Alpeninterdiktszone

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Wappen der Alpeninterdiktszone

Die Alpeninterdiktszone (AIZ, engl. Alpine Interdict Zone) ist ein riesiges Naturschutzgebiet in der Schweiz, das über ein Drittel der Fläche des Landes einnimmt.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Alpeninterdiktszone wurde 2012 im Zuge des Alpeninterdikts aus den Schweizer Kantonen Uri, Glarus, Graubünden, Obwalden und Nidwalden, die damit aufgelöst wurden, sowie aus Teilen der Kantone Bern und Wallis gegründet.

Grund hierfür war der missglückte Versuch, die durch übermäßigen Tourismus und Klimawandel schwerwiegend geschädigten Schweizer Alpen mittels massiver Wettermagie und gentechnisch veränderten Pflanzen zu renaturieren. Gerüchtweise geschah dies auf allerdings in erster Linie auf Druck von Hexenzirkeln ansässiger Berghexen, die auf die zu dem Zeitpunkt gerade erst erwachte Magie zurückgriffen und angeblich die Wilde Jagd beschworen hatten um den Politikern - namentlich der SEg - im schweizerischen Bundesrat in Bern eine Warnung zukommen zu lassen.

Das schweizerische Bundesheer wurde gezwungen, seine sämtlichen Bunkeranlagen und Einrichtungen in dem Gebiet aufzugeben, und mußte die Zone ebenso verlassen, wie die überwiegende Mehrheit der ansässigen Einwohner, was in den Plexen und Sprawls der verbliebenen Ostschweiz wie z. B. Zürich zu einem extremen Bevölkerungsanstieg führte. Die geringe, verbliebene Bevölkerung der Interdiktszone wuchs nach der Verabschiedung des deutschschweizerischen Rassengesetzes 2022 wieder deutlich an, als eine Vielzahl von Elfen und vor allem Zwergen vor der drohenden Ausschaffung in die Zone floh.

In den folgenden Jahrzehnten haben die Berghexen - mit Unterstützung von Druiden sowie elfischen Experten aus Pomorya und den Tir-Nationen - die aus Ignoranz und mit voreiligen Maßnahmen angerichteten Schäden am alpinen Ökosystem nach und nach behoben. - Die Zaubervorlage, die die Ausübung jeglicher Naturmagie in der SEg seit 2024 strikt verbietet, wird in der Alpeninterdiktszone - logischer Weise - nicht durch- oder umgesetzt.

Shadowtalk Pfeil.png Die Hermeter und de Genpfuscher von de ETH und GENOM händ ja au' scho' mehr als genug Schade' a'gerichtet, den mir jetzt repariere dürfe...
Shadowtalk Pfeil.png Chrüterhex


Umweltschutz[Bearbeiten]

Der ganze Sinn und Zweck der AIZ ist es, die Alpen als Naturraum zu erhalten. Zu dem Zweck gelten hier wohl die schärfsten Naturschutzgesetze Europas: In der Zone ist keinerlei Technologie erlaubt, und kein Produkt welches Elektrizität braucht oder nichtrezyklierbare Verbrauchsteile enthält. Genauso einschneidend ist das Verbot moderner Landwirtschaft - nur traditionelle, vorindustrielle Bodennutzung ist erlaubt. Zudem wurden alle Tunnel und Pässe geschlossen, mit Ausnahme der SwissMetro-Verbindung ins Tessin, und auch das Militär gab die meisten Bunker auf. Nur maximal 10.000 Besucher dürfen die Zone jährlich betreten, und auch das nur mit zweckgebundener Genehmigung, wie etwa für Besuche von Verwandten.

Überwacht werden diese Restriktionen, und insbesondere der Zutritt zur Zone, von Gebirgsgrenzern, welche durch emissionsfreie Drohnen und Astralraum-Überwachung unterstützt werden.

Doch auch diese strengen Restriktionen waren alleine nicht genug, da die Situation durch die vorherige starke Verschmutzung der Alpen, die globale Erwärmung sowie radiokativen Niederschlag aus der SOX äußerst kritisch war. Dementsprechend werden in der Zone auch umfangreiche Revitalisierungsmaßnahmen durchgeführt. Eingesetzt werden dabei genveränderte Pflanzen (wobei hier auch einige Fehlschläge nun Teil der Natur sind), Chemikalien und auch magische Methoden. Führend beteiligt an diesen Maßnahmen sind die Genom Corporation, lokale Hexenzirkel sowie seit 2049 auch Umweltspezialisten aus Pomorya.

Politische und Demographische Struktur[Bearbeiten]

Die AIZ gilt offiziell als eigener schweizer Kanton, welcher nominell der SEg (dem deutschsprachigen Teil der Schweiz) angehört, allerdings wegen der vielen mit der Zone verbundenen Sonderregeln in einigen Belangen (wie der Magieanwendung) fast gänzlich autonom ist. Zudem haben Schweizer Autoritäten faktisch nur begrenzte Durchsetzungsmöglichkeiten hier.

Bei Gründung der Zone waren ihre Gebiete durch Landflucht eh schon reichlich entvölkert, und da nur die wenigstens Intersse hatten unter den neuen restriktiven Regeln zu leben verließen die meisten Einwohner die Zone Richtung Mittelland. Die verbliebenen circa 100.000 Einwohner der Zone sind zumeist Bergbauern, die nach Urgroßväter-Art ihre Felder bestellen, und dabei aber auch überreichlich von der Schweiz subventioniert werden. Der Menschenschlag gilt, natürlich, als äußerst ökologisch eingestellt, aber auch erzkonservativ. Daneben hat quasi jedes Gebirgstal einen eigenen Hexenzirkel, und viele der führeren Bunkeranlagen in den Bergen sind von Zwergen-Gemeinschaften übernommen worden, die dort vom Militärdepartment geduldet werden - angeblich zur "Erhaltung der Historischen Anlagen".

Magie[Bearbeiten]

Wie bereits angedeutet ist Wicca die dominante Magieform in der Zone, auch wenn das Schweizer Behörden nur ungern zugeben. Zudem halten sich in der Zone jedoch auch Magiebegabte anderer Traditionen auf, die der restriktiven Gesetzgebung der SEg in Sachen Magie entfliehen wollen.

Shadowtalk Pfeil.png Stierdruiden beispielsweise...
Shadowtalk Pfeil.png Bœuf l'alpine

Rhätoromanisch, als Umgangssprache ausgestorben, ist eine bevorzugte Sprache für Zauberformeln bei den alpinen Magiebegabten.

Was erwachte Flora und Fauna angeht, so sind die meisten erwachten Schweizer Arten primär in der Zone zu finden. Insbesondere kleinere Dracoformen wie der Alpenlindwurm oder Erzdrakon, den - irrtümlich in der Vergangenheit gleichfalls als "Alpenlindwurm" bezeichneten - Wyvern-Verwandten und der Eiswurm sind relativ häufig, trotz übermäßiger Jagd auf sie in den ersten Jahren nach dem Erwachen.


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert teilweise auf dem Artikel Alpeninterdiktszone in der Shadowhelix, der dort unter GNUFDL steht. Die Liste der Autoren findet sich
hier.

Primärquellen zu Alpeninterdiktszone sind:

Weblink[Bearbeiten]