Amithaba

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 Inoffiziell 
Amithaba
* 2033 in Berlin [1]
† 2076 in Hamburg [2]
Geburtsname Karan
Geschlecht männlich
Metatyp Elf
Magisch aktiv Magier (?)
Mutter Elaine Karan
Nationalität Deutsch

Amithaba war der elfische, große Bruder von Enigma - bürgerlich Jana Karan / Jana K. - und wie sie ein magisch begabtes Mitglied der «Toxic Cruisers»-Gang im zur Freistadt Hamburg gehörenden Harburg-Neuenfelde. [1]

Biographie[Bearbeiten]

Vier Jahre älter als seine kleine Schwester - und im Gegensatz zu ihr wie die gemeinsame Mutter ein Elf - war er in ihrer Kindheit in Berlin der bevorzugte Liebling innerhalb der Minifamilie und zugleich ihr großes Vorbild. Deswegen hatte sie damals auch unbedingt auf die selbe, strenge Eliteschule gehen wollen, die er besuchte. Sie konnte sich mit diesem Wunsch - ungeachtet des hohen Schulgelds, das sich die Mutter vom Munde absparen musste - durchsetzen, nur um dann die Erfahrung zu machen, daß sie mit dem Leistungsdruck und der Erwartungshaltung ihrer Umgebung dort nicht fertig wurde. - Als sie in der Folge einen Zusammenbruch erlitt, landete sie in einer Nervenklinik. Dort wurde sie sehr rasch von einer jungen, erwachten Patientin zum Versuchskaninchen der Konzernpsychiater und -mediziner degradiert, deren experimentelle Behandlung nicht etwa die Heilung ihres Nervenzusammenbruchs sondern die Erschaffung lenkbarer "magischer Schläfer" für ihre Konzernherren zum Ziel hatte. Ihr großer Vorzeige-Bruder stand jedoch in dieser Situation fest und treu zu seiner kleinen Norm-Schwester, auch, wenn er vermutlich genau wusste, daß er damit seine eigene Karriere ruinierte. Um sie dem Zugriff der wohl ziemlich skrupellosen Ärzte zu entziehen, befreite er sie gewaltsam aus der Einrichtung. - Die dabei angerichteten, unvermeidbaren pyromantischen Kollateralschäden führten allerdings dazu, daß er nun selbst festgenommen und zu einer längeren Haftstrafe verurteilt wurde, während seine kleine Schwester frei war. Sie arbeitet in der Folge temporär mit der Verlobten ihres Bruders zusammen, um nun wiederum diesem beim Ausbruch zu helfen. Gemeinsam tauchten Jana, die aus der Anstalt den Spitznamen "Enigma" behalten hatte, und ihr Bruder, der sich künftig "Amithaba" nannte, unter. - Das folgende Leben auf der Flucht führte sie nach Hamburg, wo Amithaba sich dafür stark machte, daß seine kleine Schwester - ebenso wie er selbst - nach dem Crash 2.0 einen Platz in den Reihen der «Toxic Cruisers»-Gang fand. Dabei musste das Geschwisterpaar zunächst die Bedenken der künftigen Gang-Chummer überwinden, da die - nach wie vor existierenden - Patientenakten Janas als Risiko für die übrigen Ganger angesehen wurde. [1]

Shadowtalk Pfeil.png Wobei ja eigentlich die meisten «Cruisers» schon mal auf Big Willi gesessen hatten, wie der orkische Gangleader Valentin oder der niederländische Zwerg Wolfhart van Kjerkrade, und in der Folge eine Kriminelle SIN ihr Eigen nannten, oder zumindest einschlägig polizeibekannt waren, wie mein elfischer Schrauber Hinnerk... so gesehen war die Akte in Händen der Konzern-Psycho-Docs wohl weniger das Problem, als die Tatsache, daß Amithaba und sein Schwesterherz eben beide gesuchte Flüchtlinge waren... das, und Enigmas bekannte, noch längst nicht bewältigten Traumata, auch, wenn die auch nicht schlimmer waren, als der Konvolut an psychischem Ballast, den mein Hinnerk mit sich herumschleppte...!
Shadowtalk Pfeil.png Werkstatt-Boss

Er kam bei einer anlasslosen, brutalen Razzia im Toxic Cruisers Haus ums Leben, die die HanSec 2076 unmittelbar nach dem Kabitzky-Cup-Finale veranstaltete. [2]

Merkmale[Bearbeiten]

Für einen Elf war Amithaba verhältnismäßig breitschultrig. Wie seine Mit-Ganger trug auch er das Gangemblem - die Brandungswelle, die in einen Totenschädel übergeht - als Tätowierung.

Beziehungen[Bearbeiten]

Amithaba fühlte sich für seine kleine Schwester Jana verantwortlich, und die beiden hatten ein äußerst inniges, geschwisterliches Verhältnis. - Jana, deren Nervenkostüm nach wie vor nicht das stabilste war, konnte sich seiner Unterstützung eigentlich immer sicher sein, und suchte bei jeder Gelegenheit hinter ihm Schutz. [1]

Shadowtalk Pfeil.png ...was sein Schicksal während dieser dreks-verfraggten HanSec-Razzia um so tragischer macht: Da hatte sich Enigmas Leben bei uns, im Toxic Cruisers Haus nun langsam aber sicher stabilisiert, und mit ihrem kleinen Coven hatte sie endlich einen Ruhepol in ihrem Leben gefunden... und dann DAS! Wie damals, bei meinem Bruder, Boris! - Drekige, verdammte, elende Killer in Uniform, das sind diese HanSec-Bullen! [2]
Shadowtalk Pfeil.png Valentin < Valentin@NDBM/hh >
Shadowtalk Pfeil.png Tragisch: Ja, unbedingt. - Überraschend: Nein. - Du weißt doch, Chummer: "Geek the Mage First" - das gilt in den Schatten, bei einem Turfkrieg oder Gang Fight, unter Piraten und bei den Ordnungshütern gleicher Maßen... speziell, bei einem Elf, der schnell mit elementaren Feuersprüchen bei der Hand ist, und erst recht, wenn die HanSec-Typen ohnehin schon im "Erst schießen, dann nochmal schießen und dann noch ein drittes mal schießen - und dann fragen wir vielleicht mal, ob man eventuell auch jemand lebendig festnehmen könnte"-Modus sind...! [2]
Shadowtalk Pfeil.png Knut "Schraube" Petersen


Quellen[Bearbeiten]


^[1] - Der Charakter ist eine Eigenerfindung der Benutzerin "Annehell", und so nicht durch offizielle Shadowrun-Quellen abgedeckt. Der Charakterartikel wurde auf der Basis von Informationen erstellt, die dem Artikel zu ihrem SC - "Enigma (SC)" entnommen wurden.

^[2] - Sein Tod bei der erwähnten Razzia ist dagegen eine reine Eigenerfindung von Benutzer "Karel", mit der dieser die Geschichte ergänzt und weitergeschrieben hat. Er ist nicht mit der ursprünglichen Erfinderin des Charakters abgestimmt.