 brachte auch die entgültige Niederlage gegen die Trolle im Schwarzwald und die Zwerge der Eifel. 2045 wurde mit der Gründung der ADL Badisch-Pfalz als Allianzland aufgenommen, aber ebenso die beiden verlorenen Regionen, deren Status als unabhängige Allianzländer damit offiziell besiegelt wurde.

Großbadische Träume[Bearbeiten]

Nach 2045 kam in Baden die faschistoide Groß-Badische Kreuzzugsbewegung an die Macht. Deren Marschrichtung war von Anfang an gegen Würtemberg - die Schwaben, von denen sich die Badener sich verraten und im Stich gelassen fühlten - und gegen das Trollkönigreich. 2046 konnte die Bewegung die Bürgermeisterschaft in Karlsruhe erringen, 2048 zog sie in den Landtag ein. Als die Führerin der Badener Kreuzzügler, Frau Dr. Hedwig Gabler, international Söldner angeheuert, Milizen aufgestellt und die Generalmobilmachung verkündet hatte, also alle Zeichen auf Krieg standen, griff im letzten Moment, in der Nacht zum 23.04.2049 die Bundeswehr ein. Nach der Verhaftung von Gabler und der Zerschlagung der Groß-Badischen Kreuzzugsbewegung, war alles anders geworden: Pirmasens wurde endgültig Landeshauptstadt und Karlsruhe ein Sonderrechtsgebiet unter Bundeswehr-Kontrolle, das vom Armeeverbund regiert wurde.

Auch im Jahr 2064 brach sich der Nationalismus von Anhängern der Groß-Badischen Kreuzzugsbewegung, der Badischen Nationalen, der Badischen Freiheitsbewegung (alles drei badische Nationalisten) und des Widerstands Pfälzerwald (der eine Trennung von Baden und Pfalz fordert) in terroristischen Aktionen sowie Online-Vandalismus und illegalen Propagandasendungen gegen Württemberg wie auch gegen die Trolle im Schwarzwald und die Bundeswehr-«Besatzer» in Karlsruhe Bahn. Die Pro-Meta-Liga schlug ihrerseits gelegentlich mit nicht weniger gewaltsamen Mitteln gegen Faschisten und Metamenschenhasser zurück.

Seit der Befreiung von Frau Gabler aus dem Gefängnis hat sich die Militärdichte in Karlsruhe sogar noch verstärkt. Und alle warten nervös auf den nächsten Schachzug der Anführerin der Groß-Badischen Kreuzzugsbewegung.

Shadowtalk Pfeil.png ...zudem es - jedenfalls, was Anschläge und ähnliches angeht - bislang - Stand November 2079 - noch nicht gekommen zu sein scheint... jedenfalls, wenn die Bundis in Karlsruhe nicht doch wesentlich effektiver sind, als alle gedacht haben, was das Vertuschen von Anschlägen und unterdrücken von Nachrichten angeht...
Shadowtalk Pfeil.png Arvenger'49 - Aber ich schätze, nach dem juristischen Coup vom 1. Mai wird Hedwig ohnehin den Teufel tun, die gerade legal gewonnene Freiheit erneut aufs Spiel zu setzen...!

Am 1. Mai 2079 hatte sich Hedwig Gabler - vollkommen überraschend - in Karlsruhe an den Pforten des Karlsruher Schlosses den Behörden gestellt, und sich widerstandslos festnehmen lassen. In der Folge kam es zu einer Wideraufnahme ihres Verfahrens, und der Bundesgerichtshof hob - für viele überraschend - das "Kreuzzugsurteil" von 2049 auf, setzte die Untersuchungshaft ausser Vollzug, und verfügte ihre Freilassung, so daß die 67jährige Hedwig Gabler den Gerichtssaal als freie Frau verließ. In der Folge ließ sie sich im Karlsruher Nymphengarten von mehreren Hundert Anhängern feiern. Der Militärrat ist über diese Entwicklung natürlich nicht glücklich.

Shadowtalk Pfeil.png Scheint aber - bislang - nichts neues gegen sie in der Hand zu haben... - Dafür gab es vor wenigen Jahren in der Halloween-Nacht am Teufelstisch im Pfälzer Wald ein satanisches Ritual Faustischer Magier, hinter dem wohl fehlgeleitete Magiestudenten der RKU aus dem nahen Heidelberg standen, und am heutigen Volkstrauertag, dem 19. November '79, häufen sich in Badisch-Pfalz die Meldungen über Shedim-Aktivitäten und möglichen, magischen Terrorismus auf alten Soldatenfriedhöfen aus den beiden Weltkriegen. Das Magiekorps der Bundeswehr und des BGS wie auch ARGUS und die Sternschutz-Magieabteilung SAMT, die davon scheinbar alle kalt erwischt wurden, sind mittlerweile in höchster Alarmbereitschaft ... und je mehr davon es in die Matrixboards und Newsticker schafft, desto mehr schießen auch die Theorien zu möglichen Urhebern/Tätern ins Kraut: Die am häufigsten geäußerten Vermutungen bislang sind magisch begabte (Ex-)Gabler-Jugendliche (IMHO nicht sehr wahrscheinlich), Terroristen der Nationalen Aktion, mit Unterstützung durch Runenthing und/oder Thule-Orden (schon glaubhafter) oder der Mitternachtszirkel (meiner Ansicht nach bislang noch der wahrscheinlichste Kandidat)...! [1]
Shadowtalk Pfeil.png Arvenger'49


Städte und Land[Bearbeiten]

Baden-Baden ist noch immer nobler Kurort, auch wenn der erwachte Nordschwarzwald direkt vor der Stadtgrenze beginnt. In Speyer bestimmt ein konservatiiver Hardliner als Bischof nicht nur die Kirchen- sondern auch die Lokalpolitik, und der Dom ist ein magischer Ort der Macht... Pforzheim ist noch immer Goldstadt und Zentrum der Schmuckindustrie, Zweibrücken das (inoffizielle) Tor zur SOX und in Ramstein sowie Kaiserslautern gibt es je einen Stützpunkt der MET2000... ARGUS - der militärische Nachrichtendienst der Söldnerorganisation - hat seine Zentrale für Auskunftsverwaltung in Baumholder.

Shadowtalk Pfeil.png Wobei letzteres eigentlich bereits in Westrhein-Luxemburg liegt...
Shadowtalk Pfeil.png Carte Blanche

Ansonsten ist das Land von - oft wenig einträglicher - Landwirtschaft geprägt, und

"Badischer Wein und Pfälzer Kartoffeln"

ist nach wie vor ein geflügeltes Wort.

Städte und Ortschaften[Bearbeiten]

Quelle[Bearbeiten]

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Die im Talkkommentar geschilderten aktuelleren Vorkommnisse sind Eigenerfindungen von Benutzer "Karel", und daher bislang nicht Teil des offiziellen Shadowrun-Kanon.

Weblink[Bearbeiten]

  • Badisch-Pfalz in der Shadowhelix
    Der aktuelle Artikel und namentlich der ausgebaute Geschichtsabschnitt basiert auf der Überbeitung des dortigen Artikels durch Benutzer "Loki".